Maibaum-Verein

St. Markus München-Neuaubing e.V.

 

 Vereins-Chronik

An dieser Chronik haben u. a. mitgeschrieben:
Dr. Josef Assal, Paul Schallweg, Uli von Wurmb
und seit 1999 Alfred Lehmann
 

Die in dieser Chronik wiedergegeben Informationen und Daten wurden mit großer Sorgfalt zusammengetragen und geprüft.
Trotzdem kann keine Verantwortung für die Richtigkeit übernommen werden.
Der Webmaster bittet um Benachrichtigung, falls falsche Daten oder Informationen enthalten sind.

 

Vorgeschichte  1975-1978 1. Jahrzehnt  3.2.1979-1989 2. Jahrzehnt 1990-1999 3. Jahrzehnt 2000-2009 4. Jahrzehnt 2010- 2019
 

Vorgeschichte 1975 - 1978

Jahr 1976
Der erste Maibaum

Am 1.Mai 1976 wurde der allererste Maibaum von St. Markus aufgestellt. Vorangegangen waren arbeitsame Tage und Nächte, in denen durch äußerste Wachsamkeit verhindert werden konnte, dass unser Maibaum gestohlen wurde. Zum ersten Mal konnten die Burschen und Männer aus St. Markus bei der Arbeit an den Schaarn ihre Kraft und ihr Geschick unter Beweis stellen. Nun stand er also da und wir waren mächtig stolz auf ihn und unsere Leistung. Da das Geld knapp war, hatten wir Embleme aus Aluminium-Blech angefertigt, die nun unseren Maibaum schmückten. Sie stellten die Schule, die Kirche, die Siedlung, das Gut Freiham, ein Flugzeug und eine Dampflokomotive für die technischen Betriebe, einen Gewichtheber für den ESV Neuaubing, den bairischen Löwen und das Münchner Kindl dar. Die Aubinger Feuerwehr musste in diesem Jahr helfen, als sich der Kranz in seine Bestandteile auflöste. Schuld war der raue Westwind, der sich auch in den kommenden Jahren immer wieder bemerkbar machte.
 

Jahr 1977

In diesem Jahr haben wir unseren Baum zum ersten Mal angestrichen – gleichmäßig weißblau geringelt! Spötter meinten: er sieht aus wie ein Ringelstrumpf.
 

Jahr 1978

Das Aubinger Jugendblasorchester begleitete uns 1978 erstmals beim Maibaumaufstellen. Dies ist seither zu einer lieb gewonnenen Tradition geworden; mit Musik geht halt alles besser. Der vorher erwähnte raue Westwind brachte sich dann eindrucksvoll in Erinnerung, in dem er gleich am nächsten Tag den frischen Maibaumgipfel abbrach!

 

Vorgeschichte  1975-1978 1. Jahrzehnt  3.2.1979-1989 2. Jahrzehnt 1990-1999 3. Jahrzehnt 2000-2009 4. Jahrzehnt 2010- 2019

Die ersten 10 Jahre

Jahr 1979 (Vereinsgründung am 3.2.1979)

Im Laufe der letzten Jahre hatte es sich herausgestellt, dass es rund um den Maibaum immer mehr zu tun, zu organisieren und zu verantworten gab, als dies nach Außen den Anschein hatte. Da dies alles von den damaligen Initiatoren nicht mehr alleine bewältigt werden konnte, erschien es unumgänglich, eine Vereinsstruktur zu schaffen. So wurde am 3.Februar 1979 von Günter Bauer, Uli von Wurmb und Gerd Zimmermann der "Freundes und Förderkreis des Maibaums von St. Markus", unter der Schirmherrschaft des damaligen Pfarrers Fritz Kopp, aus der Taufe gehoben.

Dringend notwendige Anschaffungen konnten jetzt dank der Mitgliedsbeiträge erstmals aus eigenen Mitteln getätigt werden. Nun fand natürlich eine erhebliche Ausweitung aller Aktivitäten statt; u. a. zogen Vereinsmitglieder und Freunde mehrmals nachts los um sich auch, wie es der Brauch ist, um fremde Maibäume zu „kümmern“.

 

Jahr 1980

Wir konnten nun unseren Maibaum mit dem Bild der Patrona Bavariae, die von Josef Zimmermann und Kurt Kiebart angefertigt worden war, schmücken. Ebenfalls neu waren auch die Darbietungen des G.T.E.V. Almfrieden während des Aufstellens.
 

Jahr 1981

In diesem Jahr begleiteten die "Aubinger Musikanten", die aus der Aubinger Jugendblaskapelle hervorgegangen sind, das Aufstellen des Maibaumes. Unter der Leitung von Willi Müller fehlen sie seitdem bei keinem Fest des Maibaumvereins. Spenden der Firma Dornier, der Wohnungsbaugesellschaft Heimbau Bayern sowie des Baureferats der Stadt München ermöglichten uns die Anschaffung neuer Figuren. Diese wurden von Vereinsmitgliedern selbst entworfen und angefertigt und können noch heute an unserem Maibaum bewundert werden.
 

Jahr 1982

Das schwierige Befestigen der Figuren konnten wir in diesem Jahr erstmals mit Hilfe einer Hebebühne durchführen. Dies war auch notwendig, da der neue Baum stattliche 27 Meter hoch war.
 

Jahr 1983

Fast unter den Augen der "Schwarzen Sheriffs" gelang es uns den Maibaum auf der Internationalen Gartenbau-Ausstellung (IGA) zu stehlen. 500 Liter Bier und Brotzeiten, als Auslöse von der Brauerei spendiert, waren der verdiente Lohn.
 

Jahr 1984 mit Feier zum 5-jährigen Jubiläum

Wie die Zeit vergeht! Nun konnten wir bereits das fünfjährige Bestehen des Maibaumvereins feiern. Bei schönstem Wetter zogen wir mit Blasmusik durch die Riesenburgstrasse. Unsere Kinder „entwendeten“ für kurze Zeit die frische Maibaumspitze, früh übt sich, was ein gscheiter „Maibaumdieb“ werden will! Nach dem Aufstellen des Maibaumes feierten Jung und Alt dann bei einer „Bayrischen Olympiade“ mit Holzsägen und Fingerhakeln.
 

Jahr 1985

Da es heftig regnete, stellten wir den Baum in der Rekordzeit von einer halben Stunde auf, um wieder ins Trockene zu kommen und die Kinder der Pfarrgemeinde tanzten im Pfarrheim ihren sorgsam einstudierten Tanz um einen Miniatur-Maibaum.
 

Jahr 1986

Auch in diesem Jahr geschah recht viel. Zum Einen fand in der Nacht vom 29. auf den 30.April erstmalig eine reine Damenwache am Maibaum statt, zum Anderen versuchten die Germeringer Burschen unseren Baum zu stehlen, was jedoch durch den heldenhaften Einsatz von Franz Egle unter Mithilfe der Freihamer verhindert werden konnte.

Das Aufstellen ging diesmal ohne Regen und fast ohne Probleme vor sich, war es doch ein richtiger Jubiläums-Maibaum, der wusste was sich gehört. Zum zehnten mal stand nun schon ein Maibaum vor der Pfarrkirche! Allerdings musste der obere Kranz, der sich verhängt hatte, in einer waghalsigen Aktion wieder „befreit“ werden. In diesem Jahr standen wir auch zum ersten Mal mit geschmückten Scheren und Spießen Spalier bei der Hochzeit eines Vereinsmitglieds.
 

Jahr 1987 Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft Aubing/Neuaubinger Vereine (ARGE)

Fast 500 Gäste genossen bei herrlichem Wetter und mit großem Durst das Fest. Die Kinder der Pfarrei hatten beim Festzug erstmals Fahne und Spieße zur Kirche getragen. Beim Maitanz konnten die Gäste beim Steinheben (Stein des Steyrer Hans mit 508 Pfund) ihr Irxenschmalz testen. In diesem Jahr erfolgte auch die Aufnahme des Maibaumvereins in die „Arbeitsgemeinschaft der Aubing/­Neuaubinger Vereine (ARGE)“.
 

Jahr 1988

Wieder einmal war ein neuer Baum fällig, der uns wie immer von der Familie von Maffei vom Gut Freiham gestiftet wurde. Auf Grund des erfreulichen Spendenaufkommens, u. a. von der Heimbau Bayern, konnten wir ein neues Wachhäusl aufstellen, das uns seitdem sehr gute Dienste leistet.
 

Jahr 1989 mit Feier des 10-jährigen Jubiläums

In diesem Jahr feierte unser Verein sein zehnjähriges Bestehen. Unser Maibaum, der zu diesem Anlass besonders schön angemalt worden war, maß stolze 31 Meter und wog über eine Tonne. Beim Festzug wurden wir erstmals von einem „Taferlbua“ mit dem neuen, von Vereinsmitgliedern entworfen und gefertigten, Vereinstaferl angeführt. Zum Jubiläum wurde eine Festschrift, das „Erinnerungs-Bladl“, erstellt. Teile daraus haben wir in diese Chronik übernommen. Wir danken an dieser Stelle den damaligen Redakteuren Josef Assal, Uli von Wurmb und unserem Heimatdichter und Schriftsteller Paul Schallweg, der leider 1998 verstorben ist.

 

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Die zweiten 10 Jahre

Jahr 1990

Nicht jedes Jahr kann es so viele Höhepunkte wie im letzten geben. Deshalb kann der Chronist diesmal nicht viel Interessantes berichten. Natürlich stellten wir wie immer unseren Baum auf und im Oktober besuchten wir im Rahmen des Vereinsausflugs Altötting, Burghausen und Oberndorf.
 

Jahr 1991

Immer mehr wird der Verein auch anderweitig gefordert. Neben unseren Aktivitäten rund um den Maibaum organisierten wir den Maitanz, von dessen Gewinn Geschirr und Küchengeräte für die Pfarrheimküche angeschafft wurden. Wir richteten ein Sänger- und Musikantentreffen (Hoagartn) zum 25jährigen Jubiläum der Pfarrei aus und nahmen an der Fahnenweihe des Fasslklubs in Lochhausen teil. Erstmals wurde auch eine Frau in den Vorstand gewählt.
 

Jahr 1992

Unser Baum war in diesem Jahr 29 Meter hoch, doch auch andere Dinge warfen ihre großen Schatten voraus, denn bereits in diesem Jahr begannen die Vorbereitungen für unsere Fahnenweihe zwei Jahre später. Sammlungen wurden veranstaltet und im Mai tagte bereits die erste Sondersitzung des Fahnenausschusses. Die Fertigung der Fahne (Standarte) wurde der Kunststickerei Eibl GmbH in Olching übertragen.
 

Jahr 1993

Bereits am 15. Januar konnte die fertige Standarte den Mitgliedern bei der Jahreshauptversammlung vorgestellt werden. Kurz darauf nahm der im Oktober 1992 bestellte Festausschuss mit 15 Mitgliedern seine Arbeit auf. In diesem Jahr erhielt der Verein seinen Briefkopf mit dem Emblem der „Strassenseite“ unserer Standarte. Um im Clubraum unsere Standarte und das Zubehör, sowie künftige Vereinsgaben und Geschenke, wie Ehrenkrüge, Teller und auch unsere wachsende Vereinschronik, würdig und sicher unterbringen zu können, gaben wir einen, von Karl Topel geplanten, Fahnenkasten in Auftrag.
 

Jahr 1994 mit Patenbitten und Fahnenweihe

In diesem ereignisreichen Jahr konnte der Verein am 11. September im Beisein von Honoratioren aus Kirche und Politik sowie von 18 Fahnenabordnungen in St. Markus (Weihepfarrer: Elmar Gruber) und auf dem Aubinger Herbstfest seine festliche Fahnenweihe feiern. Vorangegangen war das traditionelle Patenbitten am 26. Februar im Aubinger Burenwirt. Nach altem Brauch hatte unser Vorstand, auf Balken knieend, den Gebirgstrachten-Erhaltungsverein (GTEV) Almfrieden Aubing gebeten, die Patenschaft für die Fahnenweihe zu übernehmen.

Zum Fest erstellten die Vereinsmitglieder Reinhard Bauer sen., Reinhard Bauer jun., Reinhard Rosmus, Thea Tauchert unter der Leitung von Rolf Tauchert eine umfangreiche Festschrift. Ein herzliches „Vergelts Gott“ ihm und seinen damaligen Redakteuren.

Ansonsten feierten wir in diesem Jahr erstmals einen Vereinsabend bei der Wachhütte in Freiham, wir mussten unseren gerade erst montierten Fahnenkasten bereits erweitern und zum ersten Mal rückte eine Fahnenabordnung mit der Fahne aus. Vergessen dürfen wir auch nicht den Abschied unseres langjährigen Gemeindepfarrers Fritz Kopp. Er stand dem Verein immer wohlwollend gegenüber und war unser Schirmherr bei der Vereinsgründung. Wir wünschen ihm alles Gute im wohlverdienten Ruhestand.
 

Jahr 1995

Da wir im letzten Jahr leider einen schiefen Baum bekommen hatten (die Aubing-Neuaubinger Zeitung nannte dies ein administratorisches Handicap?!), bemühten wir uns natürlich um einen entsprechenden Ersatz. Aufgrund unserer guten Beziehungen zur Familie von Maffei und zum Gut Freiham, konnten wir deshalb dieses Jahr nochmals einen neuen, unbemalten und vor allem geraden Maibaum aufstellen.
 

Jahr 1996

Nun hatte es auch uns erwischt! Eichenauer Jugendlichen gelang es (geführt vom Sohn eines früheren Vereinsmitglieds!) unseren Maibaum zu stehlen. Die fällige „Auslösefeier“ fand am 19. Mai in der Eichenauer Pfarrei „Zu den Hl. Schutzengeln“ in Eichenau statt.

Ein weiteres herausragendes Ereignis war die Primiz unseres Vereinsmitglieds Stefan Menzel die, unter Mitwirkung des Vereins, in St. Markus stattfand. Am 16. November konnten wir einen sehr erfolgreichen Hoagartn organisieren; außerdem feierten wir am 24. November unseren ersten Jahrtag mit Gottesdienst und Kranzniederlegung zu Ehren der Toten des Vereins. Ein von Pater Toni Kolb geweihtes Totenband, das oben an der Standarte befestigt wird, hält die Erinnerung wach und so sind unsere heimgegangenen Vereinsmitglieder symbolisch bei allen unseren Vereinseinsätzen dabei.

Ansonsten kann noch vermeldet werden, dass unsere Fahnenabordnung in diesem Jahr insgesamt 20 mal ausrückte und der Verein mit seiner Vereinsdarstellung in die Broschüre der ARGE (Arbeitsgemeinschaft Aubinger/Neuaubinger Vereine) aufgenommen wurde. Außerdem konnten wir im Pfarrheim unseren Vereinskeller, in dem unser Werkzeug und die Materialien untergebracht sind, fertig stellen.
 

Jahr 1997

Die Maibaumwachen übernahmen in diesem Jahr 43 Personen - 20 mehr als 1996 - (darunter eine Damen- und eine Jugendwache). Beim Rechenschaftsbericht am 13.6.97 fanden die turnusmäßigen Vorstandswahlen statt; der alte Vorstand wurde im Amt bestätigt. Auch dieses Jahr vertrat unsere Fahnenabordnung den Verein zwanzig mal bei verschiedenen Anlässen.

Am 10.Dezember 1997 wurde unserem (Gründungs)-Vorstand Günter Bauer in der Münchner Staatskanzlei von Staatsminister Prof. Dr. Kurt Faltlhauser für seine ehrenamtlichen Tätigkeiten - nicht zuletzt auch für die Gründung und Leitung des Maibaumvereins - das „Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt" verliehen.
 

Jahr 1998

Beim Fällen des neuen Baumes am 16.01.98 kam dieser so unglücklich am Boden auf, dass die Spitze abbrach und wir diese durch eine selbst erfundene Metallkonstruktion wieder „anflanschen“ mussten. Durch diesen Kunstgriff behielt unser Baum seine ursprünglichen 27 Meter.

Zur Vorbereitung der Feierlichkeiten im Jahre 1999 fand am 15.06.98 die erste Sitzung des Festausschusses „20 Jahre Maibaumverein“ statt und die einzelnen Arbeitskreise nahmen ihre Arbeit auf.
 

Jahr 1999 mit Feier des 20-jährigen Jubiläums

Dieses Jahr war geprägt durch die Vorarbeiten für unser Jubiläum. Da die Neuaubinger Volksbühne die Feierlichkeiten zu ihrem 50 jährigen Jubiläum nicht wie geplant im Wienerwald-Festsaal durchführen konnte, weil dieser nun endlich doch renoviert wurde, beschlossen wir, unsere Feste gemeinsam vorzubereiten und durchzuführen. Viele Sitzungen, Arbeitskreise und Arbeitseinsätze einzelner Vereinsmitglieder waren dazu notwendig - u. a. erstellte Schrift- und Protokollführer und Webmaster Alfred Lehmann eine 48seitige Chronik.

Natürlich stellten wir auch wieder unseren Maibaum in gewohnt traditioneller Weise auf. Da uns Petrus trotz dunkler Wolken, die uns ab Mittag vom Himmel bedrohten, nicht im Stich ließ, konnten wir wieder mehrere Hundert Zuschauer und Gäste begrüßen. Am 18.06.1999 verstarb unser Mäzen Baron Dr. Guido von Maffai, dem wir ein ehrendes Andenken bewahren werden.

Während des Aubinger Herbstfestes am 12.09.1999 feierten wir unser 20-jähriges Jubiläum unter der Schirmherrschaft von Altstadtrat Anton Fürst im Beisein vieler Honoratioren aus Kirche, Politik und Vereinsleben zunächst mit einem Festgottesdienst mit anschließender Kranzniederlegung. An dem gemeinsamen Festzug nach Aubing nahmen 26 Vereine, 3 Blaskapellen und das Trommlerchorps Aubing teil. Das Bild rundeten 2 Kutschen (ein 2-Spänner und ein 4-Spänner) für die Honoratioren ab. Im Festzelt wurden verschiedene Ehrungen vorgenommen, u. a. erhielten 18 Vereinsmitglieder die silberne Ehrennadel für 20-jährige Vereinszugehörigkeit. Unter den Klängen der Dorfkapelle Unterbrunn ging ein aufregender, erfolgreicher Tag gemütlich zu Ende.

 

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Im dritten Jahrzehnt

Jahr 2000

Unser Vereinsmitglied, der Maler Josef Wahl erhielt am 18.03.2000 den Ehrenpreis für die "Erhaltung der bayerischen Kultur und des bayerischen Brauchtums" von den königlich bayerischen Patrioten überreicht. Der Laudatio, die von Georg Lohmeier in seiner unnachahmlichen Weise im überfüllten Festsaal des Hofbräukellers am Wiener Platz gehalten wurde, hörten zwölf Vereinsmitglieder zu.

Da unsere Patrona Bavariae im Lauf der Jahre durch Wind und Wetter gelitten hatte, wurde sie von Gerd Zimmermann liebevoll restauriert und von Pater Toni Kolb am 29.04.2000 geweiht.

Am 2. Juli feierte unser Vereinsmitglied Thomas Tauchert seine feierliche Primiz in St.Markus zusammen mit seinem Verein.

 

Jahr 2001

Der von unserem „ausgewanderten“ Vereinsmitglied Günter Putz gegründete Verein "Bayernland Darmstadt" feierte am 19. und 20.Mai 2001 sein 10-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass besuchten die Vorstände Dietmar Ressel, Reinhard Bauer, Alfred Lehmann und Manfred Rickert die Feierlichkeiten in Darmstadt.

Am 1.Juni 2001 startete unsere, von Schrift- und Protokollführer Alfred Lehmann erstellte, Vereins-Homepage (www.maibaum-verein.de).
Im Juli feierte zunächst Pater Toni Kolb sein 40jähriges Priesterjubiläum in St. Markus; außerdem mussten wir uns von Pfarrer Alois Brem aus St. Quirin, der in den wohlverdienten Ruhestand ging, verabschieden.

Unser Patenverein G.T.E.V. Almfrieden Aubing feierte beim Aubinger Herbstfest sein 80-jähriges Jubiläum; das Aubinger BRK konnte sogar auf 90 erfolgreiche Jahre zurückblicken. Bei beiden Festen waren wir natürlich in großer Zahl vertreten.

Zum ersten Mal besuchten einige Vereinsmitglieder gemeinsam das Oktoberfest. Am 26.09.2001 trafen wir uns in der Box 12 des Augustiner-Festzeltes. Unser zweiter Vorstand Dietmar Ressel hatte zwei Tische organisiert und auch die Bier- und Hendlmarken vorfinanziert.
Beim Chronik-Abend am 28.09.2001 stellte Thomas Hribernik seinen Film über das Vereinsleben im Jahr 2000 vor und Alfred Lehmann informierte die Vereinsmitgliedern über die neue Vereins-Homepage, die er mit einem Beamer an die Wand projizierte.
Unsere Fahnenabordnung rückte in diesem Jahr 18mal aus.

Mittlerweile haben wir uns als Verein im Münchner Westen gut etabliert. Das kann man auch daran erkennen, dass Abordnungen des Vereins sowohl zum 60.Geburtstag unseres bayerischen Finanzministers Prof. Dr. Kurt Faltlhauser im Gasthof zur Post in Pasing als auch zum 60.Geburtstag von Stadtrat Helmut Pfundstein in den Wienerwald-Saal eingeladen waren.

 

Jahr 2002

In diesem Jahr berief die Vorstandschaft einen neuen Festausschuss zur Vorbereitungen unseres 25-jährigen Vereinsjubiläums im Jahr 2004. Die erste Sitzung fand am 22.02.2002 statt. Mit dem Männergesang-Verein Germania Aubing, der sein 110-jähriges Jubiläum feiert, fanden wir einen Partner für die gemeinsame Feier beim Herbstfest 2004.

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Peter Uhl besuchte uns an unserem Vereinsabend beim Maibaum. Er interessierte sich sehr für den Brauch des Maibaumaufstellens und ließ sich von den anwesenden Vereinsvorständen verschiedenes erklären. Natürlich wurden dann auch die obligatorischen Fotos am liegen Maibaum gemacht.

Unser Vereinsauflug führte uns nach Volkach. Es nahmen insgesamt 100 Vereinsmitglieder und Gäste teil, die einen wunderschönen Tag erlebten. In diesem Jahr rückte unsere Fahnenabordnung insgesamt 10mal aus.

Von den Vereinsmitgliedern Emmy Trischler, Horst Niedworok und Marianne Wünsch mussten wir uns für immer verabschieden.

 

Jahr 2003

Auch dieses Jahr nahm eine Abordnung des Maibaum-Vereins bei der alljährlichen Verleihung des "Ehrenpreises für die Erhaltung der bayerischen Kultur und des bayerischen Brauchtums" an verdiente Persönlichkeiten im Hofbräukeller teil (29.03.2003). Während der Preis letztes Jahr an den Vorsitzenden des Fördervereins Bairische Sprache und Dialekte e.V., Hans Triebel ging, wurde diesmal die Sängerin Franzi Kinateder für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Am 12.04.2003 wurde der Traktor, mit dem wir unsere Dachsen und den Maibaum-Spitz aus dem Wald holten, erstmals vom zweiten Vorstand Dietmar Ressel gelenkt (es gibt halt immer weniger Freihamer). Der Maibaum wurde am 24.04.2003 umgelegt. Wir wurden dabei von 18 THWlern aus Aubing unterstützt. Neben der Hilfe beim Umlegen sicherten sie mit drei Einsatzfahrzeugen den Transport über die Wiesentfelser- und Bodenseestrasse ab.
Zum Vereinsabend am 26.04.2003 besuchte Dr. Otmar Bernhard, MdL, mit dem "Baumschutzbeauftragten" des BA 22, Vereinsmitglied Herbert Forster, unsere Maibaumwache. Bei dieser Gelegenheit wurde Dr. Bernhard als neues Vereinsmitglied aufgenommen. Ein Filmteam von RTL, dass über die Vereins-Homepage auf uns aufmerksam geworden war, brauchte einige Szenen von "urigen Bayern" und dem Maibaum für das Magazin Punkt 12. Die Aufnahmen dazu entstanden am 29.04.2003.

Beim Maibaumaufstellen hatten wir ein super Wetter und Gott sei Dank ging wieder einmal alles gut. Mittlerweile läuft das Projekt Maibaumaufstellen wie geschmiert. Fast nichts kann uns noch aus der Ruhe bringen. Es wird auch von den Menschen aus dem Stadtviertel, den Vereinen und den Mandatsträgern immer mehr angenommen. So waren es diesmal 5 Fahnenabordnungen (Maibaum-Verein, G.T.E.V. Almfrieden Aubing, Königlich bayerische Patrioten, Volksbühne und BRK Aubing) die dem Baum auf seinem Weg durch die Riesenburgstrasse begleiteten. Für Unterhaltung sorgten die Aubinger Musikanten und das Trommlercorps Aubing sowie die Volkstanzgruppe des G.T.E.V Almfrieden Aubing. Auch diverse Mandatsträger (Vereinsmitglieder Stadtrat Dr. Josef Assal, Dr. Otmar Bernhard MdL, sowie Bezirksrat Hans Slezak, Bezirksratskandidatin Barbara Kuhn und Hans Sauerer waren gerne gekommen.

Bei unserem alljährlichen Rechenschaftsbericht am 23.05.2003 fanden die turnusmäßigen Vorstandswahlen statt. Der bisherige Vorstand wurde dabei in seinem Amt bestätigt. Die Vereinmitglieder beauftragten den neuen (alten) Vorstand bis zum 25-jährigen Vereinsjubiläum im nächsten Jahr die Umwandlung in einen eingetragenen Verein (e.V.) vorzunehmen.

Am 06.09.2003 heirateten Sepp Fürst vom Aubinger Burschenverein und Vereinsmitglied Sonja Szymanski - eine Verbindung zwischen Alt- und Neuaubing. An der Hochzeit in St. Quirin, die Vereinsmitglied Pfarrer Stefan Menzel vornahm, nahm auch eine Vereins-Abordnung mit der Fahne teil. Nach der Trauung schenkten unsere Frauen für die „geschafften“ Kirchgänger Schnaps aus.

Leider mussten wir uns in diesem Jahr aber auch von drei Vereinskameraden verabschieden. Es verstarben Siegfried Wulff, Josefine Märkl-Didoné und Albert Drexler. Letzterer hinterließ eine besonders große Lücke, da uns seine Kameradschaft und seine Erfahrung, u. a. auch als Mitglied im Festausschuss, sehr fehlen.

 

Jahr 2004 mit Feier des 25-jährigen Jubiläums und Umwandlung in einen eingetragenen Verein

In der Jahreshauptversammlung am 09.01.2004, die gleichzeitig auch Gründungsversammlung war, präsentierte Schrift- und Protokollführer Alfred Lehmann die neue Satzung, die er in den letzten Monaten ausgearbeitet hatte. Die Satzung und die Umwandlung in einen eingetragenen Verein wurden einstimmig angenommen bzw. beschlossen.

Nach 10 Jahren Tätigkeit als Gemeindepfarrer, mussten wir am 01. Februar 2004 Abschied von Pater Toni Kolb nehmen. Pater Toni wird in seinem "Ruhestand" zeitweise in einer Lepra-Station in Indien arbeiten.

Nach den umfangreichen Vorbereitungen sind wir seit 16. März 2004 (endlich) ein eingetragener Verein (Vereinsregister München Nr. 18.380). Außerdem laufen die Vorbereitungen für unser 25-jähriges Vereinsjubiläum am 04.09.2004 auf Hochtouren.

Am 03. April 2004 fand die feierliche Amtseinführung des neuen Pfarrers, Pater Roland Geßwein, in St. Markus statt. Unser erster Vorstand Günter Bauer begrüßte ihn im Namen des Maibaum-Vereins sehr herzlich.

Leider ließ uns Petrus dieses Jahr beim Maibaumaufstellen etwas im Stich. Aufgrund des wechselhaften Wetters waren diesmal wesentlich weniger Zuschauer (und Konsumenten) gekommen. Gerade im Jubiläumsjahr reißen diese Ausfälle ein größeres Loch in unseren eh bescheidenen Vereinshaushalt. Diese Mittel hätten wir für die Feierlichkeiten zu unserem "25-jährigen" gut brauchen können...

Wie schon zum 20-jährigen Jubiläum erstellte Schrift- und Protokollführer und Webmaster Alfred Lehmann die Festschrift, die diesmal 92 Seiten umfasste. Außerdem verfasste er einen Bericht über unser Jubiläum am 04.09.2004. Den Bericht lesen Sie hier.

Am 19.11.2004 wurde der Verein im Saal des alten Rathauses vom Oberbürgermeister der Stadt München, vertreten durch Frau Bürgermeisterin Dr. Gertraud Burkert, für 25 Jahre "Verdienste um die Volkskultur in München" durch eine Jubiläumsurkunde geehrt. Die Ehrung nahm Schrift- und Protokollführer Alfred Lehmann entgegen.

 

Jahr 2005

In der Jahreshauptversammlung am 14.01.2005, wurde auf Wunsch des Finanzamtes für Körperschaften und zur dauerhaften Zuerkennung der Gemeinnützigkeit unsere neue Satzung angepasst. Außerdem konnten wir unseren Gemeindepfarrer Pater Roland Geßwein als Vereinsmitglied gewinnen.

Der Maibaum wurde am 23.04.2005 wieder mit Hilfe des Aubinger THW umgelegt. Neben der Hilfe beim Umlegen sicherten sie auch den Transport ab. Auch beim Aufstellen am 1.Mai mussten die THWler diesmal verstärkt mithelfen. Vor allem zogen sie mit einem LKW den Wagen mit den Schaarn und sicherten den Baum mit LKW und Winde, da uns nur noch ein Traktor aus Freiham zur Verfügung stand.

Am 25. Oktober 2005 erhielt unser Vorstand Günter Bauer von Bezirkstagspräsident Franz Jungwirth für seine ehrenamtlichen Tätigkeiten - nicht zuletzt auch für die Gründung und Leitung des Maibaumvereins - die „Bezirksmedaille in Silber (für herausragendes Engagement im Bereich Kultur und Brauchtum)" überreicht.

 

Jahr 2006

Zur Nachfeier ihrer Diamantenen Hochzeit am 02.03.2006 hatten Wolfgang und Anni Ressel auch die Vorstandschaft des Maibaum-Vereins in die Aubinger Einkehr geladen. Nachfeier deshalb, weil Wolfgang Ressel eine Unfall hatte, von dem er sich aber Gott sei Dank wieder völlig erholt hat. Am 29.12.2005, dem Hochzeitstag, fand bereits eine kirchliche Feier in der evangelischen Adventskirche (Anni Ressel ist evang.) statt. Weitere Gäste, neben vielen Verwandten und Freunden (teilweise aus der gemeinsamen Zeit in Brasilien), waren Pfarrer Hufnagel sowie Pater Geßwein. Von der Aubing-Neuaubinger Zeitung kam Klaus Speyer dazu und fotografierte die Gratulation der Vorstände.

Am 05.03.2006 war die Vorstandschaft zur Feier des 50. Geburtstag von Bezirksrätin Barbara Kuhn in das neu renovierte kleine Theater Haar geladen. Aufgrund des Schneechaos, das in München herrschte, waren leider viele der geladenen Gäste ausgeblieben. Wir und die Vertreter unseres Patenvereins sowie der Aubinger CSU waren, wie Dr. Faltlhauser sagte, ein Teil des harten Kerns (etwa 50 Gäste hatten sich durchgeschlagen). Aufgrund der Wetterlage war Katastrophenalarm für das Klinikgelände ausgerufen worden, wodurch die Versorgung der Gäste nicht wie geplant möglich war. Auch die engagierte Theatergruppe aus Rosenheim kam nicht. So waren die launigen Laudationes u.a. von Staatsminister Dr. Kurt Faltlhauser, Staatssekretär Dr. Otmar Bernhard die Höhepunkte.
Obwohl es unter diesen Umständen trotzdem eine ansprechende Feier war, tat es uns um die schöne Planung unserer Schirmherrin Barbara Kuhn, die buchstäblich im Schnee erstickt war, leid. (weitere Gäste: Bundestagsabgeordneter Dr.Hans-Peter Uhl, Bezirkstagspräsident Franz Jungwirth, BA Vorsitzender Anton Fürst u.a.)

Die Vereinsmitglieder Monika Thalmaier, Manfred Rickert und Alfred Lehmann zogen im März neu in den PGR ein. Somit sind nun 9 Vereinsmitglieder im PGR vertreten (weiter Mitglieder: Reinhard Bauer jun., Pater Roland Geßwein, Emmi Kraft, Inge Leising, Silvia Wallner-Moosreiner, Christa Schlierenkämper).

Am 07.04.2006 verstarb unser Vereinsmitglied Gabriele Heimerl.

Das "letzte Häufchen der 12 Aufrechten", dass sich noch der ungeliebten Aufgabe des Maibaumumlegens annimmt, hat am 22.04.2006 zusammen mit dem THW Aubing das schwere Werk vollbracht und den Baum umgelegt und dann über die Bodenseestrasse nach Freiham transportiert. Auch die neue Straßenführung (Verschwenkung) konnte uns nicht aufhalten.

Am 24.04.2006 gründete der Neffe von Ali Assal einen Ableger unseres Maibaum-Vereins in Ägypten. Der Verein heißt "Maibaumverein Ägypten Weiß-Blau", der Baum steht in Toukh, Bundesland Kaliobia.

Beim Maibaumaufstellen waren nach unserer Schätzung so viele Zuschauer wie noch nie anwesend (begünstigt durch das schöne Wetter und auch durch die Tatsache, dass in Aubing kein Baum aufgestellt wurde. Dadurch waren auch viele Aubinger (z.B. vom Burschenverein oder Männergesangverein Germania) anwesend. Begrüßen konnten wir auch wieder viele Mitglieder unseres Patenvereins G.T.E.V. Almfrieden Aubing, die uns mit ihrer Volkstanzgruppe unterhielten.

Zum Rechenschaftsbericht führte unser zweiter Vorstand Dietmar Ressel in Vertretung des erkrankten Günter Bauer die anwesenden Vereinsmitglieder durch den Abend.

An 03.09.2006 nahmen wir am Festtag der Aubinger Burschen (100-jähriges Jubiläum) im Rahmen des Aubinger Herbstfestes teil. Hier ein Auszug aus dem Tagesablauf:
"Der Festtag mit Fahnenweihe der restaurierten Burschen-Fahne begann bereits um 7.00 Uhr mit dem Weckruf durch Aubing. Ab 8.00 Uhr war der Empfang der Vereine im Festzelt, wobei von uns zunächst nur ein kleines Häuflein erschienen war.
Um 9.30 Uhr begann dann der Kirchenzug mit Kranzniederlegung und Zapfenstreich vom Festzelt zum Kriegerdenkmal Alto/Ecke Bergsonstraße mit Böllerschützen und Trommlerchorps Aubing. Unser Verein wurde wieder durch Taferlbua Michael Bauer sowie der Fahnenabordnung Kurt Budell, Heinz Jessen und Dieter Kratzsch angeführt. Leider waren wir diesmal beim Kirchenzug nicht so stark wie in den vergangenen Jahren vertreten. Um 10.30 Uhr wurde dann im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes in St. Quirin die restaurierte Fahne nachgeweiht.

Anschließend zog alles zum Festzelt und stärkte sich dann bei Musik der Stimmungsband "D´Sandler" für den um 14.30 Uhr beginnenden Festumzug durch Aubing. Angeführt nun durch Taferlbua Josef Moosreiner und Fahnenträger Alfred Lehmann (Fahnenbegleiter wie vorher), war unsere Abordnung nun doch etwas größer. Bei teilweise starken Windböen war das Tragen unserer Standarte (fängt jedes Lüftchen wie ein Spinacker-Segel) keine reines Vergnügen (Der Fahnenträger wünschte sich ein ums andere Mal eine "ordentliche" Fahne - die hängt runter und bietet dem Wind nicht diese Angriffsfläche...). Wieder beim Zelt angekommen mussten alle Fahnenträger zur Fahnenparade durch den Mittelgang des Zeltes einziehen, wobei die Fahnenträger nach Möglichkeit (und Kraft) ihre Fahne schwenkten.

Nun hatte unser Wachkoordinator Manfred Rickert ja an diesem Tag Geburtstag. Zu diesem Anlass machten ihm die Obermenzinger Burschen eine besonderes Geschenk: Als deren Fahnenträger seine Fahne schwenkte, brach die Stange durch und eine Teil traf Mani, der direkt am Mittelgang saß, am Kopf (Platzwunde). War den Burschen furchtbar peinlich, aber die konnten ja nun wirklich nichts dafür und wer den Dickschädel von Mani kennt, kann sich denken, dass er bereits 15 Minuten später wieder am Platz war (nach einer kurzen Versorgung durch die Aubinger Sanis).
Ab 16.00 Uhr wurden dann die Erinnerungsgaben sowie der Weit- und Meistpreis vergeben, wobei unser Verein den Meistpreis erhielt (wir waren tatsächlich der Verein mit den meisten Anmeldungen - man muss aber sagen, dass unsere Mitglieder "eher nacheinander" als zugleich anwesend waren, sodass wir diesmal leider nicht dieses geschlossene Bild eines großen Vereins abgaben...)."

Am 15.10.2006 feierte Dr. Bernhard mit vielen Parteifreunden, Bekannten und Familienangehörigen seinen 60. Geburtstag im Hotel Bayerischer Hof. Zu diesem Geburtstagsempfang lud die CSU auch unseren Ersten Vorstand Günter Bauer mit Frau Gertrud sowie unsere Fahnenabordnung mit Begleitung ein. Auch die Fahnenabordnungen unseres Patenvereins des G.T.E.V. Almfrieden München-Aubing e.V. und anderer Trachtenvereine waren eingeladen. Außerdem waren noch viele andere Vereine aus dem Münchner Westen, dem Dr. Bernhard besonders verbunden ist, gekommen: so z.B. der Männergesangverein Germania Aubing, Burschenverein Aubing, Freiwillige Feuerwehr Aubing und das Trommlercorps Aubing. Aber auch aus Pasing, Allach und Obermenzing waren Abordnungen anwesend.

Auch viele Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, wie beispielsweise der designierte OB-Kandidat Stadtrat Josef Schmid, Fraktionsvorsitzender Joachim Herrmann und Staatsminister Erwin Huber waren gekommen und hielten ihre Laudationes auf den Jubilar.
Dann trat Dr. Bernhard, der seit 26.04.2003 Mitglied im Maibaum-Verein St. Markus München Neuaubing und seit Anfang 2006 auch bei unserem Patenverein Almfrieden Aubing ist, selbst ans Rednerpult und hielt eine launige Rede. Er erzählte u. a., dass er am 6. Oktober (seinem Geburtstag) einen wichtigen Termin mit dem spanischen Umwelt-Minister hatte und daher nicht mit seiner Familie feiern konnte. Als er am Flughafen in Mallorca ankam, stellte sich heraus, dass ihn statt des spanischen Ministers seine Ehefrau, Gisela Mayrhofer-Bernhard zusammen mit seiner Familie, mit der er dann drei wunderschöne freie Tage genoss, erwartete.

Nach den Reden wurde dann das Buffet eröffnet und die Fahnenabordnungen konnten ihre Fahnen in die extra aus Aubing mitgebrachten Fahnenständer abstellen. Viele Gespräche, Einlagen des Trommlerchorps und eine gute Blaskapelle rundeten den Abend ab.
Im Gewühl gesichtet haben wir auch den Landtagspräsidenten Dr. Gebhard Glück, den CSU-Generalsekretär Markus Söder, sowie den Fraktionsvorsitzenden der Münchner Rathaus-CSU Stadtrat Hans Podiuk. Natürlich war auch Stadtrat Helmut Pfundstein und der BA Vorsitzende Anton Fürst, Bezirksrätin Barbara Kuhn mit ihrem Mann Joachim, sowie der Bezirksrat a.D. Hans Slezak unter den Festgästen. Sehr haben wir uns gefreut, als dann noch unser Pfarrer von St. Markus, Pater Roland Geßwein, zu uns stieß.

Unser alljährlich im November stattfindender Hoagartn war wieder einmal rundum gelungen. Gut 150 Gäste und Mitwirkende kamen am 03.11.2006 in den Pfarrsaal von St. Markus und machten den Abend zu einem großen Erfolg. Neben vielen Vereinsmitgliedern waren auch wieder Vertreter des VdK Aubing, des Männergesangvereins Germania Aubing und von unserem Patenverein G.T.E.V. Almfrieden Aubing anwesend. Außerdem konnten wir Bezirksrätin Barbara Kuhn mit ihrem Gatten begrüßen. Günter Bauer führte durch den Abend und Alfred Saur trug zum Vergnügen der Gäste einige seiner großartigen Gedichte und Geschichten vor.

Als Musiker wirkten mit:

Alt-Aubinger Sänger, Kronwinkler Ziach-und Saitnmusi, Leonhardimusi, Markus-Musi, Waldhäusl-Zwoagsang, de zwoa Windachtaler und es tanzten wieder Mitglieder der Volkstanzgruppe Tanzmühle-München die auch spontan einige Gäste, darunter auch Pfarrer Roland Gesswein, zum Mittanzen animierten. Zum Schluss gratulierte der Waldhäusl-Zwoagsang, mit Josef Trischler (dem früheren Mesner von St. Markus), unserem 1.Vorstand Günter Bauer und seiner Frau Gertrud zum 44. Hochzeitstag mit einem Ständchen.

Jahrtag am 17.11.2006: Auch dieses Jahr ehrte der Verein seine verstorbenen Mitglieder mit einem Kranz am Kreuz vor der Pfarrkirche St. Markus. Die Ehrung nahmen Günter Bauer und Dietmar Ressel unter dem geistlichen Beistand unserer Vereinskameraden Pater Roland Geßwein, Pfarrer Stefan Menzel und Pfarrer Thomas Tauchert, im Beisein unserer Fahnenabordnung und der Abordnung unseres Patenvereins G.T.E.V. Almfrieden Aubing, vor. Sehr schön war auch der vorangegangene Gottesdienst, an dem über 50 Vereinsmitglieder teilnahmen.
Nach der Kranzniederlegung trafen wir uns dann im Clubraum zum gemütlichen Beisammensein, wo Manfred Rickert mit seiner Ziehharmonika auf bewährte Art für Stimmung sorgte.

 

Jahr 2007

In diesem Jahr rückte unsere Fahnenabordnung 10 mal aus, leider auch einmal zu einer Beerdigung. Denn dieses Jahr begann sehr traurig, am 05.01.2007 verstarb unser Vereinskamerad Walter Dietrich, der eine große Lücke hinterließ.

Obwohl dieser Winter nicht besonders hart war, erwischten wir doch einen kalten Tag mit viel Schnee als wir den neuen Baum im Freihamer Wald fällten. Es waren wieder viele fleißige Hände notwendig, um den Baum herzurichten. Diese "undankbaren" Aufgaben, (z.B. Baum schäpsen am 24.02.2007), Baum holen, Baum zurichten (abschleifen und ins Maß bringen, Baum bemalen, Schaarn binden, Daxn holen, Kränze und Girlanden binden usw.) sind äußerst wichtig. Leider stellen sich immer weniger Vereinsmitglieder hierzu zur Verfügung.

Die wenigen Vereinsmitglieder, die sich noch der ungeliebten Aufgabe des Maibaumumlegens annehmen, haben dann am 14.04.2007 zusammen mit dem THW Aubing das schwere Werk vollbracht und den Baum unter Leitung des Maibaummeisters Manfred Fremuth umgelegt. Da wir einen neuen Baum bekommen, entfiel diesmal der Transport nach Freiham und der alte Baum wurde an Ort und Stelle in handliche Stücke zersägt.

Am 14.04.2007 nahm wieder eine Abordnung des Maibaum-Vereins bei der alljährlichen Verleihung des "Ehrenpreises für die Erhaltung der bayerischen Kultur und des bayerischen Brauchtums" an verdiente Persönlichkeiten durch die königlich bayrischen Patrioten im Hofbräukeller teil. Der Preis ging diesmal an den Schauspieler Michael Lerchenberg (Stoiber Darsteller am Nockherberg, Prälat Hinter im Bullen von Tölz usw.).  Zunächst sagte er in seiner Dankesrede, dass er sich zu allererst als Bayer, dann als Europäer und erst an 3. Stelle als Deutscher fühle. Dann "outete" er sich  als "konstitueller Monarchist". Er sagte u. a. dass die Wittelsbacher in "ausreichender Anzahl und guter Qualität" vorhanden seien um eine solche Monarchie in Bayern auf die Beine stellen zu können. Dann  schlug er noch vor, eine Abteilung BGS-Beamte in historische Uniformen zu stecken und diese vor dem Nymphenburger Schloss paradieren zu lassen. Eine Wachablösung wie etwa in London vor dem Buckingham Palast, wäre ein Publikumsmagnet. Aber da gehe wohl mit ihm der Theatermann durch...

Auf alle Fälle war seine Rede, das Beste, was wir hier jemals gehört haben!

Unser Vereinsabend am liegenden neuen Maibaum am
28.04.2007 mit Bier vom Fass, Leberkäs und (Live)Musik war wieder sehr erfolgreich. Ca. 60 Vereinsmitglieder und Gäste waren gekommen. An dieser Stelle sei den Musikern von HerzAss, sowie Christine Bauer und Wachkoordinator Manfred Rickert gedankt, die unentgeltlich zur Unterhaltung beigetragen haben. Wie vielleicht nicht alle wissen, wird der Reingewinn des Abends immer als Beitrag zur Finanzierung der Wachkosten verwendet!
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ußerdem hatten wir, wie jedes Jahr, Aubinger Politiker zur Wache eingeladen. U. a. folgten dem Ruf die stellv. Vorsitzende des BA22, Bezirksrätin Barbara Kuhn mit ihrem Mann, sowie Hans Sauerer (Stellv. Kreisvorsitzender des Kreisverbandes München West) mit seiner Frau für die CSU, und für die SPD die Vereinsmitglieder Dr. Josef Assal (Stadtrat und Mitglied des BA 22), seine Frau Monika (Mitglied des BA 22) sowie Christa Schlierenkämper (Mitglied des BA 22).
Weiterhin konnten wir Vereinsmitglied Pater Roland Gesswein SAC (unser Pfarrer von St. Markus) und Pater Alois Schwarzfischer SAC, den Festprediger beim Patrozinium am 29.04.2007, begrüßen.

Zur Stimmung trug unser Vereinsmitglied, der Maler Josef Wahl bei, der einen Sketch vortrug, zusammen mit Günter Bauer Gstanzl sang und ein Abschieds-Tänzchen mit Barbara Kuhn, die noch einen Termin beim Patenverein wahrnahm,  auf den Betonboden legte.

Später griffen noch Dr. Josef Assal zur Gitarre und Alfred Lehmann zum Mikrofon. Die gemeinsame "Session", die bis weit in den frühen Morgen dauerte, machte allen Beteiligten viel Spaß, es haperte nur an den Texten. Man kam aber überein, es nächstes Jahr besser vorbereitet zu wiederholen.

Während wir feierten, entwendeten die Germeringer Burschen vermutlich gegen 3 Uhr früh den Freihamer Maibaum aus der Schmiede. Er wurde durch den Freihamer Wirt gegen 60 Maß Bier und Brotzeiten ausgelöst und war schon am nächsten Abend wieder da.

Wie man hörte, war auch unser Maibaum diese Jahr heiß begehrt. Nicht nur die Germeringer Burschen waren darauf scharf, auch die Puchheimer waren mit 30 Mann vor Ort, von anderen Interessenten, die immer wieder gesichtet wurden, ganz zu schweigen.

Dieses Jahr hatten wir am 1.Mai wieder einmal herrliches Wetter mit einem traumhaften blauen Himmel
- und obwohl auch die Burschen in Aubing ihren Baum aufgestellt haben und der neue Wirt der Aubinger Einkehr im Biergarten ein Maifest veranstaltete, wurde unser Fest von den Menschen aus dem Stadtviertel, den Vereinen und den Mandatsträgern gerne angenommen und besucht. Unsere Kinder trugen die bayrische Fahne und es waren diesmal wieder 5 Fahnenabordnungen (Maibaum-Verein, Patenverein G.T.E.V. Almfrieden Aubing, Königlich bayerische Patrioten, Neuaubinger Volksbühne und die BRK Bereitschaft Aubing) die den Baum auf seinem Weg durch die Riesenburgstrasse begleiteten. Für Unterhaltung sorgte die Würmtal Blasmusik und die  Böllerschützen aus Obermenzing sowie die Volkstanzgruppe des G.T.E.V. Almfrieden Aubing.

Auch diverse Mandatsträger (Stadtrat Helmut Pfundstein, CSU-OB-Kandidat Stadtrat Josef Schmid mit Frau Natalie und Kind,  Staatssekretär Dr. Otmar Bernhard mit Frau Gisela Mayrhofer-Bernhard, Bezirksrätin Barbara Kuhn mit Ehemann Dipl.-Ing. Joachim Kuhn, Hans Saurer, Stadtrat Dr. Josef Assal mit Frau Monika Assal) waren gekommen. Ein besonderer Dank gilt den Freihamern, vor allem Herrn Georg Kutnjak für seine Unterstützung, der Metzgerei Jukic und der Bäckerei Reicherzer für ihre Sachspenden und natürlich dem THW Aubing für die Sicherung des Baumes. Es ist wirklich schön, dass so viele an einem Strang ziehen, um dieses Fest zu ermöglichen.

Bei unserem alljährlichen Rechenschaftsbericht am 29.06.2007, bei dem 56 Wahlberechtigte Vereinsmitglieder anwesend waren,  fanden u. a. turnusmäßig Vorstandswahlen statt. Der bisherige Vorstand wurde dabei in seinem Amt bestätigt und ist weiterhin in der bewährten Besetzung für die nächsten zwei Jahre für den Verein tätig: 1.Vorstand Günter Bauer, 2.Vorstand Dietmar Ressel, Kassenwart Reinhard Bauer jun., Schrift-und Protokollführer Alfred Lehmann, Wachkoordinator Manfred Rickert.

Zur Eröffnung des 17. Aubinger Herbstfestes am
07.09.2007 fand wieder das traditionelle Standkonzert am Kriegerdenkmal und der anschließende festliche Umzug der Vereine, bei dem unser Verein mit Fahnenabordnung, Taferlmadl Marlene Wildt (Enkelin unseres 1.Vorstands) und vielen Mitgliedern teilnahm, statt.

Der Festtag zum 125-jährigen Jubiläum der FF Aubing am 09.09.2007, an dem auch unser Verein teilnahm,  begann ab 8.00 Uhr mit dem Empfang der Vereine am Gerätehaus der Aubinger Feuerwehr. Die Fahnenabordnungen wurden zum Festzelt begleitet, dort gab es eine Weißwurstbrotzeit. Um 10.00 Uhr fand der Festgottesdienst im Festzelt statt. Nach dem Mittagessen machte sich um 13.30 Uhr der große Festzug durch Aubing auf den Weg.

Ministerpräsident Günther Beckstein berief unser Vereinsmitglied Dr. Otmar Bernhard am
16.10.2007 in sein Kabinett. Er übernahm von Dr. Werner Schnappauf das durch Gammellfleischskandal und Vogelgrippe recht schwierig gewordene Ressort des bayerischen Umweltstaatsministers. Dr. Bernhard hat aber auf diesem Gebiet bereits seit 2005 Erfahrungen als Umweltstaatssekretär im Bayer. Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz sammeln können.

An unserem Vereinsausflug am
20.10.2007 nahmen ca. 100 Vereinsmitglieder und Gäste teil. Pünktlich um 7.00 Uhr in aller Früh ging es mit zwei Bussen der Firma Unholzer los.  Gegen 9.30 Uhr machten wir Brotzeit im Bergrestaurant "Zur schönen Aussicht". Anschließend besichtigten wir das Kreismuseum (mit Führung) und die danebenliegende Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt. Dann brachen wir nach Straubing auf, wo wir gegen 13.00 Uhr ankamen. Dort hatten wir zunächst Zeit zu freien Verfügung. Leider erlitt unser Vereinsmitglied Helmut Leising mitten in Straubing einen Herzinfarkt mit Herzstillstand. Aufgrund der sofortigen Widerbelebungsmaßnahmen von Kurt Budell und eines zufällig vorbeikommenden Arztes, konnte ihn dann der Notarzt nach einer halben Stunde transportfähig machen und ins Krankenhaus Straubing einliefern.

Durch diesen Vorfall war die schöne Stimmung natürlich annähernd auf dem Nullpunkt. Da das Essen im Erdinger Weißbräu-Stüberl und die Volksmusikanten bereits vorbestellt waren, wurde noch gemeinsam gegessen (unter angepasster Begleitung durch die Musiker). Nach einem gemeinsamen Gebet für Helmut in beiden Bussen, fuhren wir nach München zurück.

Gut 140 Gäste und Mitwirkende kamen am 09.11.2007 zu unseren Hoagartn in den Pfarrsaal von St. Markus. Neben dem Hausherrn Pater Roland Geßwein und vielen Vereinsmitgliedern waren auch wieder Vertreter verschiedener Aubinger Vereine anwesend. Außerdem konnten wir Bezirksrätin Barbara Kuhn mit ihrem Gatten und Sohn begrüßen (Frau Kuhn hat zugesagt bei unserem 30-jährigen Vereinsjubiläum 2009 wieder als Schirmherrin zur Verfügung zu stehen). Günter Bauer führte durch den Abend und Alfred Saur trug zum Vergnügen der Gäste einige seiner großartigen Gedichte und Geschichten vor. Als Musiker wirkten die Alt-Aubinger Sänger, Kronwinkler Zierch- und Soatnmusi, Leonhardimusi, Markus-Musi, Waldhäusl-Zwoagsang, de zwoa Windachtaler mit und es tanzten Mitglieder der Volkstanzgruppe Tanzmühle-München die auch spontan einige Gäste, zum Mittanzen animierten.

Am 16.11.2007
ehrte der Verein seine verstorbenen Mitglieder. Nach einem, von Vereinsmitgliedern gestalteten Gottesdienst, legte Günter Bauer und der 2.Vorstand Dietmar Ressel unter dem geistlichen Beistand unserer Vereinskameraden Pater Roland Geßwein, Pfarrer Stefan Menzel und Pfarrer Thomas Tauchert, sowie im Beisein der Fahnenabordnungen des Maibaum-Vereins und des Patenvereins G.T.E.V. Almfrieden Aubing, einen Kranz am Kreuz vor der Pfarrkirche St. Markus nieder. 

Günter Bauer erinnerte in seiner Ansprache sichtlich bewegt an die vielen Verstorbenen mit denen er lange Jahre so eng im Verein zusammengearbeitet hat und stellte klar, dass diese immer in unseren Gedanken weiterleben werden.

Nach der Kranzniederlegung trafen sich dann Vereinsmitglieder, Patenverein  und in einer Doppelfunktion Annemarie und Herbert Forster, als Vereinsmitglieder und für den VdK Aubing,  im Clubraum der Pfarrei zum gemütlichen Beisammensein, wo Manfred Rickert mit seiner Ziehharmonika wieder für Stimmung sorgte.

Wie jedes Jahr, nahm auch unsere Fahnenabordnung, sowie verschiedene Vereinsmitglieder am Festgottesdienst zum Volkstrauertag (von Germania Aubing gesanglich begleitet), dem  Zug und der Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal teil. Die Organisation lag wieder in den Händen des VdK Aubing. Die Ansprache vor der Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal hielt der BA Vorsitzende Anton Fürst nach einleitenden Worten von Annemarie Forster. Es wurden Kränze der LH München und des VdK niedergelegt. Anschließend lud der VdK zu einem Weißwurstfrühstück in den früheren Wienerwaldsaal ein (28.11.2007).

Unser erster Vorstand Günter Bauer (der seit 30 Jahren Mitglied bei der Bayerischen Einigung ist) und Schrift-und Protokollführer Alfred Lehmann nahmen am 01.12.2007 an den Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum der Feier zum bayerischen Verfassungstag in der Residenz München teil. Ausgerichtet wurde die Feier vom Verein "Bayerische Einigung e.V./Bayerische Volksstiftung/Karl Graf Spreti Sonderfond" Die Begrüßungsansprache im Kaisersaal hielt der Präsident der Bayerischen Einigung und Vorsitzender der Bayerischen Volksstiftung Florian Besold. Anschließend sprachen der Bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein und der Präsident des Bayerischen Landtags Alois Glück. Die Laudatio zur Vergabe des Preises der Bayerischen Volksstiftung an den Regisseur und Staatsintendant a. D. Prof. Dr. Hellmuth Matiasek hielt Dr. Walter Flemmer. Begleitet wurde das Programm durch die "Neue Hofkapelle München".

Im Anschluss lud der Bayerische Ministerpräsident zu einem Empfang in den Vierschimmelsaal und Theatinergang der Residenz München. Alfred Lehmann hatte das Glück, kurz mit dem scheidenden Kardinal Friedrich Wetter einige Worte wechseln zu können und wurde dabei von Günter Bauer fotografiert (Fotos vom Bayerischen Verfassungstag)

Nachdem Helmut Leising nach seiner schweren Erkrankung aus der Reha zurückgekommen war, ließ es sich die Vorstandschaft nicht nehmen, ihn am 21.12.2007 mit einem Besuch zu überraschen. Günter Bauer überreichte einen Blumenstrauß verbunden mit der Hoffnung, dass er in absehbarer Zeit wieder aktiv am Vereinsleben teilnehmen kann.
 

Jahr 2008

Dieses Jahr mussten wir uns von unseren Vereinsmitgliedern Angelika Reg (†19.02.08), Anna Bartsch (†18.07.08) und Georg Ziegler (†06.08.08) für immer verabschieden.

Am 29.01.2008 waren wir mit unserer Fahnenabordnung einer Einladung zu Ehren des ausgeschiedenen bayerischen Finanzministers Prof. Dr. Kurt Faltlhauser in den Gasthof zur Post in Pasing gefolgt.

Das Gut Freiham, seit vielen Jahren unsere „Heimat“ fürs herrichten und bewachen des Maibaums, wurde dieses Jahr an Herr Dr. Rübelmann verkauft. Er sicherte dem Verein zu, dass sich auch in Zukunft nichts ändern wird und dass er für die Belange unseres Vereins immer ein offenes Ohr haben wird. Großer Dank gebührt in diesem Zusammenhang unserem Vereinsmitglied Stadtrat Dr. Josef Assal, der den ersten Kontakt zu Dr. Rübelmann herstellte. Bei einem Besuch auf dessen Gut setzte er sich sofort auch für das Verbleiben des Maibaum-Vereins in Freiham ein.

Auch dieses Jahr nahm eine Abordnung des Maibaum-Vereins bei der alljährlichen Verleihung des "Ehrenpreises für die Erhaltung der bayerischen Kultur und des bayerischen Brauchtums" an verdiente Persönlichkeiten durch die königlich bayerischen Patrioten am 19.04.2008 im Hofbräukeller teil. Der Preis, der jährlich verliehen wird, ging diesmal an SKH Luitpold Prinz von Bayern.

Nachdem wir dieses Jahr zunächst den Termin fürs Umlegen des Baumes kurzfristig von Donnerstag auf Samstag verlegen mussten (das THW hatte einen falschen Termin notiert und kam nicht), blieben uns nur 5 Tage um den Baum herzurichten. Unter Hochdruck wurde gearbeitet - unser erster Vorstand Günter Bauer, der am 09.05.2008 seinen 70. Geburtstag feierte, hat da mit seinen Helfern ein kleines Wunder vollbracht!

Für den 1.Mai hatten wir keine so gute Wetterprognose, aber am Morgen konnten wir hoffen, wie fast immer, wieder Glück zu haben. Der Festzug kam dann noch trockenen Fußes bis zum Kirchplatz, verfolgt von sich türmenden schwarzen Wolken. Ein kräftiger Regenschauer ließ dann Schlimmes für den Fortgang des Tages vermuten. Beim Maibaumauf­stellen, das heuer zum ersten Mal von unserem neuen Maibaummeister Hartmut Krause geleitet wurde, hatten wir aber dann doch herrliches Wetter mit blauem Himmel. Kaum stand der Baum, zogen wieder Wolken auf und der nächste Schauer ließ unsere Gäste unters schützende Dach des Kirchenumganges oder ins Pfarrheim flüchten. Im Großen und Ganzen waren wir aber doch mit dem Verlauf des Tages zufrieden - man kann ja nicht immer damit rechnen, so ein traumhaftes Wetter, wie in den letzten Jahren, zu haben.

Besonders freuten wir uns auch, dass der neue Besitzer von Gut Freiham, Dr. Klaus Rübelmann, unserer Einladung gefolgt war und auch Mitglied unseres Vereins wurde. Unsere Kinder trugen die bayrische Fahne und für Unterhaltung sorgte die Würmtal Blasmusik, das Aubinger Trommler-Chorps und die Böllerschützen aus Obermenzing. Nachdem der Baum aufgestellt war, tanzte die Volkstanzgruppe des G.T.E.V. Almfrieden und die Böllerschützen schossen, jeweils zu Ehren des Maibaum-Vereins, seines ersten Vorstands Günter Bauer, der Pfarrei St. Markus und unseres Staatsministers Dr. Otmar Bernhard, Salut.


Unser Erster Vorstand Günter Bauer beging am 09.05.2008 seinen 70. Geburtstag. Er gründete 1979 mit zwei gleich gesinnten den "Freundes und Förderkreis des Maibaums von St. Markus" und bekleidet das Amt des Ersten Vorstands ohne Unterbrechung seit der ersten Vorstandswahl am 01.06.1981.

Am 06.07.2008 beteiligten wir uns mit einem Infostand bei der Stadtteilwoche am Nonnenhorn (Westkreuz). Kurz nachdem wir unseren Stand direkt neben unserem Patenverein Almfrieden Aubing aufgebaut hatten, gab es leider eine Sturmwarnung und wir mussten schnell abbauen. An diesem Nachmittag waren aber aufgrund des bedeckten
Himmels ohnehin fast keine Zuschauer und Gäste da...

Unser diesjähriger Hoagartn, diesmal dem Gedenken an Paul Schallweg gewidmet, war wieder rundum gelungen. Viele Gäste und Mitwirkende füllten am 07.11.2008 den Pfarrsaal von St. Markus und machten den Abend zu einem großen Erfolg. Neben dem Hausherrn Pater Roland Geßwein und vielen Vereinsmitgliedern waren auch Vertreter verschiedener Aubinger Vereine, sowie von den königlich bayerischen Patrioten, anwesend. Außerdem konnten wir die Bezirksrätinnen Barbara Kuhn und Inge Linder begrüßen. Alfred Saur trug aus dem reichhaltigen Werk von Paul Schallweg vor und brachte auch einige seiner eigenen großartigen Gedichte und Geschichten zu Gehör. Sehr interessant waren seine Informationen hinsichtlich des Lebenswerkes von Paul Schallweg, dass nicht nur aus seinen schriftlichen Werken besteht (z.B. Opern auf Bayrisch) sondern auch in seiner Mitwirkung bei der Planung des Wideraufbaus vieler im Krieg zerstörter Münchner Gebäude. Nach Ansicht von Alfred Saur wäre es schon lange an der Zeit, dass die Landeshauptstadt München diese Leistung mit der Benennung einer Straße nach ihm honorieren würde!

 

Jahr 2009 mit Feier des 30-jährigen Jubiläums

Bereits Ende 2007 begannen wir mit den Vorbereitungen für unser 30-jähriges Gründungsfest, das wir diese Jahr wieder ganz groß feierten. 2008 traf sich der Festausschuss 5-mal und 2009 weitere 6-mal. Es wurde diskutiert, geplant und verworfen. Die Festausschussmitglieder waren verantwortlich für die Beschaffung von Anzeigen, Erstellung der Festschrift, Vereine und Ehrengäste wurden eingeladen, das Vereingeschenk ging in Auftrag und natürlich mussten die Verhandlungen mit dem Freiflächenverein und dem Festwirt geführt werden.

Dann war der Tag gekommen: unter der Schirmherrschaft von Bezirksrätin Barbara Kuhn fand am 12.09.2009 im Rahmen des Aubinger Herbstfestes unser 30-jähriges Jubiläum statt.


Ab 10.00 Uhr erfolgte die Begrüßung der Gastvereine und Fahnenabordnungen im Pfarrsaal von St. Markus. Dort erhielten sie Informationen, Zugnummern sowie Festabzeichen. An den Wänden des Pfarrsaals hatten die Vereinsmitglieder Helga Zaunrith und Hans-Joachim Dickmann selbst fotografierte, gerahmte große Fotos aus dem Vereinsleben angebracht. Das Anschießen durch die Böllerschützen des HuVTV „D´Würmtaler Menzing“ (leicht verspätet um ca. 10.40 Uhr) war bereits ein erster Höhepunkt, denn alle Fahnenabordnungen waren nach einer spontanen Idee von Günter Bauer im Halbkreis um unseren Maibaum aufgestellt - ein grandioses Bild!

Dann zogen die 21 anwesenden Fahnenabordnungen (der ESV Neuaubing fehlte zum wiederholten Mal – der SV Aubing stieß erst zum Festzug zu uns) in die Kirche ein und stellten sich links und rechts an der Wand auf. Vorne neben dem Vorsitz standen unsere Abordnungen und die des Patenvereins.


Kurz nach 11.00 Uhr begann dann der Gottesdienst, der von den Vereinsmitgliedern Pfarrer P. Roland Geßwein SAC (Ehrenmitglied des MBV), Dekan Stefan Menzel und Pfarrer Thomas Tauchert, zuständig für die Festpredigt, gehalten wurde. Überraschend für uns, war auch der neue Pfarrer von St. Quirin, Pfarrer P. Abraham Nehumthakidy dabei (für diesen musste dann von Alfred Lehmann noch kurzfristig ein Platz in der Kutsche organisiert werden). Die Messe wurde gestaltet vom Kirchenchor und den Weisenbläsern der Aubinger Dorfmusik. Kurz vor Ende des Festgottesdienstes segnete Pater Geßwein das Geschenk unserer Schirmherrin Barbara Kuhn (Tischbanner), den sie uns dann später auf der Bühne im Rahmen ihrer Ansprache überreichte.


Anschließend an den Gottesdienst fand wiederum im Beisein aller Fahnenabordnungen eine Kranzniederlegung zu Ehren der Verstorbenen am Kreuz vor der Pfarrkirche statt. Nach der Kranzniederlegung gedachte Günter Bauer auch Rosa Putz, die am 05.09.2009 verstorbenen war und legte zu ihrem Andenken einen Blumenstrauß nieder. Unterdessen begann bereits hinter der Kirche, eingewiesen durch unsere fleißigen Ordner, die Aufstellung des Festzuges. Zum Abschluss der Kranzniederlegung erklang der "Gute Kamerad" und die Böllerschützen schossen nochmals Salut.


Der Abmarsch des Festzuges mit den zwei Vorreiterinnen (auf sehr schönen, aber nervösen Pferden), den drei Festkutschen, sowie zwei Blaskapellen und dem Aubinger Trommlerchorps erfolgte exakt um 12.49 Uhr (nachdem wir den Bus durchgelassen hatten) und führt uns ohne Zwischenfälle über die Wiesentfelser Straße, Streitbergstraße und Pretzfelder Straße zum Freihamer Weg (aufgrund einer an diesem Tag stattfindenden Großübung fiel das THW als Straßensicherungsposten vollständig aus). Nach dem Bahnübergang, den wir glücklicherweise in einem "Rutsch" zwischen zwei Schrankenschließzeiten passieren konnten, ging es weiter über den Germeringer Weg und Belandwiesenweg zum Festzelt, wo wir gegen 13.20 Uhr eintrafen. Direkt nach dem Bahnübergang hatten wir die Vorreiterinnen und die Festkutschen nach rechts in die Georg-Böhmer-Straße ausgeleitet und vorne neben dem Festzelt halten lassen (dies aus Sicherheitsgründen wegen der Pferde, da es doch vor dem Zelt sehr eng zugeht).

Die Fahnenabordnungen stellten sich in der Reihenfolge des Eintreffens links und rechts vor dem Haupteingang zum Spalier auf und die übrigen Zugteilnehmer zogen ein und nahmen die reservierten Plätze ein (die Reservierungen hatten Dietmar Ressel, Manfred Rickert, Kurt Budell und Alfred Lehmann am Morgen ab 8 Uhr gemacht). Im Zelt trat dann zunächst das Aubinger Trommlerchorps auf und dann spielte die Aubinger Dorfmusik.


Nach der (verlängerten) Mittagspause begrüßte Günter Bauer die Gäste, anschließend folgt dann die Festansprache unserer Schirmherrin Bezirksrätin Barbara Kuhn und sie überreichte ihr Geschenk (Tischbanner). Ihre Rede war wieder sehr engagiert und stellte die Leistungen unseres Vereins im und für unser Stadtviertel in den Vordergrund. Dann dankte sie Günter Bauer für seine ebenfalls 30-jährige Vereinsarbeit, Alfred Lehmann (Schriftführer) für die "generalstabsmäßige" Planung unseres Jubiläums und die Erstellung der 100-seitigen Festschrift, sowie den anderen Vorständen und dem Festausschuss für die geleistete viele Arbeit. Anschließend ergriff Manfred Reis, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Aubing-Neuaubinger Vereine (ARGE), das Wort und überreichte ein Geschenk. Dann folgt ein Wechsel der Musik – es spielte ab jetzt die Blaskapelle der Freiwilligen Feuerwehr Unterpfaffenhofen.

Die von Frau Kuhn gelobte "generalstabsmäßige" Planung konnte dann leider nicht so ganz umgesetzt werden, da verschiedene Ehrengäste und manche Vereine früher weg mussten, auch begannen wir eine halbe Stunde später, der um 14.30 Uhr geplante Tanz des Patenvereins musste auf später verschoben werden, da die Musikerin noch nicht da war usw. usw. (es war teilweise zum Verzweifeln - nur gut, dass die Menschen im Zelt das nicht so mitbekommen haben).

Um ca. 15.15. Uhr erhielten zunächst die Gründungsmitglieder Günter Bauer und Gerd Zimmermann aus der Hand des zweiten Vorstands Dietmar Ressel die Anstecknadeln für 30 Jahre Vereinszugehörigkeit überreicht. Dann zeichnete Günter Bauer die übrigen Vereinsmitglieder, die 30 Jahre dem Verein angehören, aus: Reinhard Bauer jun., Franz Heitzer, Peter Krieger, Alfred Lehmann, Rupert Pfeiffer, Günter Putz, Rolf Tauchert, Josef Trischler und Fritz Wellisch. Auch diese erhielten die Anstecknadeln für 30 Jahre Vereinszugehörigkeit. Antje Wahl nahm die Ehrung stellvertretend für ihren Vater Alfons Heintzlmeier entgegen.

Nicht anwesend waren Ludwig Gruber, Siegfried Krecklow, Ewald Schmid und Winfried Wahl (diese erhielten bzw. erhalten Urkunde und Nadel von Günter Bauer zu einem späteren Zeitpunkt überbracht).

Anschließend stellten sich alle Geehrten, zusammen mit der Schirmherrin und unserem Stadtrat Dr. Josef Assal den Fotografen der Aubing-Neuaubinger Zeitung, des Werberspiegels, sowie HaJo Dickmann und Helga Zaunrith.

Die Ausgabe der Erinnerungsgeschenke und Blumensträuße an die teilnehmenden Vereine und an die Ehrengäste managten wir dann so gut es ging und als dann die Musikerin des Patenvereins endlich da war, tanzte der G.T.E.V. Almfrieden Aubing doch noch für uns.


Danach war der offizielle Teil beendet und wir hätten uns eigentlich dem gemütlichen Teil des Tages widmen können. Leider waren zu diesem Zeitpunkt sehr viele unserer Vereinskameraden schon gegangen, so dass es mit der Gemütlichkeit leider nicht mehr so weit her war.
Im Großen und Ganzen war es ein schönes und erfolgreiches Fest, das Zelt war gut besucht (mit einer „Durststrecke“ am späteren Nachmittag und da wir finanziell nicht draufzahlen mussten, auch auf diesem Sektor ein Erfolg.

 

Vorgeschichte  1975-1978 1. Jahrzehnt  3.2.1979-1989 2. Jahrzehnt 1990-1999 3. Jahrzehnt 2000-2009 4. Jahrzehnt 2010- 2019

Im vierten Jahrzehnt

Jahr 2010

Dieses Jahr mussten wir uns von unseren Vereinsmitgliedern Walter Fiederer (†30.03.2010) und Anni Ressel (†06.12.2010) für immer verabschieden. Außerdem verstarben unser erster Maibaum-Meister Max Schuller (†10.04.2010) und der Chef vom Dienst der Aubing-Neuaubinger Zeitung Klaus Speyer (†12.04.2010). Beide waren zwar keine Vereinsmitglieder, aber dem Verein immer sehr verbunden.

Unter Beisein unserer FA und der Fahnenabordnung der Neuaubinger Volksbühne e.V wurde anlässlich des 60-jährigen Vereinsjubiläums die neue Fahne der Dornier-Eigenheimer am Sonntag, 14.02.2010 in unserer Pfarrkirche St.Markus von Pater Geßwein geweiht.


Wiedermal war es soweit – unser Maibaum musste umgelegt und zersägt werden, da wir am 1. Mai einen neuen Baum aufstellen werden. Eine Allianz aus Vereinsmitgliedern und verschiedenster Bürger unseres Stadtviertels (und darüber hinaus) hatten sich am Samstag, 27.03.2010 zur Mithilfe eingefunden. Neben dem THW Aubing half uns erstmals eine größere Truppe von Ubos Söldnern unter der Leitung ihres Hauptmanns "Anfortas zu Haderun" (Gerd Faschingbauer). Die Vereinsmitglieder Sebastian Kriesel und Herbert Forster hatten Mitglieder des Bezirksausschuss 22 sowie der CSU Aubing, Neuaubing, Westkreuz und Freiham mitgebracht. Stellvertretend sei hier Dr. Werner Lamche, Vizepräsident des ESV Neuaubing, genannt.

Vor genau 1000 Jahren wurde Aubing - damals noch Ubingun genannt - zum ersten Mal in einer amtlichen Urkunde erwähnt. Die Geschichte Aubings reicht bis ins 5. Jahrhundert zurück, aber das amtliche Geschichtsdatum ist eben der 16. April 1010. An diesem Tag ließ der deutsche König und nachmalige Kaiser Heinrich II., „der Heilige“ in der Reichkanzlei zu Regensburg eine 
Urkunde ausfertigen, mit der dem inzwischen zum Augustiner-Chorherrenstift gewordenen Polling sein Besitz in Aubing und weiteren sieben Dörfern zurückgegeben werden sollte. Das wurde (mit Ausnahme der Ablieferung des Zehents) zwar nie vollzogen - für die Geschichte Aubings dennoch ein wichtiger Tag. Diese 1000 Jahre zurückliegende erste urkundliche Erwähnung des ehemals selbstständigen - und während der Nazi-Zeit nach München (zwangs)eingemeindeten - Ortes, war in diesem Jahr der Anlass für ein reichhaltiges Festprogramm (www.aubing1000.de): unter anderm waren viele Vereine mit ihren Fahnenabordnungen und Bürger aus Aubing/Neuaubing/Westkreuz am 16.04.2010 der Einladung des Bezirksausschusses 22 in den historische Saal des Alten Rathauses gefolgt. Auch wir waren mit Fahnenabordnung und drei weiteren Vereinsmitgliedern vertreten (insgesamt konnte der Chronist mindestens 24 unserer Vereinsmitglieder, in verschiedenen Funktionen, sichten). BA-Vorsitzender und Vereinsmitglied Dr. Josef Assal begrüßte alle Gäste und führte durch den Abend. Nach verschiedenen Grußworten, u.a. von OB Christian Ude, folgte der Festvortrag von Prof. Holzfurtner. Anschließend war beim hervorragenden Buffet, ausgerichtet von unserem Vereinsmitglied Martin Reicherzer (Bäckerei Reicherzer) und der Metzgerei Zimmermann, Zeit zu vielen interessanten Gesprächen.

Auch dieses Jahr nahm eine Abordnung des Maibaum-Vereins bei der alljährlichen Verleihung des "Ehrenpreises für die Erhaltung der bayerischen Kultur und des bayerischen Brauchtums" an verdiente Persönlichkeiten im Hofbräukeller teil (17.04.2010). Der Preis, der jährlich durch die königlich bayerischen Patrioten verliehen wird, ging diesmal an Hedi Heres (
verstarb am 25.11.2010).

Passend zum Festjahr der ersten urkundlichen Erwähnung Aubings vor 1000 Jahren haben wir erstmals einen "Aubinger" Baum bekommen. Mit Hilfe des Freihamer Traktors, gesteuert von Vereinsmitglied Georg Kutnjak, holten wir am 23.04.2010 unter nicht unerheblichen Schwierigkeiten unseren neuen Baum, der von Vereinsmitglied Dr. Klaus Rübelmann gestiftet wurde, aus den Aubinger Staatsforsten. Der Baum war ca. 31 Meter lang, wunderbar gewachsen, und musste leider noch um etliche Meter gekürzt werden.

Unser Vereinsabend beim neuen Maibaum mit Bier vom Fass, Leberkäs und Livemusik von HerzAss war wieder sehr erfolgreich. Neben unserem Ehrenmitglied Pater Roland Gesswein SAC (Pfarrer von St. Markus) konnten wir viele Vereinsmitglieder und Gäste, darunter eine Abordnung von Ubos Söldnern, die eine Wache übernommen haben, begrüßen. Besonders freute und rührte uns der Besuch des schwer erkrankten Thomas Hribernik. Er war viele Jahre unsere "Mutter der Kompanie", versorgte die Wachen mit Frühstück und kochte für die Tagwachen. Er wurde von seinem Schwiegersohn und einem Enkel gebracht und geholt.


Für diesen 1.Mai hatten wir keine so gute Wetterprognose, aber am Morgen konnten wir hoffen, wie fast immer, wieder Glück zu haben. Gegen 12:00 Uhr fuhren wir dann mit unserem Maibaum aus Freiham ab und kamen an der Pretzfelderstrasse grade noch rechtzeitig zum Festzug an. Am Aufstellungsplatz tummelte sich ein buntes Volk, denn zum ersten Mal nahmen Ubos Söldner, die uns auch schon beim Umlegen des Maibaums kräftigt unterstützt hatten und außerdem auch eine Söldner Wache übernahmen, mit einer großen Abteilung, mit Leiterwagen und natürlich der am 19.09.2009 in der Schlosskapelle Freiham geweihten Fahne, teil. Ebenfalls neu beim Zug war die am 14.02.2010 in St. Markus geweihte Fahne der Dornier-Eigenheimer Neuaubing, getragen vom ersten Vorstand Robert Kusma. Sehr gefreut haben wir uns auch, dass kurzfristig noch die Fahnenabordnung von Germania Aubing zu uns stieß, waren sie doch bereits vorher anderweitig im Einsatz gewesen.

Der Festzug kam dann, verfolgt von schwarzen Wolken, noch trockenen Fußes bis zum Kirchplatz. Nachdem Günter Bauer die Fahnenabordnungen und Mandatsträger begrüßt hatte, schossen die Böllerschützen des "HuVTV D´ Würmtaler Menzing" unter der Leitung von Hans Menzinger nochmals Salut und die Fahnen rückten ab. Ein kräftiger Regenschauer ließ dann Schlimmes für den Fortgang des Tages vermuten. Beim Maibaumaufstellen, das zum zweiten Mal von unserem neuen Maibaummeister Hartmut Krause geleitet wurde und das ein Kameramann von RTL gefilmt hat, konnten wir uns aber dann doch über weitgehend trockenes Wetter mit stellenweise blauem Himmel freuen. Im Großen und Ganzen waren wir dann doch mit dem Verlauf des Tages zufrieden - man kann ja nicht immer damit rechnen, so ein traumhaftes Wetter, wie in den letzten Jahren, zu haben.


Die Katholische Radioredaktion des Sankt Michaelsbund Mediendienste hat unseren ersten Vorstand Günter Bauer und Pfarrer Thomas Tauchert zum 1. Mai mit dem Brauch des Maibaumaufstellens interviewt. Den Beitrag finden Sie hier.

Am diesjährigen Rechenschaftsbericht nahmen nur 39 Mitglieder (Vorjahr 53) teil.

Der ökumenische Gottesdienst "Bomben auf Neuaubing" am Gößweinsteinplatz erinnert an die schwere Bombardierung auf Neuaubing im Jahr 1944, die sich in diesem Jahr zum 66. Mal jährte. Erstmals nahmen drei Fahnenabordnungen (MBV, Dornier-Eigenheimer, Neuaubinger Volksbühne) an dem Gottesdienst, den Pater Roland Geßwein SAC, Monsignore Johann Tasler und Pfarrerin Hildegard Hövelmann hielten, teil.

Zur Eröffnung des 20. Aubinger Herbstfestes fand wieder das traditionelle Standkonzert am Kriegerdenkmal und der anschließende festliche Umzug der Vereine, bei dem unser Verein auch dieses Jahr mit Fahnenabordnung, Taferlmadl Marlene Wildt (Enkelin unseres 1.Vorstands) und vielen Mitgliedern teilnahm, statt. Der Gauverband von "Alt-Miesbach München e.V." (Bruderverein vom unserem Patenverein GTEV Almfrieden Aubing) feierte im Rahmen des Aubinger Herbstfestes am 11. und 12. September 2010 sein 100-jähriges Gründungsfest. Schirmherrin war Bezirksrätin Barbara Kuhn, die beim GTEV Almfrieden Aubing selbst aktives Mitglied ist. Die Patenschaft für die neue Standarte, die während des Festgottesdienstes im Bierzelt geweiht wurde, übernahm der Rhein-Main-Gauverband.

Am 16.10.2010 starteten wir um 07:30 Uhr, versorgt mit dem Reisesegen von Pater Geßwein, mit zwei Bussen der Firma Unholzer zu unserem Vereinsausflug Richtung Ruhpolding. Da das Wetter sehr trüb war, setzten wir uns gleich in den sehr gemütlichen Gasthof am Taubensee. Dort wurden wir von der netten Wirtin und dem freundlichen Personal aufs Beste umsorgt. So gestärkt fuhren wir dann zum Ruhpoldinger Holzknechtmuseum. Weiter ging es dann zum Alpengasthof Laubau, dort stärkten wir uns bei Kaffee und Kuchen für die Besichtigung der Chiemgau Arena Ruhpolding. Leider war der Umbau der Chiemgau Arena noch nicht so weit fortgeschritten, wie es sein sollte, so dass wir eigentlich nicht viel sehen konnten. Daher fuhren wir gleich weiter nach Irschenberg, wo im Gasthof zur Post der Vereinsabend stattfand.


Anlässlich seines 70. Geburtstags lud Gerd Zimmermann, einer der drei Gründer des "Freundes und Förderkreis des Maibaums von St. Markus", die Vorstandschaft des Maibaum-Vereins und deren Frauen am 18.10.2010 zu einer kleinen Feier in den Clubraum der Pfarrei St.Markus. Er bekleidete im Lauf der Jahre sowohl das Amt eines Vorstandsmitglieds als auch das des Maibaummeisters, außerdem war der Malermeister seit vielen Jahren für die farbliche Gestaltung des Maibaums zuständig, wobei er die Farben unentgeltlich zur Verfügung stellte. Er renovierte die Patrona Bavaria, die unseren Maibaum schmückt, da sie im laufe der Jahre stark verwittert war, stellte seinen Anhänger viele Jahre für Transportaufgaben zur Verfügung, war Fahnenträger und steht dem Verein auch heute noch immer mit Rat und Tat zur Seite.

Am Freitag, 03.12.2010 feierte Gertrud Bauer, Gattin unseres 1. Vorstands Günter Bauer und unsere Fahnenmutter, ihren 70. Geburtstag im Kreis ihrer Verwandtschaft in der Schlosswirtschaft Freiham. Aus diesem Anlass ließen es sich die übrigen Vorstände des Maibaum-Vereins nicht nehmen, die Jubilarin mit einem Kurzbesuch zu überraschen und ihr einen Geschenkkorb zu überreichen.

 

Jahr 2011

Dieses Jahr mussten wir uns von unseren Vereinsmitgliedern Emilie Riepel (28.08.2011), Franz Sillinger (26.09.2011) und Peter Sanktjohanser (06.11.2011) für immer verabschieden. Außerdem verstarb Pfarrer Elmar Gruber, der am 11. September 1994 unsere Fahne geweiht hatte, nach langer schwerer Krankheit am 10.09.2011.

Bei unserer Jahreshauptversammlung wurde der von der Vorstandschaft berufenen Wahlausschuss für die Vorstandswahl 2011 vorgestellt: Neben der Wahlausschussleiterin Doris Budell bestand dieser aus den Mitgliedern Helmut Abstreiter, Gisela Krause, Christine Musso und Silvia Wallner-Moosreiner.


Sechs Vereinsmitglieder ließen sich das Starkbier beim 3. Starkbierfest im Aubinger Zwicklwirt am 26.03.2011 schmecken. Helmut Pfundstein hielt im fast übervollen Lokal eine launige Starkbierrede und bekam dafür viel Applaus.

Auch dieses Jahr nahm eine Abordnung des Maibaum-Vereins bei der alljährlichen Verleihung des "Ehrenpreises für die Erhaltung der bayerischen Kultur und des bayerischen Brauchtums" an verdiente Persönlichkeiten im Hofbräukeller teil. Der Preis ging diesmal an Heino Hallhuber.

Das Umlegen des Maibaums fand am Karsamstag, 23.04.2011 unter Mithilfe des THW Aubing, Mitgliedern der CSU/JU Aubing und Ubos Söldnern statt. Günter Bauer bedankt sich vor allem auch bei Franz Fichtner,  neuer 1. Vorstand der Dornier Eigenheimer,  für die Mithilfe (er fuhr für uns den 2.Traktor).

Leider waren diesmal nicht so viele Vereinsmitglieder und Gäste bei unserem Stadlfest am 29.04.2011 anwesend. Das lag zum einen daran, dass noch Osterferien waren, zum anderen fehlten wohl viele Politiker, da keine Wahlen anstanden..;>). Eine rühmliche Ausnahme bildet da unsere Schirmherrin, die Bezirksrätin Barbara Kuhn, die es fast immer möglich macht, zusammen mit Mann und Sohn unser(e) Fest(e) zu besuchen. Natürlich gab uns auch Dr. Rübelmann wieder die Ehre - obwohl er auch zuhause in Zolling einen Maibaum aufzustellen hatte.

Das Maibaumaufstellen lief wieder nach bewährtem Muster ab. Das Wetter passte, nur unser Vereinsmitglied Dr. Josef Assal sorgte mit seiner Demonstration für die Unterschriftenaktion „pro Bahnübergang Freiham“ für gehörigen Unmut beim politischen Gegner. Solche Aktionen, und da ist sich die Vorstandschaft einig, sorgen für böses Blut und haben bei einer Brauchtumsveranstaltung nichts zu suchen – auch wenn der Maibaum-Verein vom Erhalt des Bahnübergangs profitieren würde!

Am 08.05.2011 beim Patrozinium weihte Pater Geßwein den Kerzenständer für unsere Gedenk-Kerze, der ebenfalls von Elisabeth und Dieter Kratzsch gestiftet worden war. Die Kerze steht nun bei der Marienstatue, wo sie ihren ständigen Platz gefunden hat.

Am Samstag, den 21.05.2011 fuhren die Vorstände Dietmar Ressel, Reinhard Bauer und Alfred
Lehmann nach Darmstadt zum 20-jährigen Vereinsjubiläum des mit uns befreundeten Vereins Bayernland Darmstadt, der seit Anfang an von unserem Vereinsmitglied Günter Putz geleitet wird. Nach der Feier am Samstag Abend in der "Bockshaut" nahm die Abordnung dann mit unserer Fahne am Festgottesdienst in der Kirche Liebfrauen teil.

Bei unserem alljährlichen Rechenschaftsbericht am 01.07.2011 stand die turnusmäßige Vorstandswahl an. Da sich der bisherige Wachkoordinator Manfred Rickert nicht mehr zur Wahl gestellt hatte, musste die Vorstandschaft einen geeigneten Nachfolger suchen und wurde mit dem Vereinsmitglied Holger Bartschat fündig – dieser wurde mit 74,03 % der abgegeben Stimmen in das Amt gewählt.
Seit der ersten Vorstandswahl am 01.06.1981 bekleiden Günter Bauer und Reinhard Bauer ihre jeweiligen Ämter. Der Verein dankte ihnen für ihre engagierte und aufopferungsvolle Tätigkeit im Vorstand mit der Ernennung zum Ehrenfunktionär. Schrift-und Protokollführer Alfred Lehmann überreichte dann, unterstützt vom Zweiten Vorstand Dietmar Ressel, die Ehrenurkunden sowie jeweils ein kleines Geschenk. Sie trafen dabei auf zwei sichtlich überraschte Vorstandskollegen, die keine Ahnung von ihrem Jubiläum hatten.
Anschließend nahmen die Vorstände die Verabschiedung des bisherigen Vorstandskollegen Manfred Rickert vor. Er erhielt eine Dank-Urkunde sowie einen Geschenkkorb überreicht. Günter Bauer dankte ihm für seine 18-jährige Tätigkeit im Vorstand, und verband dies mit der Hoffnung, dass er weiterhin dem Verein seine Erfahrung und Hilfe zur Verfügung stellen wird.

Elisabeth Kratzsch feierte zusammen mit Familie und Freunden am Samstag, 30.07.2011 ihren 60. Geburtstag im Pfarrheim der Pfarrei St. Markus. Die Vorstände des Maibaum-Vereins brachten ihr ein Ständchen, das Schrift-und Protokollführer Alfred Lehmann verfasst hatte, und übereichten ein Geschenk.

Am 08.09.2011 nahmen wir wieder mit unserer Fahnenabordnung und vielen Vereinsmitgliedern am Festzug zum Tag der Vereine des 21. Aubinger Herbstfestes teil. Taferlbua war erstmals Dennis, der Sohn unserer neuen Mitglieder Cornelia und Anton Altmann. Der neue "Chef" des Freiflächen-Vereins, Sebastian Kriesel, begrüßte im Festzelt die Vereine und Ehrengäste. Schade fanden nicht nur wir, dass am "Tag der Vereine" nicht (wie bisher) die Hauptpersonen, nämlich alle teilnehmenden Vereine, begrüßt wurden!

Am 10.09.2011 waren wir selbstverständlich beim 90.jährige Jubiläum unseres Patenvereins G.T.E.V. Almfrieden Aubing dabei.

Vereinsmitglied Pfarrer Thomas Tauchert wurde neuer Pfarrer in der Pfarrei "zum heiligsten Erlöser" in Traunreut. Am 25.09.2011 besuchte eine Abordnung unseres Vereins die Installationsfeier. Er soll hier die Pfarrgemeinden Traunwalchen und Sankt Georgen mit der Pfarrei in Traunreut zu einer Stadtkirche zusammenführen.

Zum ersten Mal nach Jahrzehnten gab es heuer in Thalkirchen wieder eine Erntekrone. Der Maibaumverein Thalkirchen e.V. hat sich dieses alten Brauchs angenommen. Ab Mitte September wurde die Krone gebunden und am 02.10.2011 nach der Weihe am Maibaum durch den neuen Pfarrer von Maria Thalkirchen im Rahmen eines Festzugs zur Kirche gebracht. Dort fand dann der Erntedank-Gottesdienst statt. Anschließend traf unsere Abordnung (Günter Bauer, Holger Bartschat, Kurt Budell, Alfred Lehmann und Gerd Zimmermann) beim Stehempfang noch mit Jürgen Henning (1. Vorsitzender MBV Thalkirchen) zusammen.

Auch dieses Jahr hatten wir wieder zu unseren traditionellen Hoagartn eingeladen. Mitgewirkt haben das Duo Knöpf und Soatn, die Leonhardi-Musi, Ammerseer Dreigsang, Zwoa Windachtaler und die Volkstanzgruppe Tanzmühle-München, die die Anwesenden auch zum Mittanzen animierte.

 

Jahr 2012

Dieses Jahr mussten wir uns von unseren Vereinsmitgliedern Anna Maria Schleinkofer (†16.08.2012), Gerd Zimmermann (†18.08.2012), Reinhard Bauer sen. (†09.09.2012), Wolfgang Ressel (†03.10.2012) und Franz Stratz sen. (†21.10.2012) für immer verabschieden.


Auch diemal nahm eine Abordnung des Maibaum-Vereins bei der alljährlichen Verleihung des "Ehrenpreises für die Erhaltung der bayerischen Kultur und des bayerischen Brauchtums" an verdiente Persönlichkeiten im Hofbräukeller teil. Der Preis ging diesmal an Prof. Dr. Antony Rowley. Die Laudatio hielt die Historikerin Dr. Martha Schad, selbst Preisträgerin des Ehrenpreises der Patrioten.


Das Umlegen des Maibaums fand am Samstag, 21.04.2012 unter Mithilfe des Aubinger THW, Ubos Söldner, Mitglieder verschiedener Gremien der CSU Aubing-Neuaubing-Westkreuz sowie der IVW-Interessenvertretung Westkreuz statt. Für den Transport benutzten wir einen Nachläufer, den uns Andreas Fichtl organisiert hatte und den er noch am Freitag zusammen mit Franz Fichtner (1.Vorstand der Dornier-Eigenheimer Neuaubing) "irgendwo" abgeholt hatte. "Unser gewohnter" Nachläufer befindet sich zur Zeit in Zolling, dem Gut von Dr. Rübelmann und das "handling" beim "Neuen" war doch etwas anders als gewohnt.


Mittlerweile hat die Verwaltung die Halle, in der wir bisher unseren Maibaum lagern und bearbeiten, fast ganz vermietet, wobei aber in der Mitte ein ca. 2 Meter breiter Gang verblieben ist, den wir vorerst für unseren Maibaum nützen können. Die Mieter sind informiert, dass der Zugang in dieser Zeit nur eingeschränkt möglich ist. Die Wachhütte kann aufgebaut werden, außerdem ist gerade noch Platz für den Kühlwagen. Die Scharen wurden kurzfristig in der Holzlege untergebracht. Wie es weitergeht, muss die Zukunft zeigen.


Das Maibaumaufstellen, das heuer wieder von unserem Maibaummeister Hartmut Krause geleitet wurde, zeigte, dass sich mittlerweile viele unter unserem Maibaum versammeln und dort wohl fühlen. Die Spannweite reichte vom THWler in Uniform, über Menschen im Mittelaltergewand (Ubos Söldner) und Burschen in Lederhosen bis zum Punk mit Stachelfrisur – alle packten kräftig an, um unseren Maibaum aufzustellen, zu befestigen und zu schmücken. Ein besonderer Dank gilt Vereinsmitglied Andreas Fichtl, der den Nachläufer besorgte und mit dem Schlüter Traktor unseren Baum nach Neuaubing fuhr. Außerdem danken wir Familie Fichtner für die Mithilfe, der Bäckerei Reicherzer für Sachspenden und natürlich dem THW Aubing sowie unserem Patenverein für den Bandltanz. Außerdem allen Vereinsmitgliedern, die an welcher Stelle auch immer, zum Gelingen beigetragen haben. Es ist wirklich schön, dass so viele an einem Strang ziehen, um dieses Fest zu ermöglichen.


Am 08.07.2012 waren wir zum 100-jährigen Vereinsjubiläum des Kaninchenzuchtvereins KZV-B2 eingeladen. Wir nahmen mit unserer Fahnenabordnung und vielen Vereinsmitgliedern am Umzug und dem anschließenden Feldgottesdienst teil.


Am Tag der Vereine des Aubinger Herbstfestes nahmen wir wieder am Festzug mit unserer Fahnenabordnung und vielen Vereinsmitgliedern teil. Dann feierten wir im Bierzelt weiter.


Unser Vereinsausflug führte uns am 20.10.2012 nach Schliersee. Wir besuchten das Jennerwein-Grab und das Wasmeier Museum – die Wallfahrtskapelle Maria Himmelfahrt in Birkenstein und unser Vereinsabend war beim Christl-Wirt in Waakirchen wo auch das Oberländer Denkmal steht, das an die Gefallenen der Sendlinger Mordweihnacht im Dezember 1705 erinnern soll.


Auch dieses Jahr hatten wir wieder zu unseren traditionellen Hoagartn eingeladen. Und wie immer wurden die Gedichte und Erzählungen vom Alfred Saur von der wunderschönen Musik der Kronwinkler Soatnmusi umrahmt. Lustig und hintersinnig erklärte uns das Duo Knöpf und Soatn mit dem Lied „Aber gsund muaß ma sei“, dass Medizin und andere Dinge am besten wirken, wenn man ohnehin gesund ist und die Zwoa Windachtaler haben gleich noch einen drauf gesetzt mit ihren feinsinnigen Beobachtungen über das „Hemd“. Schließlich haben zwischendrin auch die Auftritte der Tanzmühle München für weitere Abwechslung gesorgt und mit ihren Tänzen „Landler, Boarischer, Kreuzpolka usw.“ so den Hoagartn zu einer runden Sache gemacht.


Wie jedes Jahr im November, ehrten wir auch diesmal unsere verstorbenen Mitglieder mit einem Kranz am Kreuz vor der Pfarrkirche St. Markus. Am vorangegangenen Gottesdienst nahmen viele Angehörige der Verstorbenen, Vereinsmitglieder und Gäste teil. Nach der Predigt von Dekan Stefan Menzel verlas Schrift-und Protokollführer Alfred Lehmann die Namen der 49 Verstorbenen des Vereins, während vier Vereinsmitglieder entsprechend viele Kerzen anzündeten.
 

Jahr 2013

Bei der JHV stand die Erhöhung des Mitgliedsbeitrags von 15,00 € auf 20,00 € ab 2014 (das ist eine Erhöhung um ca. 0,42 € pro Monat) zur Abstimmung. Seit dem Jahr 2007 betrug unser Mitgliedsbeitrag unverändert 15,00 €. Nachdem wir also seit 6 Jahren den Beitrag nicht erhöht hatten, Kosten steigen und Einnahmen zurückgehen, war nach Einschätzung der Vorstandschaft eine Erhöhung unerläßlich.Der Vorschlag wurde mit 87 Ja-Stimmen bei 1 Gegenstimme und 3 Enthaltungen angenommen (notwendig für die Annahme war nur die einfache Mehrheit von 46 Stimmen).

 

Am 14.02.2013 verstarb nach schwerer Krankheit unser Mitglied Monika Thalmaier.

 

Am 23.03.2013 besuchten wir die Königl.bayerischen Patrioten zur Verleihung des Ehrenpreises für "die Mitarbeit an der Erhaltung der bayerischen Kultur und des bayerischen Brauchtums" wie es jetzt heißt. Preisträger ist Heinrich Matthias Raab, der Kalendermacher des "Oberbairischen Fest-Täg-und Alte Bräuch Kalenders". Die Laudatio hielt wortgewaltig der Generalsekretär der Bayern Partei, Hubert Dorn. Auch SKH Ludwig Heinrich Prinz von Bayern gratulierte dem Preisträger.

 

Am 1. Mai stellten wir einen neuen Maibaum auf, Stifter war Andreas Fichtl. Da wir uns keinen Nachläufer ausleihen konnten, bauten Franz Fichtner und seine Söhne, die in Freiham eine Schreinerei betreiben, aus einem alten Anhänger und viel Holz kurzerhand einen durchaus brauchbaren Nachläufer, den wir gleich mit dem Freihamer Maibaum ausprobierten.

 

Am 09.05.2013 feierte unser 1. Vorstand Günter Bauer seinen 75. Geburtstag. Die Vorstandsmitglieder überreichten ihm zu seinem Ehrentag einen Geschenkkorb.

 

Am Sonntag, dem 26.05.2013 nach dem Gottesdienst segnete Pater Roland Geßwein den neuen Maibaum. Da wir unsere Patrona Bavaria ausgebessert hatten, war auch hier eine Nachsegnung notwendig.  Dann ehrten wir den Stifter des Baumes, Andreas Fichtl, indem wir ein Schild am Baum anbrachten. Anschließend wurde dann beim Frühschoppen noch etwas gefeiert.

 

Bei unserem alljährlichen Rechenschaftsbericht am 29.06.2013 stand die turnusmäßige Vorstandswahl an. Da sich der bisherige zweite Vorstand Dietmar Ressel nach 17 Jahren Amtszeit nicht mehr zur Wahl gestellt hatte, mußte die Vorstandschaft einen geeigneten Nachfolger suchen und wurde mit dem Vereinsmitglied Walter Pechtl, fündig.

 

Eingeladen vom Maibaumverein Thalkirchen besuchte auch eine Abordnung unseres Vereins traditionelle Flößerwallfahrt von Wolfratshausen nach München. Neben zwei Pilgerflößen, auf denen außer den Floßmeistern, Wallfahrern und Blasmusik, auch Priester und zu unserer Überraschung auch Diakon Uli von Wurmb (damals einer der Gründer unseres Vereins) vertreten waren, hat die Fahrt auch ein historisches Floß begleitet. Es zeigte, wie die Flößer auf ihren schwimmenden Holzstämmen jahrhundertelang gelebt und gearbeitet haben. Die Ankunft der Pilgerflöße an der Thalkichner Floßlände gegen 17 Uhr und den anschließenden Festzug zur Pfarr- und Wallfahrtskirche begleiteten sehr viele interessierte Zuschauer. Den krönenden Abschluß bildete ein Festgottesdienst, zelebriert von Weihbischof em. Franz Dietl und begleitet von den Dietlhofer Sängern.

 

Beim Hoagartn am 11.08.2013 gab es eine "Wachablösung". Alfred Saur, der in den letzten Jahren mit seinen beliebten Gedichten und Geschichten für die Unterhaltung der Gäste gesorgt hatte, stand aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Frei nach dem Satz: „das Ende einer Ära, ist der Beginn der Zukunft“, übernahm Adi Thurner, der „Dorfschreiber von Obermenzing“, seinen Platz und brachte mit „bayerischen Aphorismen“, Trinksprüchen und köstlichen Witzen die Gäste ein ums andere mal zum Lachen.

 

Am Montag, dem 02.12.2013 nahmen unser erster Vorstand Günter Bauer (der seit 37 Jahren Mitglied bei der Bayerischen Einigung ist) und Schrift-und Protokollführer Alfred Lehmann an den Feierlichkeiten zum bayerischen Verfassungstag in der Aula der Ludwigs-Maximilians-Universität München (Geschwister-Scholl-Platz) teil. In Vertretung des bayerischen Ministerpräsidenten sprach die Leiterin der Staatskanzlei und Staatsministerin für Bundesangelegenheiten und Sonderaufgaben, Christine Haderthauer.

 

Alle zwei Jahre nimmt unser Verein mit der Fahnenabordnung an der Gedenkveranstaltung zur Sendlinger Mordweihnacht * teil. Diesmal war es wieder soweit (22.12.2013). Wir trafen uns im Lokal "Spektakel" und stärkten uns zunächst mit Weißwürsten und Weißbier, musikalisch begleitet von den Aubinger Musikanten. Dann ging es im großen Zug zur Sendlinger Kirche St. Margaret. Nach dem Gottesdienst zogen die 42 Fahneabordnungen zurück zur alten Sendlinger Kirche, wo am Oberländer Grab Kränze niedergelegt wurden und u.a. Stadtrat Josef Schmid in Vertretung des OB eine Rede hielt (leider war die Anlage ausgefallen und man verstand kein Wort).

 

Jahr 2014

 

 


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