|
Bewirtung
Damit war der erste Teil des Patenbittens überstanden.
Nun bewirtete der gastgebende Verein
- „in Abwendung einer schlechten Nachred"
- seine Patenkinder mit einer aufgschmalzenen Brotsuppe, die ebenfalls auf Knien ausgelöffelt werden musste. Wie´s der Brauch ist, war die Suppe versalzen, so dass ein erfrischender Trunk aus dem Dreiliterhumpen gerade recht kam.
Allerdings durften die Mannsbilder (immer noch auf den Balken kniend!) den Humpen nur mit einer Hand zum Mund führen. Nach dem dies alles vollbracht war, besiegelten die beiden Vereinsvorstände die Patenschaft mit einem kräftigen Händedruck.
Gemeinsame Feier
Danach wurde noch lange gemeinschaftlich weitergefeiert, wobei der Maibaum-Verein als Patenkind die weitere Bewirtung seiner Gäste übernahm. |