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Berichte |
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Berichte aus dem Jahr 2011
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"Die Nacht der Vampire" -
(Aufführungen vom 07.-15.10.2011)
Nach den großartigen Erfolgen der letzten
beiden Musicals kam im Oktober 2011 das dritte Musical „Die Nacht der Vampire“
in St. Markus auf die Bühne.
Es zauberte Grusel, Dramatik und große Leidenschaft frei nach einem bekannten
Musical/Film in den Pfarrsaal. Dabei wurde die Handlung in unsere Gegend
versetzt und ließ der Phantasie über Vampire und deren Unwesen freien Lauf.
Im Mittelpunkt der Handlung stand der junge Wissenschaftler Alfred, der als
Assistent von Professor Abronsius, dem größten Forscher auf dem Gebiet der
Vampire, unterwegs ist. Sie hofften, Vampire zu finden und ihnen das Handwerk
zu legen. Dabei geraten sie in ein Gasthaus, das neben vielen ängstlichen
Besuchern auch eine junge hübsche Wirtstochter, Sarah, beherbergt. Und so
nimmt das Geschehen seinen Lauf. Sarah und Alfred verlieben sich und flirten
miteinander, wenn da nicht, ja, wenn da nicht der geheimnisvolle Graf Krolock
wäre, der Sarah bereits für sich ausgewählt hat und nur noch auf den richtigen
Zeitpunkt wartet, um sie zu holen.
Neben der spannenden Handlung enthielt das Stück viele tolle Lieder und
getanzte Nummern, so dass für gute Unterhaltung gesorgt war.
Die Musik wurde wieder live vom Akkordeonorchester Da Capo, verstärkt durch
weitere Instrumente, gespielt. Die Choreografie und Einstudierung der
Tanzszenen hatte Edeltraud Schindler übernommen.
An folgenden Tagen wurde das Musical im Pfarrsaal aufgeführt: 07.+ 08.10.2011
sowie am 14.+15.10.2011
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Mitwirkende: |
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Inszenierung und Gesamtleitung |
Silvia Wallner-Moosreiner |
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Graf von Krolock |
Jörg Reinhardt |
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Koukol |
Margot Rembeck |
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Professor Abronsius |
Elisabeth Moosreiner |
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Alfred |
Jan Reinhardt |
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Chagal |
Bernd Eckert |
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dessen Frau |
Beate Salomon |
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Sarah |
Isabell Salomon |
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Magda |
Carolina Salomon |
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Wirtshausgäste |
Andreas Bergmann, Katharina Bösing, Anja
Kleitner, Julia Kleitner, Sabine Gerl, Christina Maull, Leo Moosreiner,
Susanne Reinhardt |
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kleine Vampire |
Katharina Maull, Sandra Weinhart |
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Chor |
Bernd Eckert, Katharina Maull, Christine
Musso, Margot Rembeck, Beate und Carolina Salomon, Christian und Sandra
Weinhart, Laura und Susanne Zacherl |
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Arangeur |
Hans-Jürgen Richter |
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Akkordeon-Ensemble-DaCapo |
Sabine Müller (Ltg.), Andreas Ebner, Jutta
Hatzold, Karin Lampl, Petra Maull, Hans-Jürgen Richter, Josef Schill |
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Schlagzeug |
Bastian Richter |
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Violine |
Ursula Sistermanns |
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Klavier |
Richard Follner |
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Saxophon |
Richard Albang |
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Choreographie der Tanzszenen |
Edeltraud Schindler |
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Souffleuse |
Anna Eckl |
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Ausstattung |
Martin Meyer |
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Tontechniker |
Kai Schäfer |
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Bühnenbau und Beleuchtung |
Alfred Maull |
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Bewirtung |
Reinhard Bauer, Michael Bauer |
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Programmheft/Plakat |
Corinna Thalmaier |
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Berichte aus dem Jahr 2009
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Missionsschafkopfen in St. Markus am 24.10.2009
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Am Samstag,
den 24.10.2009, trafen sich wieder einmal die Freunde des beliebten bayrischen
Kartenspiels im Pfarrsaal von St. Markus. Leider gab es diesmal, auch aus dem
Kreis der Stammgäste, die seit Jahren zum Turnier kommen, krankheitsbedingt
einige Absagen, so dass die Familien Kratzsch und Krause, die nun das Turnier,
unterstützt von der Familie Eckl, durchführen, nur 6 Tische mit 24 Spielern
vermelden konnten. Trotzdem hatte alle viel Spaß und am Ende konnte
Schiedsrichter Hartmut Krause folgendes Ergebnis bekannt geben:
Rudi Demmel belegte mit 32 Punkten den 1. Platz, er erhielt einen Gutschein
über 50,00 € - einzulösen in der Aubinger Einkehr. Helmut Ocker wurde mit 24
Punkten Zweiter und konnte mit einen Gutschein über 30,00 € - einzulösen bei
Pflanzen Kölle - nach Hause gehen. Auf den 3. Platz kam Leo Wagner mit 23
Punkten, er erhielt einen Gutschein über 20,00 € - einzulösen bei der
Metzgerei Jukic (die Metzgerei Jukic stiftete übrigens die Wurstsemmeln, deren
Verkaufserlös daher voll dem u.g. Projekt zugute kommt).
Auch keiner der übrigen Mitspieler ging leer
aus, für jeden war wieder ein kleines Präsent reserviert. Anders als in den
Jahren zuvor wurde dieses Mal der vorletzte Platz prämiert. Rosi Geiger
erhielt mit 36 „Miesen“ aus der Hand von Vorstands-Mitglied Manfred Rickert
den vom Maibaum-Verein gestifteten Preis überreicht. |
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von links: Leo
Wagner (3.), Helmut Ocker (2.), Rudi Demmel (1.)
und Hartmut
Krause (Schiedsrichter) |

die Vorletzte Rosi
Geiger erhält von Manfred Rickert (Wachkoordinator des Maibaum-Vereins) den
vom MBV gestifteten Preis |
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Am
Weltmissionssonntag konnte Hartmut Krause dann den Reingewinn in Höhe von
470,00 € Pater Wolfgang Dutzi SAC, dem Missionsprokurator der Pallottiner, für
eine Schule in der Leprakolonie Jeevodaya in Abhanpur /Indien überreichen.
Alfred Lehmann
PGR
St.Markus/Öffentlichkeitsarbeit |
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Neuaubing – West Side Story -
(Aufführungen vom 09.-11.10.2009) |
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Fotos |
Filme |
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Mit großer
Spannung erwarteten alle Mitwirkenden die drei Aufführungen des Musicals „Neuaubing
– West Side Story“ vom 9. – 11. Oktober 2009 im Pfarrsaal. Die letzten Wochen
vor den Aufführungen waren von intensiver Probenarbeit geprägt. Bereits der
erste Abend brachte einen riesigen Ansturm an Besuchern, der fast die
Kapazitäten des Saales sprengte. Bei über 150 erwartungsvollen Gästen
steigerte sich bei allen Beteiligten die Spannung. Insgesamt konnten fast 500
Besucher gezählt werden.
Und sie wurden nicht enttäuscht. Alle gaben ihr Bestes und trotz
Premierenlampenfieber klappte alles. Vor allem die Mitglieder der „Jets“ und „Sharks“,
besetzt mit vielen jungen Darstellern aus Neuaubing, ließen den Bandenkonflikt
lebendig werden und zogen das Publikum in ihren Bann. Die beiden
Hauptdarsteller, Regina Langolf als Maria und Jörg Reinhardt als Toni,
stellten schauspielerisch und sängerisch hervorragend das Paar aus den
ungleichen Welten dar. Und so bewegte sich die Aufführung ausgewogen zwischen
heiteren Szenen, die die Konflikte vergessen ließen, und Szenen, in denen die
Konflikte unlösbar erscheinen. Als großartiges Stück muss die Schlussnummer „Somewhere“
hervorgehoben werden, die einmal mehr zeigte, dass die Menschen angesichts der
Konflikte in der Welt nur gemeinsam auf der Suche nach einem besseren Platz
erfolgreich sein können.
Den wohl
größten Anteil am Erfolg hat das Akkordeonesemble „DaCapo“ unter der Leitung
von Sabine Müller, das die Stücke einfühlsam und engagiert begleitete. Ohne
dieses große, auch zeitliche, Engagement wäre das Projekt nicht zu realisieren
gewesen. Die „Neuaubing – West Side Story“, als großes gemeindeübergreifendes
Projekt durchgeführt, war nach einhelliger Meinung eine Bereicherung für den
Kulturbetrieb in Neuaubing.
Silvia Wallner-Moosreiner |
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Ausflug der
Jugend und einiger Ministranten in den Skylinepark in Bad Wörishofen |
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Fotos |
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Am 3. Oktober
besuchten unsere aktiven Jugendlichen, sowie einige unserer Ministranten - als
Dankeschön für die umfangreichen, geleisteten Arbeiten - zusammen mit Pater
Geßwein und mir den Skylinepark in Bad Wörishofen.
Wir sind mit vier vollbesetzten privaten PKW`s losgefahren. Nach der Ankunft
um 9.15 Uhr stürzten wir uns gleich auf die Vergnügungsgeschäfte und es
herrschte eine fröhliche, entspannte Atmosphäre. Nach einem gemeinsamen
Mittagessen mit Currywurst, Geflügelnuggets, Salat oder auch Schweinebraten,
wurde der restliche Park erkundet. Gegen 18.00 Uhr sind wir dann glücklich
aber auch etwas müde, zurück nach München gefahren.
Es war ein toller Tag!! Danke.
Monika Thalmaier |
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Ehrung der Caritas-Sammlerinnen und Sammler am 20.09.2009 |
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Fotos |
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Zweimal im
Jahr, im Frühjahr und im Herbst, gehen unsere Caritas-Sammlerinnen und Sammler
freiwillig und unentgeltlich von Haus zu Haus und bitten um Spenden für
karitative Einrichtungen. Die Caritasarbeit wird zu einem nicht unerheblichen
Teil durch diese Spenden finanziert. Über den Fond der Pfarr-Caritas werden
auch unbürokratische Hilfen aus finanziellen Notlagen, Zuschüsse für
Seniorenarbeit und Kindererholung etc. gegeben.
Für ihren jahrelangen Dienst überreichte am Sonntag, 20.09.2009 der Leiter des
Caritas-Zentrums Pasing-Würmtal, Ulrich Prasser, im Namen des Caritasverbandes
Urkunden und silberne bzw. goldene Ehrennadeln an folgende Sammler:
Für 34 Jahre wurde Kurt Wondrejz geehrt. Seit 30 Jahren sammelt Theodora
Bayerl, 26 Jahre sammeln Centa Salzinger, Christine Salomon und Hilde
Zimmermann. Für 25 Jahre Haussammlung wurden Annemarie Schleinkofer, Günter
Bauer und Paul Schärtl ausgezeichnet. Emmy Kraft sammelt seit 22 Jahren, Maria
Fing seit 21 Jahren, Ingeborg Eppich und Johanna Schels seit 14 und Konrad
Bauer, Anna Simon und Franz Heitzer seit 13 Jahren. Fini Maier und Christina
Honold sammeln seit 12 bzw. 11 Jahren und Hermann Haberl, Rosemarie
Haltenberger und Doris Budell wurden für 10 Jahre Sammel-Dienst geehrt.
Emmy Kraft, seit vielen Jahren bei uns für die Senioren Arbeit und soziale und
karitative Aufgaben zuständig, wurde nicht nur für 22 Jahre Sammeltätigkeit
geehrt, sondern erhielt für ihr Engagement zusätzlich einem Blumenstrauß, da
sie, wie Ulrich Prasser betonte, bereits alle Ehrungen, die die Caritas zu
vergeben hat, besitzt.
Allen Sammlerinnen und Sammlern sagen wir ein herzliches Vergelt’s Gott für
ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit.
Alfred Lehmann
PGR St.Markus/Öffentlichkeitsarbeit |
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Kinderzeltlager
"irgendwo in Bayern" vom 1.-8.08.2009 |
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Fotos |
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Unser
diesjähriges Zeltlager begann am Morgen des 1.August mit der Abfahrt um 10.00
Uhr Richtung Zeltlagerplatz „irgendwo in Bayern“. Wir hatten diesmal 40 Kinder
dabei. Neben der Zeltlagerleitung, bestehend aus den Gruppenleitern Irena
Honold und Corinna Thalmaier, setzte sich unser Team aus den Gruppenleitern
Stefanie Bauer, Michael Bauer, Elisabeth Moosreiner und Marina Thalmaier
zusammen; neu dabei waren drei Praktikanten (Gabriel, Jennifer und Maike).
Peter Stähler unser „starker Mann“, war zuständig für die technischen Dinge,
Monika Thalmaier für Küche und Finanzen und Pater Geßwein für „Spirituelles“.
Es ist ein Team, das sich das ganze Jahr wöchentlich trifft und sich blind
miteinander versteht.
Die Woche im
Zeltlager war bestens vorbereitet, es gab verschiedene Projekte: Marina hatte
einen Tanzworkshop vorbereitet, Corinna den Indianertag, Irena den
Orientierungswandertag und Stefanie den Postenlauf. Für den Basteltag
zeichnete Elisabeth und für die Nachtspiele Michael verantwortlich.
Der Essensplan
bot von Putengeschnetzeltem bis hin zu Wurstsalat, von vitaminreichen
Zwischenmahlzeiten bis zu am Lagerfeuer gebackenem Stockbrot alles was das
Herz begehrte. Rundumversorgung war immer gewährt, hitzegeschädigte Kinder
wurden im Küchenzelt im eigens geschaffenem Prinzen- oder Prinzessinnenbett
bestens betreut - und das Tag und Nacht. Größere Verletzungen gab es Gott sei
Dank keine, kleinere wurden durch ausgebildete Ersthelfer sofort versorgt. Es
war eine schöne Woche, das Wetter spielte bis auf zwei Tage gut mit und wir
freuen uns alle schon auf das Zeltlager 2010, das auch dann wieder unter dem
Motto steht: „nur gemeinsam sind wir stark“.
Monika
Thalmaier |
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Bildungsreise ins Frankenland vom 22.-27.06.2009
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Unsere
diesjährige Reise führte uns ins wunderschöne Frankenland. Nachdem uns Pater
Geßwein den Segen erteilt hatte, verließen wir bei Nieselregen München und
fuhren ins sonnige Franken zu unserem Hotel mitten in der Altstadt von
Bamberg.
Bamberg liegt
an der Regnitz, eingebettet in eine Landschaft mit sieben Hügeln. Deswegen und
wegen seiner zahlreichen Klöster und Kirchen und seiner früheren Bedeutung als
Residenz eines Fürstbistums nannte man Bamberg „das deutsche Rom“. Unser
Rundgang führt uns zum Kaiserdom mit dem „Bamberger Reiter“ und dem von Tilman
Riemenschneider gefertigten Hochgrab von Kaiser Heinrich II. und dessen
Gemahlin Kunigunde, sowie dem Grab von Bischof Otto I. Herausragend ist die
Neue Residenz mit dem Rosengarten und einem wunderbaren Blick auf den
Michelsberg, dem ehemaligen Benediktinerkloster, das alte Brücken-Rathaus
sowie die Zeile der alten Fischerhäuser am Flussufer, auch Klein-Venedig
genannt.
Eine weitere
bemerkenswerte Stadt ist Bayreuth. Durch Richard Wagner gelangte sie zu
Weltruhm. Heute sind die Bayreuther Festspiele der Anziehungspunkt
schlechthin. Das außergewöhnliche dieses Hauses ist die hervorragende Akustik.
Besonders erwähnenswert ist auch das Markgräfliche Opernhaus, zu dessen
Bedeutung insbesondere Wilhelmine, Markgräfin von Bayreuth, beigetragen hat.
Über Kulmbach
mit der Plassenburg führte uns der Weg durch die fränkische Schweiz über
Pottenstein nach Gößweinstein mit der Basilika zur Heiligsten Dreifaltigkeit,
ein Werk Balthasar Neumanns.
Unser Ziel am
Mittwoch war Coburg. Die ehemalige Residenzstadt mit den herrlichen Fassaden
am Marktplatz lädt zum Verweilen ein. Das Schloss Ehrenburg aus dem 16.
Jahrhundert erhielt ab 1810 nach den Plänen des Architekten Karl Friedrich von
Schinkel seine eindrucksvolle neugotische Fassade. Die Veste Coburg, oberhalb
der Stadt gelegen, beinhaltet Museen und auch ein Luther-Zimmer.
Unser Weg
führte uns weiter nach Vierzehnheiligen, ein Wallfahrtsort, an dem man alle 14
Nothelfer anrufen kann. Der freistehende Gnadenaltar mit den 14 Figuren
entstand 1768 im Stil des Rokoko. Hier feierte Pater Geßwein mit uns eine hl.
Messe. - Gleich in der Nähe thront über dem Maintal das Kloster Banz. Die
heutige Anlage entstand in der Zeit von 1698-1708 unter dem Baumeister
Dientzenhofer.
Ein weiterer
interessanter Besuch am nächsten Tag war die Benediktinerabtei
Münsterschwarzach, wo wir auch Pater Anselm Grün kennen lernen durften. - Bei
herrlichem Wetter konnten wir die Schifffahrt von Volkach bis zur Schleuse
Wipfeld und zurück genießen. Die Mittagspause genossen wir auf der Vogelsburg
mit einem herrlichen Blick ins Land.
Nach einem
Bummel durch den Weinort Volkach und Besuch der Wallfahrtskirche Maria im
Weingarten mit dem von Riemenschneider geschaffenen Werk „Maria im Rosenkranz“
kamen wir endlich zu einer Weinprobe - einer Weinprobe der ganz anderen Art,
nämlich verbunden mit einer Führung durch die Weinberge von einer
begeisternden Winzerin.
Eine Stadt,
über die es viel zu erzählen gibt, ist Würzburg. Wir erfahren, dass Bomben die
Stadt 1945 in Schutt und Asche legten. Heute sind die wichtigsten Baudenkmäler
wieder hergestellt, allen voran die Residenz. Der Kilians-Dom zählt zu
Deutschlands schönsten romanischen Kirchen. Wir kommen vorbei an dem
Falkenhaus mit der Rokoko-Fassade, der Marienkapelle mit den Sandsteinfiguren
Adam und Eva von Riemen-schneider. Wir sehen über der Stadt die
Wallfahrtskirche Käppele und stehen auf der Alten Mainbrücke mit den
Heiligenfiguren. Es gäbe noch vieles zu sehen. Erwähnen muss man, dass
Würzburg eine Stadt des Weines ist und Wilhelm Conrad Roentgen hier 1895 die
unsichtbaren Strahlen entdeckte.
Die Rückfahrt
führte uns vorbei an dem ehemaligen Zisterzienserkloster Ebrach mit der
wunderschönen Fensterrosette. Das Kloster ist heute eine
Justizvollzugsanstalt.
Am Samstag
verlassen wir Bamberg. Unser Ziel auf der Rückreise ist die Rokoko-Stadt
Ansbach. Die markgräfliche Residenz erhielt ihre jetzige Gestalt im 18.
Jahrhundert. Gegenüber liegt der Hofgarten mit Orangerie und
Heilkräutergarten. - Nicht zu vergessen ist die Person Kaspar Hauser. Seine
Herkunft und sein Leben bleiben rätselhaft. Er wurde 1833 in den Hofgarten
gelockt und ermordet. Auf einem Gedenkstein steht: „Hier wurde ein
Geheimnisvoller geheimnisvollerweise getötet“ 14.12.1833.
Wir hatten
herrliche Tage, haben viel gehört und erlebt. Ein großer Dank an Frau Leising
für die Vorbereitung und Durchführung der Reise sowie an Pater Geßwein, der es
sich nicht nehmen ließ, allmorgendlich nach einem Gebet ein Lied mit uns
anzustimmen. Herzlichen Dank an alle. Wir sind gespannt auf unser
nächstjähriges Ziel.
Marieta Halter
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35. Kirchweih von St.
Markus – Pater Geßwein 5 Jahre Pfarrer in St. Markus
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Fotos |
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Am Sonntag den 08.02.2009 feierte die Pfarrei
St. Markus den 35-jährigen Festtag der Weihe der Kirche. Gleichzeitig beging
Pater Geßwein seien 5-jährigen Jahrestag als Seelsorger der Pfarrei.
Am 03.02.1974 wurde die Pfarrkirche St. Markus
von Regionalbischof Ernst Tewes eingeweiht. Er schrieb damals u.a.:
"Die junge Gemeinde St. Markus hat inzwischen
schon einen Weg gemacht aus kleinen und nicht immer bequemen Notanfängen
heraus bis zur jetzigen Vollendung ihres baulichen Instrumentariums. Dieser
Weg hat die Gemeinde in ihrem Kern zusammengeführt. Es ist zu wünschen, dass
jetzt auch noch weitere Menschen zur Gemeinde stoßen, dort ihre geistliche
Heimat und die Nahrungsquelle ihres Glaubens entdecken – und neue Freude
finden. Denn Glaube ist Quelle von Freude und Hoffnung. Darum gibt es die
Gemeinde St. Markus".
Im Hinblick auf die zu erwartenden Neubürger in
Freiham-Nord erscheinen diese Worte fast prophetisch. Die Pfarrgemeinde St.
Markus jedenfalls ist bereit, sich den künftigen Anforderungen zu stellen. |
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Diese Meinung vertritt vor allem auch Pater
Geßwein, der nun bereits seit 5 Jahren Gemeindeseelsorger ist. Aus diesem
Anlass bekam er beim Stehempfang nach dem Festgottesdienst von der
Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Inge Leising einen Blumenstrauß übereicht.
Später stieß dann auch Fritz Kopp, der erste
Pfarrer von St. Markus, zu den Feiernden. Auch er erhielt einen Blumenstrauß,
vor allem auch im Hinblick auf seinen bevorstehenden 80 Geburtstag in 2
Wochen.
Alfred Lehmann
PGR St.Markus/Öffentlichkeitsarbeit |
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Berichte aus dem Jahr 2008 |
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70.Geburtstag unseres Gemeindepfarrers Pater Roland Geßwein SAC
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Fotos |
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Feier zum 70. Geburtstag von Pater Roland Geßwein SAC am 21.09.2008 in St.
Markus - Ehrenmitgliedschaft im Maibaum-Verein für Pater Geßwein
Viele
Pfarreimitglieder, Angehörige und Freunde des Jubilars waren zum
Festgottesdienst gekommen, der musikalisch vom Kirchenchor der Pfarrei
(verstärkt durch einige Sänger aus St. Konrad) gestaltet wurde (seit langem
mal wieder eine volle Kirche). Kurz vor Schluss überreichten dann alle
Ministranten jeweils eine rote Rose und die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Inge
Leising gratulierte mit einem Blumenstrauß im Namen der Pfarrei.
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Nach dem Auszug wurde Pater Geßwein bereits im
Innenhof vom Maibaum-Verein erwartet, der zusammen mit der Fahnenabordnung und
vielen Vereinsmitgliedern ein Spalier bildete. Vereinsvorstand Günter Bauer
gratulierte dem Jubilar im Namen des gesamten Vereins recht herzlich und
überbrachte die vom Vorstand beschlossene Ehrenmitgliedschaft im
Maibaum-Verein. Pater Geßwein wurde damit als Erstem diese Ehre zuteil.
Nachdem alle gratuliert hatten (darunter auch
Frau Gisela Mayrhofer-Bernhard in Vertretung ihres Gatten, Staatsminister Dr.
Otmar Bernhard, und Bezirksrätin Barbara Kuhn), folgten viele der Einladung
zum Mittagessen im Pfarrsaal.
Nach dem Essen überbrachten dann noch
verschiedene Gruppierungen ihre Geburtstagsgrüße. U. a. sangen
Kindergartenkinder und Maibaum-Verein, die Pfarrjungend überreichte einen
Bilderrahmen mit Fotos vom letzten Zeltlager (bei dem Pater Geßwein ebenfalls
dabei war), bevor dann bei Kaffee und Kuchen (vom Sozialkreis gestiftet) der
Tag so langsam ausklang.
Vielen Dank an den Sachausschuss Feste, Feiern
und geselliges Leben, der für Dekoration, Einrichtung, Getränke und
Organisation des Mittagessens verantwortlich war. Ebenso gilt der Dank dem
Sozialkreis für die gestifteten Kuchen und Kaffeezubereitung. Ein ganz
besonderes Lob der Pfarrjungend, vor allem den Mädels in ihren Dirndln, die
unermüdlich die Gäste mit Getränken und Essen versorgten.
Alfred Lehmann
PGR St.Markus/Öffentlichkeitsarbeit |
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Aktivenausflug 2008 nach Rothenburg o.d.T.,
Creglingen und Neresheim
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Fotos |
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Am Samstag,
den 12.07.2008 hieß es „auf geht´s“ nach Rothenburg ob der Tauber. Pater
Geßwein hatte zum jährlichen Aktivenausflug der Pfarrgemeinde St. Markus
geladen. Pfarrer Geßwein ließ es sich wie immer nicht nehmen, an diesem Tag in
unserer Mitte zu weilen. Der mit 49 Personen gut besetzte Bus brachte uns aus
dem an diesem Tag tristen und verregneten Samstag nach der unterfränkischen,
mittelalterlichen Kleinstadt Rothenburg ob der Tauber. Dieses städtische
Kleinod mittelalterlicher Baukunst wurde weitgehendst von den Zerstörungen der
Kriegswirren verschont. Um das Jahr 970, mit der Gründung der Kirche St.
Peter, durch den ostfränkischen Adligen Reinger, entstand durch erste
Ansiedlungen langsam Rothenburg. In seiner langjährigen Stadtgeschichte
erlebte die Reichstadt mit seiner damaligen noch bestandenen Stauferburg ihre
wirtschaftliche und politische Blütezeit. Legendär die Geschichte des
Meistertrunkes des Altbürgermeisters Nusch, als im dreißigjährigen Krieg 1631
die Stadt durch seinen Trunk vor der Zerstörung und Plünderung durch den
Feldherrn Tilly verschont blieb. In zwei Gruppen aufgeteilt, von Stadtführern
begleitet, durchwanderten wir bei trockenem und angenehmen Ausflugswetter,
ausgehend vom Marktplatz, die alten Gassen mit ihren Gebäuden und Häusern der
unterschiedlichsten Baustile. Vorbei am Rathaus, an mannigfaltigen Brunnen,
der St. Jakobskirche, dem ehemaligen Dominikanerkloster bestaunten wir die
herrliche Altstadt von Rothenburg, genossen bei dem herrlichen Ausblick von
der Stadtmauer aus, über das unten liegende Taubertal, die Silhouette des am
gegenüberliegenden Hang liegenden Teils der Stadtmauer der Altstadt. sowie
hinunter in das unterhalb liegende, liebliche Taubertal mit dem Flüsschen
Tauber. Nach dem Mittagessen hieß es Abschied nehmen.
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Der Nachmittag
war ganz der Besichtigung von sakraler Kunst gewidmet. Wir sahen Meisterwerke
des Schnitzkünstlers und Bildhauers Tilman Riemenschneider und des
Barockbaumeisters Balthasar Neumann. Der Weg führte uns zuerst zu der aus dem
14. Jahrhundert stammenden Hergottskirche in Creglingen. Tilman
Riemenschneider war im Mittelalter als spätgotischer Bildhauer und Schnitzer
im Gebiet Main-Franken von großer regionaler Bedeutung. Unser Pfarrer hielt
uns in der Kirche ganz im Bann bei seiner Erklärung des Schnitzaltars von 1505
bis 1510 von Tilman Riemenschneider. Das Kunstwerk hat die gigantischen
Ausmaße von 9,20 m Höhe und 3,68 m Breite. Der Altar ist aus Föhrenholz
gearbeitet und die Figuren aus Lindenholz geschnitzt. Beeindruckend die
Darstellung der Gesichtsauszüge jeder einzelnen Figur des Künstler. Uns
spiegelten sich die innersten Empfinden und Regungen beim Betrachten der
Figuren wider.
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alle Fotos: Alfred Lehmann
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Angekommen in
der Benediktinerabtei Neresheim feierten wir von Pfarrer Geßwein zelebriert in
der Nebenkapelle eine Messe. Nach dieser Messe, die uns Gelegenheit gab,
innere Einkehr, Besinnung und Ruhe an diesem ereignisreichen Tag zu finden,
blieb genügend Zeit die Abteikirche selbst zu bestaunen. Nach Plänen von
Balthasar Neumann begann 1750 der Bau der Abteikirche. Die Kirche wurde erst
1792 geweiht. Balthasar Neumann lebte von 1687 bis 1753 und war in
Main-Franken der Baumeister des Barock. Neben Würzburg war das mainfränkische
Gebiet seine Wirkungsstätte. So auch in Neresheim. Dessen Fertigstellung der
Abteikirche erlebte er aber nicht mehr. Von Martin Knoller stammen die
herrlichen, leuchtenden Fresken der Kirche und die Barockorgel von Johann
Nepomuk Holzhay. Gestärkt durch eine Vesper im Klosterhospiz der Abtei
verließen wir wieder Neresheim und begaben uns auf die Rückfahrt nach München,
wo wir gegen 19.00 Uhr gesund und wohlbehalten zurückkehrten.
Danke sagen
wir - die Teilnehmer des Aktivenausfluges - unserem Pfarrer, Pater Geßwein. Er
ermöglichte uns diesen erlebnisreichen Tag als Dank an seine aktiven
Pfarreimitglieder für die geleistete Mitarbeit des vergangenen Jahres.
Dieter
Kratzsch |
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Bildungsreise an die Ostsee vom
26.-31.05.2008
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Ziel der Bildungsreise war die Ostsee mit den Hansestädten Rostock, Lübeck,
Wismar, Stralsund, die Insel Rügen und Schwerin, der Landeshauptstadt des
neuen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern.
Sicher behütet von dem Reisesegen von Pfarrer Geßwein erreichten wir nach
etwas mehr als 10 Stunden Rostock. Die Fahrt ging bei bewölktem, bestem
Reisewetter ausschließlich über die Autobahn, nur unterbrochen durch kurze
Pausen zum Vertreten der Füße und zur Stärkung bei Würstl und Brot, Kaffee und
Brezen während der Rasten. In Rostock bezogen wir sodann unser 4 Sterne-Hotel
Radisson SAS. Das Hotel war unser Ausgangspunkt für die Ausflüge und
Besichtigungen der Woche.
Beeindruckend für viele der Mitreisenden auf der Anreise war die für uns
unbekannte Weite des Landes, die grüne und dünn besiedelte Landschaft, durch
die wir reisten. Es wechselten sich nicht endende Felder, Wälder und Seen in
dieser herrlichen Landschaft ab. Mit dem Abendessen um 20.00 Uhr neigt sich
der erste Tag dem Ende zu. Einige Unerschrockene der Reisetruppe erkundeten
noch vor und nach dem Essen Rostock auf eigene Faust.
Die Hanse war eine Organisation von Kaufleuten in rund 70 großen und 100 bis
130 kleineren Städten, die das Gebiet von heute sieben europäischen Staaten
umfasste. Vom 13. bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts beherrschte die
Hanse weitgehend den Fernhandel des östlichen Europas. Die hansischen
Kaufleute versorgten West- und Mitteleuropa mit den Luxuswaren aus dem
östlichen Europa. Im Gegenzug brachten sie diesen Ländern Waren des Westens
wie z.B. Tuche, Metallwaren, Waffen und Gewürze. Die Städte der Hanse sind
geprägt von ihren Häuserfassaden der Gotik, der unterschiedlichsten Epochen
der Giebelhäuser, der Backsteinbauweise und dem Stil der Backstein-Gotik der
Kirchen.
Der zweite Tag begann mit einer kombinierten Stadtrundfahrt und Stadtrundgang
durch das weitläufige moderne und alte Rostock. Rostock liegt an der Warnow
und ist geprägt von vielen Parks und Grünanlagen und steht an Stelle 5 der
deutschen Städte mit Straßenalleen. Wir besichtigten das Rathaus und die St.
Marienkirche. Bewundern konnten wir die Präzision, Genauigkeit und Vielfalt
der Informationen der durch Mechanik gesteuerten astronomischen Uhr aus dem
Jahre 1472. Diese Uhr wird täglich aufgezogen und funktioniert noch heute. Am
Nachmittag besuchten wir den Rostock vorgelagerten Überseehafen Warnemünde.
Vor der Hafenrundfahrt durch den Überseehafen mit den Skandinavienfähren und
den Hafendocks, konnten wir auf eigene Faust den Fischerhafen und den Ort
Warnemünde flanieren.
Am Mittwoch besuchten wir Lübeck. Lübeck wurde 1143 gegründet auf einer von
Wasser umgebenen Inlandinsel. Bereits 1160 erhielt Lübeck von Heinrich dem
Löwen das Stadtrecht. Das Erkennungsbild von Lübeck sind seine sieben Türme
und das Holstentor. Die drei Nobelpreisträger Thomas Mann, Willy Brandt und
Günter Grass sind Söhne der Stadt. Während des Stadtrundganges besichtigten
wir die Stiftung Heilig Geist Hospital. In diesem von den Lübecker Kaufleuten
zwischen 1260 bis 1286 gegründeten Spital fanden 100 kranke und
pflegebedürftige Menschen eine kostenlose Unterkunft. Das Hospital ist somit
eines der ältesten Sozialeinrichtungen Europas. Faszinierend die alten in
Backstein-Gotik erbauten Kirchen, der Dom die Marien-, Petry-, Jacobi- und
Katharinenkirche. In der Marienkirche konnten wir um 13.00 Uhr den
Figurenumlauf der astronomischen Uhr miterleben. Noch heute kann man die Platz
sparende Bebauung der Altstadtinsel und die winzigen Häuser, teils noch heute
verbunden durch die alten engen niedrigen Häusertunnel sehen und bewundern.
Bis zur Einführung des Euro war auf dem Fünfzigmarkschein das Holstentor zu
sehen. Am Nachmittag erreichten wir Wismar und die Gruppe konnte die Stadt auf
eigene Faust erkunden. Das waren die Nikolaikirche, die romantischen Gassen
und Straßen, der Marktplatz, das Rathaus bis hin zum Überseehafen Wismar.
Ein Lob an die Reisegruppe darf nicht unerwähnt bleiben. Die Gruppe
harmonierte wunderbar, verstand sich blendend. Durch die Pünktlichkeit und
Disziplin gestaltete sich die Reise trotz des teils anstrengenden
Ausflugstresses ohne Probleme. Wir fanden immer genügend Zeit zum persönlichen
Gespräch und Austausch untereinander. Die Abende fanden teils in geselligen
Runden in der Hotelbar oder in nahe liegenden „Kneipen“ ihren Ausklang. Jeden
Morgen starteten wir im Bus beschützt durch das von Pfarrer Geßwein
abgehaltene Morgenlob gut in den Tag, bis auf den Dienstag, wo das „Morgenlob“
aus terminlichen Gründen erst am Mittag stattfinden konnte. Unsere Woche war
von herrlichsten und besten Wetter verwöhnt. Trotz Sonnenschein und warmen
Temperaturen war teils durch den doch ständig vorhandenen Ostseewind eine
Windjacke angebracht.
Der vierte Tag war Schwerin gewidmet. Das imposanteste Bauwerk der Residenz-
und Landeshauptstadt Schwerin ist das Schloss. Es ist umgeben und liegt am
viertgrößten See Deutschlands mit 63 qkm, dem Schweriner See. Sehenswert auch
die Altstadt mit der Nikolaikirche und dem Marktplatz, herrlichen Straßenzügen
mit ihren altertümlichen Baustilen. 2009 ist Schwerin Gastgeber der Buga und
lädt zu einem Besuch ein. Ein Höhepunkt anlässlich eines weiteren Besuches
könnte die Besichtigung des großen Schlosses sein. Als bekannter Sohn der
Stadt wäre Rudolph Karstadt zu nennen der Begründer der
Karstadt-Kaufhauskette.
Als zusätzliches „Zuckerl“ besichtigten wir noch auf der Heimreise von
Schwerin nach Rostock in Bad Doberan das Münster. Die
Zisterzienserklosterkirche aus dem 14. Jahrhundert gilt mit seiner reichen
Originalausstattung als die „Perle der Backsteingotik“.
Am Freitag stand die Insel Rügen auf dem Programm. Die größte deutsche Insel
mit 956 qkm erreichten wir über die neue Rügenbrücke von Stralsund. Bei der
Rundfahrt über die weitläufige Insel, mit vielen Halbinseln kamen wir auch zum
nördlichsten Punkt, dem Kap Arkona. Auf der Fahrt zum Kap konnten wir bei
herrlichstem Wetter die vorgelagerte Insel Hiddensee mit seinem Leuchtturm
sehen. Wir besuchten den Nationalpark Jasmund mit dem Gebiet der Kreidefelsen
am Königstuhl. Auf der Weiterreise kamen wir vorbei und durch die Orte
Sassnitz und Binz. Gesehen und besucht haben wir auch den kleinsten Ort von
Rügen, das Fischerdorf Vitt. Das Dorf hat nur 13 Häuser ist nur zu Fuß
erreichbar und liegt uneinsehbar an den Klippen. Auch von See aus ist dieses
Fischerdorf nicht auszumachen und soll Störtebecker als Zufluchtsort gedient
haben. Durch Rügen sind wir auf der zum Weltkulturerbe zählenden deutschen
Alleenstraße gefahren.
Zuletzt besuchten wir noch mit unserer Reiseführerin für diesen Tag die Stadt
Stralsund. Bei dem kurzen Stadtrundgang durch die historische Altstadt
besuchten wir die Nikolaikirche mit dem angebauten Rathaus der Stadt. An der
Nikolaikirche wurde besonders bewusst welche enorme Wiederaufbaukosten teils
aus Fördermitteln und durch Spenden und wie viel Renovierungsarbeit um die
Kunstschätze zu erhalten noch geleistet werden muss. Bei einem Abstecher in
den Überseehafen von Stralsund sahen wir die Original restaurierbedürftige
Gorch Fock I vor Anker liegen. Es werden noch Jahre vergehen, bis dieses
Originalsegelschiff wieder wie die Gorch Fock II die Ostsee befahren kann.
Viel über das Leben während der Nachkriegszeit und dem DDR-Regime haben uns
hautnah als Zeitzeugen unsere Stadtführer während der letzten Tage erzählt.
Sie sprachen von den Schwierigkeiten und den Repressalien der Bürger und der
Anfeindung und Ausgrenzung der Christen und der Kirche während der Regierung
des DDR-Regimes. Der 9. November 1989, dem Tag des Mauerfalls, kann als einer
der glücklichsten Momente der deutschen Geschichte genannt werden. An diesem
Tag begann die friedliche Wiedervereinigung unseres deutschen Landes.
Am Samstag hieß es Abschied nehmen von Rostock und die Heimreise anzutreten.
Wie auf der Anreise erreichten wir auf der Heimreise nach etwas mehr als 10
Stunden St. Markus. Die Heimreise führte uns auf gleichem Weg über Autobahn
zurück nach München.
Zuletzt gilt es noch einige Worte des Dankes zu sagen. Der erste Dank gilt
unserem Pfarrer, Pater Roland Geßwein, der es sich nicht nehmen ließ, auch
diese Reise zu begleiten. Mit seinem geistlichen Beistand, dem Reisesegen und
dem täglichen Morgenlob hat er entscheidend zu dem glücklichen Gelingen der
Reise beigetragen. Dank auch unserem „Kapitän“ des Busses der Firma Unholzer,
unserem Wieland Zurbuchen. In gewohnt sicherer und perfekter Weise hat er uns
durch fast ganz Deutschland gefahren. Ihm verdanken wir durch seine Mitarbeit
bei der Planung die interessante und abwechslungsreiche Reise. Vergessen
wollen wir nicht unsere Reiseleiterin, die allseits bekannte und beliebte Inge
Leising. Sie schafft es immer wieder, jede neue Reise als Höhepunkt zu
gestalten und zu organisieren. Uns fehlte wie immer nichts und die Reise wird
uns allen noch lange in angenehmer, positiver Erinnerung bleiben. Ein
herzliches „Vergelt´s Gott“ an alle.
Dieter
Kratzsch |
zum Seitenanfang
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Passion 2008 – Gespielt Gesungen Gelesen
(Aufführungen vom 07.-09.03.2008)
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Fotos |
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Gruppenfoto vom 09.03.2008 |
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Das von der stellvertretenden
Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Silvia Wallner-Moosreiner geschrieben und
inszenierte Projekt
"Passion 2008 - Gespielt Gesungen Gelesen"
das aus Texten des Neuen Testaments, Liedern
des Musicals "Jesus Christ Superstar“ von Andrew Lloyd Webber und
Spielszenen mit eigenen Texten bestand, wurde jeweils am
07.03./08.03./09.03.08 im Pfarrsaal von St. Markus mit großem Erfolg
aufgeführt.
Plakat
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Pater Geßwein (links) verfolgt das Geschehen auf der Bühne

Altpfarrer Fritz Kopp im Gespräch mit "Jesus" Reinhard Albang

vorne von links:
Angie Wüst, Reinhard Albang,
Bernd Eckert, Monika Thalmaier, Beate Salomon

Schlussapplaus, alle Schauspieler und Silvia
Wallner-Moosreiner auf der Bühne, im Vordergrund Mitglieder des
Akordeon-Ensembles-DaCapo |
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"Regisseurin"
Silvia Wallner-Moosreiner |
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Mit viel Engagement und Begeisterung agierten die ca. 30 Schauspieler/Sänger
und Helfer im Alter von ca. 10 bis 65 Jahren, aus den Pfarreien St.
Lukas, St. Konrad und St. Markus, vor- und hinter der Bühne.
"Ich war bewusst nie bei den Proben dabei um mich in der Aufführung
überraschen zu lassen. Tatsächlich begeisterte mich das was zu hören und zu
sehen war; meine Erwartungen wurden weit übertroffen".
Auch die täglich ca. 100 Zuschauer waren begeistert, und geizten nicht mit
Szenen- und Schlussapplaus. Auch Pater Geßwein freute sich sehr sowohl über
die gelungen Aufführung als auch über das Engagement so vieler Menschen in
seiner Pfarrei. Gleiches gilt auch für unseren "Altpfarrer" Fritz Kopp, der
sich hinterher angeregt mit den Schauspielern unterhielt.
Da der Eintritt frei war, wurden Spenden zur Deckung der Unkosten (z.B. musste
die Ton und Lichtanlage von der Stadt München ausgeliehen werden) gerne
angenommen.
Fazit: ein sehr gelungenes Projekt, dass in der Pfarrei St.Markus so oder
ähnlich mit vielleicht anderen Themen in den nächsten Jahren fortgeführt
werden sollte.
Alfred Lehmann
PGR/Öffentlichkeitsarbeit
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Mitwirkende:
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Inszenierung und Gesamtleitung |
Silvia
Wallner-Moosreiner |
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Jesus |
Reinhard
Albang |
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Judas |
Bernd
Eckert |
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Maria Magdalena |
Angie Wüst |
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Caiaphas |
Monika
Thalmaier |
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Pilatus |
Beate
Salomon |
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Annas |
Corinna
Thalmaier |
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Petrus |
Leo
Moosreiner |
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Jünger |
Johanna
Baindl, Stefanie Bauer, Andreas Bergmann, Maike Frye, Elisabeth
Moosreiner, Margot Rembeck, Beate Salomon, Isabell Salomon, Marina
Thalmaier, Alexandra Wildenhain |
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Kinder |
Katharina
Maull, Isabella Tache, Konstantin Wildenhain |
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Sprecherin |
Anna Eckl |
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Souffleuse |
Angelika
Tache |
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Akkordeon-Ensemble-DaCapo |
Gabriele
Stark (Ltg.), Andreas Ebner, Jutta Hatzold, Karin Lampl, Petra Maull,
Christine Müller, Hans-Jürgen Richter, Josef Schill |
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Querflöte |
Anja
Kleitner |
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Saxophon |
Elisabeth
Moosreiner |
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Garderobe |
Lisa Link,
Christina Maull |
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Tontechnik |
Xandi
Schmid |
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Beleuchtung |
Alfred
Maull |
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Mithilfe |
Michael
Bauer, Seppi Moosreiner |
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Kulisse |
Manfred
Rickert, Wolfgang Thalmaier |
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Bewirtung |
Reinhard
Bauer (AK Feste und Feiern) |
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Öffentlichkeitsarbeit/Plakat |
Alfred
Lehmann |
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Schafkopfen in St.Markus für die Mission am
23.02.2008 |
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Fotos |
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Am Samstag den
23.02.2008 trafen sich 36 Freunde des beliebten bayrischen Kartenspiels in der
Pfarrei St.Markus. So mancher ist Stammgast und kommt schon seit Jahren zu dem
von der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Inge Leising und ihrem Team vorbereitet
und durchgeführten Turnier.
Am Schluss
konnte Kirchenpflegerin Christine Musso den von ihr gestifteten Pokal an Georg
Thalhauser, der mit 34 Punkten den 1.Platz belegte, überreichen; außerdem
bekam er noch einen Geschenkkorb mit ausgewählten Biersorten. Den 2.Platz
belegte Wilhelm Greiner mit 36 Punkten (Geschenkkorb mit Wein) und Harry
Frenzel den 3.Platz mit 27 Punkten (bayerischer Brotzeitkorb). Auf den
„undankbaren“ 4. Platz kam Georg Heiß (24 Punkte). Er erhielt zum Trost einen
vom Maibaum-Verein St.Markus München-Neuaubing e.V. gestifteten Preis. Auch
keiner der übrigen Mitspieler ging leer aus, für jeden war auch diesmal wieder
ein kleines Präsent reserviert, wobei Konrad Bauer als Letzter mit Minus 33
Punkten sogar eine, von der Familie Krause gestifteten, Weißwurst-Schüssel aus
Porzellan, gefüllt mit Weißwürsten, und dem dazu passenden Senftiegel, als
Trostpreis erhielt.
Alle Preise und Lebensmittel
wurden gestiftet, von der Wurst bis zum selbstgebackenen Kuchen; besonders
herauszuheben ist die Metzgerei Jukic, die wieder alle Wurstsemmeln kostenlos
lieferte - deshalb ergab sich ein
Reinerlöß von
680,00 €, über den sich Pater Vinzenz Maidhof für seine Arbeit in den
Slums von Bogotá und einem Lepradorf in Kolumbien freuen kann.
Alfred Lehmann
PGR St.Markus/Öffentlichkeitsarbeit |
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Berichte aus dem Jahr 2007
Aktion „Platz
schaffen hilft!“ vom 16. 9. – 11.11.2007
(Endergebnis: 586,81€) |
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Seit ca.
2 ½ Jahren sammelt die Firma
goodsellers GmbH
Sachspenden, die über die Internetbörse e-bay verkauft werden. Bei dieser in
Zusammenarbeit mit der Erzbischöflichen Finanzkammer unter dem Motto „Platz
schaffen hilft!“ gestarteten Aktion kommt der erzielte Erlös gemeinnützigen
Organisationen und sozialen Projekten zugute.
Vom 16.
September bis 11. November 2007 haben wir auch in unserer Pfarrei die
Durchführung einer Sammelaktion geplant, mit der wir folgende Projekte
finanzieren möchten:
Über
verborgene Schätze, lange Unbenutztes, doppelt Vorhandenes – Dinge, die zum
Wegwerfen einfach zu schade sind, aber von Ihnen eigentlich nicht mehr
gebraucht werden – würden Andere sich vielleicht freuen und einiges an Geld
dafür ausgeben. So könnten Sie durch Ihre Sachspenden Gutes tun und unsere
Pfarrei unterstützen, ohne selbst finanziell belastet zu werden. Gespendet
werden können z. B. Fotoapparate, Kameras, technische Geräte, Fahrräder,
Diaprojektoren, Pelzmäntel, Antiquitäten, Bücherbände, Musikinstrumente,
altes Blechspielzeug, Modellbau, alte Röhren- oder Kofferradios, Schmuck,
handgeschnitzte Holzfiguren, Statuen, Marken-Porzellan, Heimwerker- und
Gartengeräte, Sport- und Fitnessgeräte, Carving-Skier, antike oder
außergewöhnliche Möbel, Maschinen und Geräte, DVD-Sammlungen, Auto- und
Motorradteile, Sammlerstücke, Seltenes (Comic-, Briefmarken-, oder
Münzsammlungen, Medaillen, Ölgemälde etc.), Elektrogeräte usw. – Ihrer
Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Um den Aufwand zu rechtfertigen,
sollten die Artikel aber möglichst einen Mindestwert von ca. 30,00 € haben.
Nach
telefonischer Terminvereinbarung werden die Sachspenden von der Firma
goodsellers bei Ihnen abgeholt, fotografiert, katalogisiert und über e-bay
zum Verkauf angeboten.
Weitere
Einzelheiten erfahren Sie in den kommenden Wochen über die Vermeldungen in
unserer Kirche, Info-Faltblätter sowie Artikel in der örtlichen Presse und
auf unserer Internetseite. Aber bereits jetzt können Sie sich überlegen,
welche Dinge Sie nicht mehr benötigen und vielleicht schon längst „loshaben
wollten“, was bei Ihnen zuhause in Wohnung, Keller, Speicher oder Garage nur
Platz wegnimmt und von Ihnen gespendet werden könnte.
Bitte weisen
Sie auch in Ihrem Familien- und Freundeskreis auf diese Sammelaktion hin.
Wir hoffen, insbesondere im Namen unserer Kinder und Jugendlichen, auf eine
rege Beteiligung möglichst vieler Bewohner/innen im Einzugsgebiet unserer
Pfarrei und danken bereits heute allen Mitwirkenden für ihre tatkräftige
Unterstützung dieser Aktion.
Christine
Musso, Kirchenpflegerin |
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Christlich-Islamisches Friedensgebet und Dialogveranstaltung im Rahmen des ÖKT 2007 am 17.06.07 in St. Markus |
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Beginn des Friedensgebetes um 19:00 Uhr –
Ende ca. 19:45 Uhr - Beginn der Dialogveranstaltung um 19:55 Uhr – Ende
ca. 21:30 Uhr |
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Fürbitten |
Erfreulich viele Gläubige nahmen am
17.06.2007 am christlich-islamischen Friedensgebet in der Pfarrkirche St.
Markus teil.
In der Begrüßung nahm Pater Geßwein, der
Pfarrer von St. Markus, Bezug auf den Gott Abrahams als verbindende und
friedensstiftende Basis für Christen und Muslime. Der evangelische Pfarrer
Grillenberger betete dann um Verständigung der Religionen und Kulturen;
dies sei eine Voraussetzung für den Weltfrieden.
Vor der Predigt von Ernst Obermayer (Pax
Christi) rezitierte Bayram Tuerksezer von IDIZEM e.V. die 99 Namen Gottes
im Islam (Meditation über die Größe Gottes) und Pater Geßwein las aus dem
2. Buch Moses (Exodus) 34, 4-9a. |
Die Fürbitten wurden gemeinsam von Pax
Christi, Bayram Tuerksezer und Pater Geßwein vorgetragen, dann beteten
alle Anwesenden das VATER UNSER und die SURE 1. Bayram Tuerksezer trug
noch ein Gedicht von Junus Emre, einem mittelalterlichen Dichter (ca.1241-
ca.1321), vor und zum Abschluss erteilte Pater Geßwein den Segen und
Bayram Tuerksezer sprach ein muslimisches Segensgebet.
Musikalisch begleitet wurde das
Friedensgebet von der Musikgruppe Veronika Obermayer aus St. Quirin.
Anschließend begaben sich ca. 100
Interessierte in den Pfarrsaal von St. Markus, um an der
Dialogveranstaltung teilzunehmen. |
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Nach der Begrüßung durch den Hausherren
Pater Geßwein, hielten Bayram Tuerksezer und der evangelische Pfarrer
Grillenberger jeweils ein Impulsreferat aus islamischer und christlicher
Sicht und standen dann unter der Diskussionsleitung von Ernst Obermayer
von Pax Christi, Rede und Antwort. |
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Bayram Tuerksezer (links)
bei der Beantwortung einer Frage |

Im Hintergrund verfolgten Pfarrer Geßwein und
Altpfarrer Fritz Kopp die Diskussion |
Interessant waren verschiedene
Auslegungen und Informationen von Bayram Tuerksezer: So sind im Sinne des
Quran (Koran) alle Religionszugehörigen zu Religionen „des Buches“ (dazu
zählen die Torah der Juden und die Bibel der Christen) keine Ungläubigen.
Auch die Stellen in verschiedenen Suren des Qurans, die zum Kampf gegen
Andersgläubige aufrufen und heute von verschiedenen muslimischen
Gruppierungen als Vorwand für den „Heiligen Krieg“ benutzt werden, müssen
im Zusammenhang mit der damaligen Situation des jungen Islam gesehen
werden und haben (eigentlich) keinen Bezug zur Gegenwart.
Gegen 21.30 Uhr ging diese interessante
Veranstaltung zu Ende. Leider waren fast keine moslemischen Teilnehmer
zugegen, wodurch natürlich nicht von einem echten Dialog gesprochen werden
konnte. Es sei die Frage erlaubt, ob in Neuaubing tatsächlich ein echtes
Interesse von z.B. türkischer Seite an einem Dialog mit den Christen und
Nachbarn besteht!
Alfred Lehmann
PGR/Öffentlichkeitsarbeit |
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Berichte aus dem Jahr 2006
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1.Christkindlmarkt 2006 in St.Markus |
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Fotos 1. Tag
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Fotos 2. Tag |
Pater
Geßwein und Arbeitskreis Feste und Feiern zufrieden über Besuch |
Am 2.
Adventswochenende gab es erstmals einen Christkindlmarkt im Kirchhof der
Pfarrei. Dort fand der Verkauf in Buden und Zelten statt; im Pfarrheim
konnte man sich aufwärmen, Kaffee und Kuchen genießen und den Bazar des
Sozialkreises besuchen.
Draußen
wurden von der Jugend und der Bastelgruppe gefertigte
Weihnachtsdekorationen, Gestecke, spezielle Liköre, südamerikanische
Volkskunst und vieles mehr angeboten. Im Küchenzelt gabs Glühwein mit und
ohne „Schuss“ sowie Bratwurstsemmeln, Gulaschsuppe, Crepes und Waffeln,
außerdem konnte man natürlich auch diverse andere Getränke im Pfarrheim
erwerben.
Gut bei den
Kindern kamen auch die „Bastelstube“ und die „Märchenstube“ an, wo
Geschichten rund ums Weihnachtsfest vorgelesen wurden. Das Highlight war
aber an beiden Tagen der Auftritt unseres Nikolaus mit Engerln,
dargestellt von Pater Geßwein, der alle Kinder (und auch manchen
Erwachsenen) beschenkte. Heftig beklatscht wurden auch die Auftritte des
Kirchenchors, sowie des neu gegründeten Jugendchors von St.Markus, der
unter der Leitung von Herrn Weiß Premiere hatte. Die gutnachbarlichen
Beziehungen zur Pfarrei St.Konrad, von der wir zwei Buden ausgeliehen
hatten, wurde unterstrichen durch den Auftritt des Gospelchors zum
Abschluss des Christkindlmarktes.
Alfred
Lehmann
PGR/Öffentlichkeitsarbeit |
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40
Jahre Pfarrei St. Markus (1966 – 2006)
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Fotos |
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Festgottesdienst zum
Tag der Gründung (15.10.2006), Weihe des neuen Ambos in der
Werktagskapelle und Eröffnung der Fotoausstellung 40 Jahre St. Markus |

Nach dem Pfarrfest am 02.07.2006 feierten
wir zusammen mit Domkapitular Prälat Josef Obermaier am Jahrtag der
Gründung (15.10.2006) den Festgottesdienst. Prälat Obermaier war früher
als Jugendseelsorger im Dekanat Pasing-Aubing in der Jugendstelle Pasing
tätig und kennt die Pfarrei daher sehr gut.
In seiner Predigt, betonte er mehrfach,
dass das „Schiff St. Markus“, trotz immer weniger Katholiken im
Stadtviertel auch in Zukunft nicht untergehen werde. Gerade im Hinblick
auf den Priestermangel, die Geldknappheit in der Diözese und anderer
Schwierigkeit, sei dies tröstlich, allerdings ließ er offen, in welcher
Form die Pfarrei weiter bestehen werde. Er gab der Hoffnung Ausdruck, dass
wir uns alle beim 50 jährigen Jubiläum in 10 Jahren wieder sehen werden. |


Am Schluss des Gottesdienstes, der vom
Ensemble „Russische Seele“ mit ihren wunderbaren Stimmen begleitet wurde,
nahm er die Weihe des neuen Ambos in der Werktagskapelle vor. Der Ambo,
der als gesonderter Ort für die Verlesung der Heiligen Schriften die hohe
Bedeutung des Wortes Gottes für die christliche Gemeinde unterstreichen
soll, ist eine Stiftung des Maibaum-Vereins St. Markus München-Neuaubing
e.V. sowie des Sozialkreises von St. Markus. |
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Anschließend an den Gottesdienst wurden
die Geistlichen Herren Pater Roland Geßwein, Prälat Josef Obermaier und der
ehemalige Pfarrer von St. Markus, Fritz Kopp von einer Abordnung des
Maibaum-Vereins erwartet.
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Der erst Vorstand Günter Bauer begrüßte
Prälat Obermaier, der sich lebhaft für unser Brauchtum und die Standarte
mit den Bändern interessierte. |

Dann begaben sich alle in den Pfarrsaal, wo Prälat Obermaier zusammen mit
der Initiatorin Silvia Wallner-Moosreiner (stellvertretende
PGR-Vorsitzende) die Fotoausstellung 40 Jahre St. Markus eröffnete. Silvia
Wallner Moosreiner bedankte sich bei allen Damen und Herren, die bei der
Auswahl und Zusammenstellung der Fotos und Texte geholfen haben. |
Alfred Lehmann
PGR St.Markus/Öffentlichkeitsarbeit |
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Aktiven-Ausflug der Pfarrei St. Markus am 16.09.2006 auf die Inseln
Reichenau und Mainau |
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Fotos |
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Um 6.30 Uhr
morgens brachen ca. 40 Aktive und Angehörige zum diesjährigen
Aktivenausflug auf. Auch dieses Jahr ging es, wie bereits 2005, zum
Bodensee. Nach längerer Fahrt, erreichten wir die Insel Reichenau, die
sich uns am Anfang nur als großer Gemüsegarten mit „kilometerlangen“
Gewächshäusern darstellte und uns nur langsam ihre Schönheit und
Geschichtsträchtigkeit offenbaren wollte (die ehemalige klösterliche
Hochburg wurde im Jahr 2000 von der UNESCO in den Rang einer
Weltkulturerbestätte erhoben). |

St. Peter
und Paul in Niederzell, St. Maria und Markus in Mittelzell, St. Georg in
Oberzell |
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Am
nordwestlichen Ende der Insel, in Niederzell (der Name kommt von der
klösterlichen Zelle – der „Cella“) liegt die ehemalige Stiftskirche St.
Peter und Paul, die heutige Pfarrkirche dieses Ortsteils, die wir als
erstes besichtigten. Doch zunächst feierten wir dort unter der Leitung von
Pater Roland Geßwein einen gemeinsamen Gottesdienst, danach erfuhren wir
von einer Führerin einiges über die Kirchengeschichte. |
|
Bereits im Jahr 799, nur wenige
Jahrzehnte nach der „Klostergründung“ (724) durch den heiligen
Wanderbischof Pirmin wurde die erste St.-Peters-Kirche durch den Stifter
und Bauherrn, den als Seligen verehrten Bischof Egino von Verona, geweiht.
Egino hat nach seinem Tod im Jahr 802 hier in einer Gruft im Bereich des
Chorraums seine letzte Ruhestätte gefunden; sein Haupt ist im Hochaltar in
einem Schrein geborgen. Der ursprüngliche Gründungsbau wurde im Jahr 1080
vollständig abgetragen und auf den vorgegebenen alten Fundamenten unter
Beibehaltung von Abmessungen, Proportionen und Aufteilung der
Kirchenneubau aufgeführt. Nach der Anfügung einer spätmittelalterlichen
Vorhalle im Westen kam es dann in den Jahren 1750/60 zu einer tief
greifende Umgestaltung des Innenraums im Stil des Rokoko: die Fenster
wurden vergrößert, die flache Holzdecke durch ein flaches Stuckgewölbe
ersetzt sowie die Orgelempore im Westteil eingezogen. |

Doris Budell, Ali Assal, Inge Leising,
Hilde und Gerd Zimmermann, Gerd Schlierenkämper |
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Einen ungefähren Eindruck vom romanischen
Äußeren der Kirche erhält man nur noch an der Ostfassade mit den beiden,
allerdings im 15. Jahrhundert aufgestockten Türmen. Im Inneren wird der
Blick entlang der Säulenflucht nach Osten gelenkt, wo sich über dem großen
Halbrund der Hauptapsis der wohl bedeutendste Schatz der Niederzeller
Kirche wölbt: die romanische Wandmalerei aus dem ersten Viertel des 12.
Jhrts. |
Allerdings
muss man sagen, dass das Nebeneinander von barockem Triumphkreuz,
neo-barocker Malerei in Rokokostuck und romanischer Wandmalerei sehr
uneinheitlich erscheint und den Gesamteindruck doch erheblich stört. |
Danach
fuhren wir nach Mittelzell, wo wir im Restaurant „Zum alten Mesmer“
(schreibt man wirklich so) das Mittagessen einnahmen. |
|
 |
|
Gleich
gegenüber erhebt sich der Kernbau der gesamten Reichenauer Klosteranlage,
das berühmte Münster St. Maria und Markus. Der Innenraum entspricht einer
dreischiffigen Kreuzbasilika mit Westwerkvorbau (1048 geweiht). Das
deutlich erhöhte Mittelschiff und die beiden Seitenschiffe stammen im
östlichen Teil wenigstens der Anlage nach noch aus der Mitte des 9. Jhrts.;
die Verlängerung zum Westbau hin wurde dann unter Witigowo Ende des 10.
Jahrhunderts. vorgenommen. |
|

Der Markusschrein mit den Gebeinen des
Apostels Markus |
Besonders interessierte uns aus St.
Markus natürlich der Markusschrein mit den Gebeinen des Apostels Markus,
die unter dem Ostbogen des Westquerhauses in einem eigenen Altar gelagert
waren. Der hausförmige Kasten mit Walmdach ist mit vergoldeten, in
Flachrelief getriebenen Silberplatten belegt. Auf den Längsseiten sind
jeweils fünf Darstellungen aus dem Marienleben und der Passion Christi zu
sehen. An den Schmalseiten lassen sich die Stifter des Schreins, König
Albrecht und Königin Elisabeth, kniend, bei der Überreichung von Szepter
und Reichsapfel an den Apostel Markus, darstellen; und es wird ein
"Gottesurteil" dargestellt, mit dem die Echtheit der Markusreliquie
nachgewiesen wurde. Das Original des Schreins ist in der Schatzkammer des
Münsters, die wir ebenfalls besuchten, aufbewahrt. |
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eine Statue des
Apostels Markus mit dem Löwen, daneben Günter
Bauer (1.Vorstand Maibaum-Verein St.Markus München-Neuaubing) |

der Apostel Markus auf einer vergoldeten, in Flachrelief getriebenen
Silberplatte |
|
Als dritte
Kirche stand dann noch St. Georg in Oberzell auf dem Programm.
Unmittelbarer Anlass für die Errichtung der Kirche in den Regierungsjahren
des Abtes Hatto I., 888 – 913, war die päpstliche Schenkung der
Georgsreliquie an das Kloster Reichenau. Alles in allem ist St. Georg als
frühmittelalterliche Säulenbasilika trotz aller Veränderungen ein gutes
Beispiel für karolingische bzw. frühmittelalterliche Klosterarchitektur.
Pater Geßwein betätigte sich hier selbst als Fremdenführer und erklärte
uns u. a. die Malereinen auf der Süd- und Nordwand der Kirche. Sie sind
auf die Zeit um das Jahr 1000 zu datieren. Jesus wird in den neun
Langhausszenen als Wundertäter und Heiler dargestellt: er hat Macht über
Krankheit, die Natur, selbst über den Tod. |
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Inge Leising (PGR-Vorsitzende), Kurt Budell
(Kirchenverwaltung), Pater Roland Geßwein, Alfred Lehmann (PGR
Öffentlichkeitsarbeit) auf Mainau |
Nach Abschluss der Besichtigung fuhren
wir über einen Damm auf die Insel Mainau. Diese kleine Insel liegt im
nordwestlichen Teil des Bodensees, dem Überlinger See. Sie ist von dessen
Südufer über eine Brücke zu erreichen und verfügt über einen eigenen
Schiffsanleger. Die Insel gehört zur Stadt Konstanz und befindet sich im
Besitz der schwedisch-stämmigen Adelsfamilie Bernadotte. Bedingt durch
das günstige Seeklima wachsen hier Palmen und andere mediterrane Pflanzen
im Schlosspark. Daher wird die Mainau auch als Blumeninsel im Bodensee
bezeichnet. Sie ist unbestritten eine der größten Attraktionen am
Bodensee. 1,6 Millionen Besucher aus aller Welt, zu denen auch wir uns
gesellten, hat die Blumeninsel jährlich zu verzeichnen. Leider hatten wir
viel zu wenig Zeit um die ganze Pracht der Insel zu genießen. Es reichte
aus, um einen kurzen Überblick zu gewinnen und machte Appetit auf mehr –
so mancher nahm sich vor bald wieder zu kommen und mehr Zeit mitzubringen. |
Mit der Autofähre verließen wir die Insel
dann in der Abenddämmerung und erreichten gegen 22.00 Uhr glücklich wieder
St. Markus.
Unser Dank gilt Pater Geßwein für die
Organisation (natürlich unter Mithilfe von Frau Becker, die leider nicht
teilnehmen konnte), für die vielen Informationen und nicht zuletzt für den
gemeinsamen Gottesdienst in St. Peter und Paul.
Alfred
Lehmann
PGR
St.Markus/Öffentlichkeitsarbeit |
 |
zum Seitenanfang
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40 Jahre Pfarrei
St. Markus - Festgottesdienst und Pfarrfest am Sonntag, den 2.Juli 2006
|
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Fotos |
Die Feier des
Jubiläums begannen wir zunächst mit einem Festgottesdienst mit
Orchestermesse (Hauptzelebrant war unser ehemaliger Pfarrer Fritz Kopp –
Festprediger Pater Peter Hinsen SAC), wobei auch der neue aus einem
Baumstamm geschnitzte auferstehende Christus, des Künstlers Konrad Saal aus
Oberammergau, der bereits unsere Markus-Säule geschaffen hat, geweiht wurde.
Zunächst hatte
sich das Vorbereitungsteam eine Überraschung ausgedacht: Zur Feier des Tages
wollten wir die Kirchgänger in Ermangelung eines eigenen Glockenturms und
eigener Glocken (wär´ halt schon schön!) mit Geläut aus der Konserve zur
Messe rufen. Leider spielte uns die Technik einen Streich, denn nach ca. 50
Sek. gaben die Lautsprecherboxen den Geist auf…
Nach der
feierlichen Orchestermesse (mit einem durch Sänger aus St.Konrad verstärkten
Kirchenchor), zogen wir zusammen mit den Fahnenabordnungen (G.T.E.V.
Almfrieden Aubing, MGV Germania Aubing, Neuaubinger Volksbühne, ESV
Neuaubing und Maibaum-Verein), ins Pfarrheim, wo das geschnitzte Kunstwerk
seinen endgültigen Platz im Eingangsbereich fand. Anschließend gaben die
Obermenzinger Böllerschützen ihr Bestes, während die ca. 300 Festgäste,
darunter Bezirksrätin Barbara Kuhn und Stadtrat Dr. Josef Assal, sich zum
Frühschoppen niederließen. Nach einer gelungenen Darbietung unserer
Kindergartenkinder, war es dann schon Zeit, sich das Mittagessen vom Grill
schmecken zu lassen.
Bei eigentlich
idealem Wetter, nicht zu heiß und etwas windig, sahen die verbliebenen oder
neu dazu gekommenen Gäste (z.B. Pfarrer Thomas Tauchert aus Gilching) eine
von den Jungendlichen einstudierte und mit viel Freude dargebotene
Tanzeinlage. Schon vor der Zeit wurde das Kuchenbuffet gestürmt und ab 17.00
Uhr spielte dann zunächst die Geigenkindergruppe von Ingrid Lampe und
Catherine von der Nahmer. Diese teilweise wirklich noch sehr kleinen
„Geigenvirtuosen“ überraschten mit ihrer, für das Alter ungewöhnlichen,
Fertigkeit. Anschließen übernahm dann das Ensemble „da Capo“, das aus sechs
Akkordeon Spielern und Spielerinnen sowie einem Schlagzeuger besteht, die
Unterhaltung. Gegen 19.00 Uhr ging dann dieser schöne Tag, an dem sich viele
alte Bekannte wieder getroffen haben und viele Erinnerungen aufgefrischt
wurden, zu Ende.
Dass die
Vorbereitungen und die Durchführung für die Mitglieder und Helfer des
„Sachausschuss Feste, Feiern und geselliges Leben“ viel Zeit, Kraft und
Nerven gekostet haben, versteht sich von selbst. Aber der gelungene Tag
entschädigte für alle Mühen.
Alfred Lehmann
PGR St.Markus/Öffentlichkeitsarbeit |
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Fasching in St. Markus (2006)
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Pfarrfasching, Kinderfasching und Aktivenfasching 2006
Auch dieses Jahr fand unser
Pfarrfaschingsball, der unter dem Motto „Narren, Hexen, Tempelritter“
stand, an einem Samstag statt. Es hatten sich diesmal über 150 Gäste,
Helfer, Musiker und Angehörige des Mittelaltervereins „Ubos´s
Söldner e.V.“
eingefunden, so dass wir um 21.00 Uhr (was noch nie da war!) die Abendkasse
schließen mussten. Nachdem Reinhard Bauer die Gäste mit einer launigen Rede
begrüßt und auf den Abend eingestimmt hatte, stürmten die bunt kostümierten
Gäste, unter denen sich überraschend viele Jugendliche (auch von St.Konrad)
befanden, die Tanzfläche. Alle tanzten ausgelassen zu den Klängen von
"Schulz und Co" (diesmal mit einer neuen Sängerin) und begeisterten sich an
der Darbietung der Mitglieder des Mittelaltervereins, die eine perfekte Show
boten: Die Mägde zeigten ihre Kunstfertigkeit und wirbelten bunte Bänder
gekonnt durch die Luft und dann wurde gekämpft, dass die Schwerter und
Stöcke nur so aufeinander krachten. So mancher der tapferen Ritter fand sich
unsanft auf dem Boden wieder, wobei der letzte von einem „schwachen Weib“
mit der Bratpfanne niedergestreckt wurde. Mit Recht ernteten sie den
verdienten Applaus. Für die hungrigen Gäste boten wir in der „Hexenküche“
Drachenwurst, Ritterburger, Schupfnudeln mit Kraut oder Reiberdatschi mit
Kraut, und andere Köstlichkeiten an und an der Schänke konnte man sich mit
den gewünschten Getränken versorgen. Ab 22.00 Uhr öffnete die gemütliche
„Ritterschänke“ im Keller, wo man sich bei den netten „Schankmaiden“ sein
Glas Sekt abholten und bei guter Musik und in netter Runde so manchen Drink
konsumierten konnte. Gegen 2.45 Uhr wurde dann oben im großen Rittersaal
Schluss gemacht, während es im Clubraum wie immer noch lange weiterging.... |
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Fotos Pfarrfasching |
Auch unser Kinderfasching
war ein voller Erfolg und obwohl am selben Tag im Neuaubinger
Wienerwaldsaal ebenfalls ein Kinder-Faschingsball stattfand, konnten wir
wieder mit dem Besuch zufrieden sein. Die Kleinen hatten ihren Spaß an
Musik, Tanz, Spielen und Geisterbahn und konnten im Keller mit „Ubos´s
Söldnern“ Bogenschießen. Im Innenhof hatte der Mittelalterverein ein
Ritterlager aufgebaut und die Recken führten den ganzen Nachmittag
Schwertkämpfe vor - bei Einbruch der Dunkelheit auch noch eine Feuershow.
Mit großen Augen standen die Kleinen am Rand und fieberten mit. Wer sich
traute, konnte Kettenhemd, Umhang, Helm und Schwert anziehen und
ausprobieren, während es sich die Eltern wie immer im Clubraum gemütlich
machen konnten. Als die letzten Kinder gegen 17.30 Uhr den großen
Rittersaal verließen, waren sich alle einig, dass sie bestimmt nächstes
Jahr wieder kommen werden. |
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Fotos Kinderfasching |
Gut besucht war heuer auch der
Aktivenfasching (Kehraus) bei dem alle eine Riesengaudi hatten. Monika
Thalmaier lockerte mit lustigen Spielen die Stimmung auf und auch der
Unterzeichner trug mit seiner Musikauswahl ein klein wenig zum Gelingen
des Abends bei. Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei den
vielen Helfern und Bastlern, ohne die es nun mal nicht geht - wir hoffen
auch nächstes Jahr auf Eure Mitarbeit. Wie jedes Jahr waren auch diesmal
im Vorfeld diverse Arbeiten zu erledigen. Wir bastelten Dekorationsteile
wie Mauern, Schilde usw.; es wurden entsprechende Plakate und
Eintrittskarten entworfen und die Band und der Mittelalterverein
engagiert. Außerdem mussten wir Essen und Getränke vorbestellen und
einkaufen, die Dienste (Essens- und Getränkeausgabe, Kasse, Bar,
Disc-Jockey usw.) besetzen, die GEMA-Anmeldung erledigen, sowie für
Werbung in der örtliche Presse und durch Aushang der Plakate sorgen. Zur
Planung und zum Basteln waren seit Herbst 2005 viele Abendtermine und zur
Durchführung mehrere Termine an Samstagen und während der Woche notwendig,
um unser Pfarrheim in eine Faschingshochburg zu verwandeln. Das Ergebnis
konnte sich, wie wir finden, sehen lassen und entschädigte uns für alle
Mühen. |
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Fotos Aktivenfasching |
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Alfred Lehmann Arbeitskreis
Feste und Feiern (Veröffentlichung im Pfarrbrief Ostern 2006) |
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Berichte aus dem Jahr 2005
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Aktiven-Ausflug nach Birnau, Haltnau, Meersburg und Weingarten am
17.09.2005
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Fotos |
Um 7.00 Uhr morgens
brachen ca. 55 Aktive und Angehörige mit einem Bus der Firma Unholzer zum
diesjährigen Aktivenausflug Richtung Bodensee auf. Nach einer längeren Fahrt
durch einen regnerischen Vormittag, auf der uns Pater Geßwein, der einige
Jahre in der Nähe des Bodensees als Gemeindepfarrer tätig war, nicht nur
viele Informationen über unsere Ziele gab, sondern auch einige Lieder mit
uns sang, erreichten wir Birnau. Der Ort liegt zwischen Überlingen und
Uhldingen an der B31 Richtung Meersburg, wo wir die Basilika, die einen
Glanzpunkt an der oberschwäbischen Barockstrasse darstellt, besichtigten.
Bei der sehr kompetenten
Führung erfuhren wir u. a., dass die Kirche „zum Heiligtum der lieblichen
Mutter“ (lat."Mater amabilis") zu Birnau 1971 von Papst Paul dem VI. zur
Basilika erhoben wurde. Sie wurde 1750 erbaut, wobei die Bauzeit 3,5 Jahre
betrug, Architekt war Peter Thumb (1681-1766), Bildhauer Josef Anton
Feuchtmayer (1696-1770) und der Maler Gottfried Bernhard Goez (1708-1774).
Betritt man die Wallfahrtskirche durch das schwungvolle Eingangsportal,
schlägt einem eine überwältigende Flut von Verzierungen, Ausschmückungen und
Bildern entgegen. Die Basilika Birnau ist ein harmonisches Zusammenspiel von
Farbe, Form und Licht. Sehenswert ist der Honigsschlecker am Bernhardsaltar
(rechts am Übergang zum Chor). Die Engelsgestalt symbolisiert den "Genuss
der honigsüßen Worte" des Heiligen Bernhard. Im Langhausfresko „Maria als
Königin“ hat sich der Maler Goetz selbst mit Pinsel und Krücke dargestellt,
da er beim Arbeiten vom Gerüst gefallen war. Der Hauptaltar, auf dessen
Baldachin Engel spielen, wurde in späterer Zeit verändert. Unter dem
Baldachin befindet sich das Gnadenbild der "Lieblichen Mutter von Birnau",
ein Werk aus dem 15 Jahrhundert.
Nach der Führung
feierten wir unter der Leitung von Pater Roland Geßwein einen gemeinsamen
Gottesdienst, der von Frau Nassl an der Orgel begleitet wurde.
Anschließend wurden wir
dann von unserem Fahrer Peter zur Weinstube Haltnau gebracht, wo wir
hofften, uns in gemütlicher Atmosphäre zusammenzusetzen und Mittagessen zu
können. Leider mussten wir feststellen, dass die Räume im Gebäude belegt
waren. Wir wurden in ein zugiges Zelt direkt am See komplimentiert, wo uns
der Wirt ein günstiges Mittagessen und Getränke (alles zum Selbstabholen) in
Aussicht stellte. Es war dann doch ganz annehmbar, Essen und Trinken
schmeckte und war reichlich.
Nach dem Essen bestiegen
wir bei nun etwas besserem Wetter wieder den Bus und erreichten nach kurzer
Fahrt die geschichtsträchtige Stadt Meersburg. Hier hatten wir einige Zeit
zur freien Verfügung, die die Teilnehmer unterschiedlich nutzten. Das
Wahrzeichen ist die im siebten Jahrhundert erbaute Burg Meersburg, die
älteste bewohnte Burg Deutschlands. Vom Schiffslandeplatz in der Unterstadt
führen enge Gassen vorbei an historischen Bauten und Sehenswürdigkeiten
hinauf in die Oberstadt. Hier ansässig sind auch das Staatsweingut (eine der
ältesten Weinbau-Domänen Deutschlands) sowie der Winzerverein Meersburg
(eine der ältesten Winzergenossenschaften Badens mit 40 Winzerfamilien)
deren Weine weithin berühmt sind (Badischer Wein, von der Sonne verwöhnt).
Zum Abschluss des Tages
besichtigten wir Deutschlands größte Barockbasilika (Schwäbisch St. Peter),
die hoch oben auf dem Martinsberg, die Stadt Weingarten überragt und zum
Benediktinerkloster gehört.
Sie ist kühl und
mächtig, ein Monument des Glaubens. Der Beiname kommt nicht von ungefähr, da
das barocke Meisterwerk nahezu exakt die Hälfte der Ausmaße von St. Peter in
Rom besitzt. Dies und noch viel mehr erfuhren wir von einem 93jährigen
Benediktinerpater der uns durch die Kirche führte. In nur neun Jahren (1715
bis 1724) wurde die Kirche unter Abt Sebastian Hyller zur Verehrung und
Anbetung der Heilig-Blut-Reliquie, die im Altar unter der Kuppel zu sehen
ist, erbaut.
"Der Legende nach hat
ein Soldat mit Namen Longinus das mit Erde von Golgatha vermischte Blut bei
der Kreuzigung Christi an sich genommen. Er brachte es nach Mantua, wo es
auf Umwegen in den Besitz Judithas, der Gräfin von Flandern und Frau Welfs
IV gelangte.
Auf ihrem Sterbebett
vermacht Juditha die Reliquie der Abtei Weingarten, dem Stammsitz und
Grablege der Welfen. Das soll am Tag nach Christi Himmelfahrt im Jahre 1094
gewesen sein."
Wer die Basilika
betritt, spürt einen Hauch von Unendlichkeit. Hier haben sich bayerische
Künstler ein Denkmal gesetzt: Lichter Stuck harmoniert mit kunstvollen
Fresken von Cosmas Damian Asam (1718 - 1720); der Hochaltar, das Chorgestühl
von Josef Anton Feuchtmayer und das goldene Chorgitter vereinigen sich in
vollendeter Pracht. Nicht vergessen darf man auch die berühmte Orgel von
Joseph Gabler, bei deren Bau weder Kosten noch Mühen gescheut wurden. Ein
Aufwand, der sich gelohnt hat. Meisterlich in die Fenster der Westfassade
arrangiert, verzaubert sie mit ihren 6666 Pfeifen und der geheimnisvollen „Vox
humana“ Betrachter wie Zuhörer gleichermaßen. Tief unten in den Gewölben
birgt eine Gruft neun Mitglieder des Welfenhauses, darunter die
Klostergründer Welf der IV. und seine Gemahlin Juditha.
Am späten Nachmittag
brachen wir dann zur Heimfahrt auf, wobei Pater Geßwein bereits
Spekulationen über das Ziel im nächsten Jahr anstellte. Ihn würde es z.B.
gern nach Zürich ziehen um auf den Spuren des theologischen Reformators
Huldrych Zwingli zu wandeln, der die nicht biblisch begründeten Traditionen
der Kirche ablehnte. Ob diese Fahrt aber in einem Tag zu machen ist, muss
erst geprüft werden.

Nach einem sehr
interessanten aber auch anstrengenden Tag erreichten wir gegen 21.00 Uhr
glücklich wieder St. Markus. Unser Dank gilt Pater Geßwein für die
Organisation (natürlich unter Mithilfe von Frau Becker), die vielen
Informationen und nicht zuletzt für den gemeinsamen Gottesdienst in der
Basilika zu Birnau. Schön war auch, dass wir unseren künftigen
Pastoralreferenten Martin Holzner-Kindlinger, der auf Einladung von Pater
Geßwein an der Fahrt teilnahm, schon etwas "beschnuppern" konnten. |
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Alfred Lehmann |
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40-jähriges
Priesterjubiläum Pater Geßwein (Juli 2005)
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Fotos |
40 Jahre im Dienst des Herrn
(St. Markus: Pater Roland Geßwein
feiert Priesterjubiläum)
Neuaubing - Nachdem Pater Roland
Geßwein bereits am 3. Juli 2005 zusammen mit seinen Ordensbrüdern - den
Pallottinern - in seinem Mutterhaus in Friedberg sein 40-jähriges
Priesterjubiläum gefeiert hatte, wurde dieser Anlass zwei Wochen später mit
seiner Gemeinde, St. Markus in Neuaubing, noch einmal gebührend gewürdigt.
Im Mittelpunkt stand ein
feierlicher Gottesdienst, der von einem Orchester und dem Chor von St.
Markus umrahmt wurde. Die Predigt hielt Pater Fridolin Lechner SAC von den
Pallottinern zu dem Bibelwort "Ich bin da". Weitere Konzelebranten waren der
frühere Pfarrer von St. Markus Fritz Kopp, Professor Dr. Josef Finkenzeller
und die Pallottinerpater Paul Hafner und Pater Abraham Kizhakeootu.
Pater Geßweins Familie und viele
Weggefährten von nah und fern ließen es sich nicht nehmen, ihm die Ehre zu
geben und dabei zu sein. Die Fahnenabordnungen verschiedener Vereine
unterstrichen den feierlichen Anlass. Bei strahlendem Sonnenschein ging das
Fest im Innenhof des Pfarrzentrums weiter. Alle Gäste und Gemeindemitglieder
labten sich an einem vom Sozialkreis liebevoll zubereiteten Buffet, wobei
die Gespräche untereinander nicht zu kurz kamen.
Pater Roland Geßwein wurde am
21. September 1938 in Heilbronn-Böckingen geboren. Nach dem Abitur trat er
1959 in die Gesellschaft des Katholischen Apostolates (Pallottiner) ein. Die
Idee von Vinzenz Pallotti (1795 bis 1850), das Laienapostolat, faszinierte
ihn. Von 1959 bis 1966 studierte er Philosophie und Theologie in
Untermerzbach und Vallendar. 1965 wurde er zum Priester geweiht.
Anschließend folgte ein pastoraltheologisches Studium in Friedberg bei
Augsburg mit gleichzeitigem Praktikum in der Stadtpfarrei St. Georg in
Göggingen.
Nach dieser Zeit wurde er von
seinem Provinzial im Gymnasial- und Internatsbereich eingesetzt, sowohl in
Bruchsal als auch in der Schweiz. 1972 erfolgte die Ernennung zum
Diözesanjugendseelsorger der Katholischen Landjugendbewegung und der
Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg in der Diözese Würzburg. Hier wirkte er
annähernd 14 Jahre mit großem Engagement und Freude im Sinne von Vinzenz
Pallotti.
Es folgten zwei Pfarrstellen in
Stuttgart-Hohenheim und Immenstaad (Bodensee). Dabei beschränkte er sich
nicht nur auf die, die "noch" kommen. Vielmehr war es sein Wunsch und
Einsatz, die Kerngemeinde zu aktivieren, damit sie missionarisch offene
Kirche würde. Es wird eine nachgehende und auf die Menschen zugehende
Seelsorge nach dem Bild des guten Hirten gebraucht, der dem verlorenen Schaf
nachgeht.
Die Idee von Vinzenz Pallotti
bewog ihn, die frei gewordene Stelle als Touristik- und Kurseelsorger in
Oberstdorf zu übernehmen. Sein Motto hieß: In den Menschen die Sehnsucht
wecken für die Botschaft Jesu und seiner Person. Die Gäste hatte er nur "auf
Zeit" und er bemühte sich, einen neuen Aufbruch zu ermöglichen und
Bestärkung des Glaubens in die Wege zu leiten. Manche Leute konnten ihre
Beziehung zu Gott neu finden.
Noch einmal wollte er sich
einer neuen Herausforderung stellen und sagte "Ja" zu der ihm angebotenen
Pfarrstelle von St. Markus in Neuaubing. Er hat sich auf den Weg gemacht,
mit seiner Gemeinde das "Reich Gottes und seine Gerechtigkeit zu suchen".
Bericht der Aubing-Neuaubinger
Zeitung vom 22. Juli 2005 |
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Bildungsreise nach Istrin vom 13. - 18.Juni 2005
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Von Neuaubing nach Rabac
Pfarrei St. Markus veranstaltete
Bildungsreise nach Istrien - Auf den Spuren alter Städte und
technischer Meisterwerke Neuaubing – Eine ökumenische Bildungsreise
nach Istrien unternahm die Pfarrei St. Markus im Juni. Die Fahrt startete
nach einem nächtlichen Gewitter morgens um 6 Uhr in Neuaubing vor der
Pfarrkirche von St. Markus. Pater Roland Geßwein, der die Reise begleitete,
erteilte den Reisesegen und schon ging es, wie immer mit dem Busunternehmen
Unholzer und der Organisatorin, Inge Leising, los. Durch den Tauern-,
Katschberg- und Karawankentunnel über Slowenien erreichte die Gruppe am
späten Nachmittag das Ziel: den Ferienort Rabac. Das Städtchen liegt in
einer zauberhaften Bucht mit gepflegten Anlagen und einer endlosen Promenade
mit kleinen Geschäften und Einkehrmöglichkeiten.
Istrien blieb vom Krieg
verschont und begeistert durch seine alten Bauwerke, die unter
venezianischer und anschließend österreichischer Herrschaft entstanden sind,
so berichten die Teilnehmer Marieta Halter und Siegfried Rymas. Mit dem
kroatischen Reiseführer Boris wurde als erstes Porec mit der wunderschönen
Altstadt besucht, wo die Euphrasius-Basilika mit den byzantinischen
Mosaiken, der Bischofspalast und der Glockenturm von der Unesco zum
Weltkulturerbe erklärt wurden. Mit einer Fahrt auf dem Limski-Fjord,
eingebettet von Muscheln, endete der Tag.
Als nächstes stand die Insel Krk auf
dem Programm. Entlang dem Ucka-Gebirge erreichten die Neuaubinger über
Rijeka und anschließend über die gewaltige, 1980 noch unter Tito erbaute
Brücke, die Insel Krk. Die Brücke ist 1430 Meter lang und gilt als
technisches Meisterwerk. Durchfahren wurde die zum Teil grüne, aber auch
felsige Insel, um per Schiff die Klosterinsel Kosljun zu besuchen, eine von
Benediktinern gegründete Anlage, die seit dem 15. Jahrhundert von
Franziskanern bewirtschaftet wird. Mit einer Weinverkostung in Vrbrink an
der Ostküste, ein malerischer Ort mit engen Gässchen, ging es zu einem
Kurzbesuch nach Opatija weiter. Auch hier fallen die Gebäude aus der
K-und-K-Monarchie auf.
Besonders beeindruckend in dem
auf sieben Hügeln erbauten Hafenstädtchen Pula ist das aus Naturstein von
den Römern errichtete Amphitheater. Wo früher Gladiatorenkämpfe stattfanden,
wird heute gesungen und getanzt. Der Stadtrundgang führte die Gruppe weiter
zu dem Triumphbogen im korinthischen Stil und zur Marienkirche.
Eine besonders stark
italienisch geprägte Stadt ist Rovinj mit seinen engen Straßen. Es erinnert
stark an Venedig. Ein Drittel der Einwohner sind Italiener. Erwähnenswert
sind der rote Uhrturm und die Kirche der Heiligen Euphemia, benannt nach der
Schutzpatronin der Stadt. An dem freien Tag nahmen die meisten das Angebot
wahr, mit dem Schiff zur Insel Cres zu fahren. Bei herrlichem Wetter war es
besonders angenehm, oben an Deck zu sitzen. Die Schwimmer kamen in der
kleinen Badebucht, die angesteuert wurde, auf ihre Kosten. Mittags konnten
sich alle am „gedeckten Tisch“ bei Fisch, Fleisch, Salat und Wein
niederlassen. Auch die Stadt Cres wurde besichtigt. Es war ein schöner Tag,
der für mancheinem beim Baden im Pool oder im Meer endete.
Am Samstag Früh trat die
Reisegruppe wieder den Heimweg an. Pater Geßwein griff vor dem Hotel spontan
zur Gitarre und alle sangen kräftig mit. An Triest vorbei ging es Richtung
Grado in das nur wenig entfernt liegende Aquileia, eine der größten Städte
des römischen Reiches. Von der Unesco wurde Aquileia als historisches und
archäologisches Welterbe der Menschheit anerkannt. Alt und neu waren hier
besonders stark zu spüren.
Wieder ging eine interessante
Reise zu Ende. Der Dank aller gilt sowohl Inge Leising für die gute
Organisation sowie auch Pater Geßwein für die geistliche Begleitung.
Bericht der Aubing-Neuaubinger
Zeitung vom 15. Juli 2005 |
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Fasching in St. Markus
(2005)
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Fotos |
Pfarrfasching und Kinderfasching
2005
Dieses Jahr fand unser
Pfarreifasching nicht an einem Freitag sondern am Faschingssamstag
statt. Wir hatten uns vom Wechsel mehr Besucher erhofft und wurden auch
nicht enttäuscht. Allerdings hätte es uns gefreut, wenn noch mehr
Pfarreimitglieder gekommen wären. Gute Tradition ist es mittlerweile, dass
im Eintrittspreis (diesmal 7,50 €), ein Glas Sekt an der Bar enthalten ist -
Jugendliche zahlten übrigens nur 5,00 € (allerdings ohne Sekt)! Die ca.120
Gäste tanzten ausgelassen zu den Klängen von "Schulz und Co" und
begeisterten sich an der Darbietung der Glamour-Girls aus Puchheim, die
anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums einen Querschnitt ihres Programms
boten. Ab 22.00 Uhr schauten viele in der gemütlichen „Sternenbar“ im
Clubraum vorbei, wo sie sich ihr Glas Sekt abholten und bei guter Musik und
in netter Runde so manchen Drink konsumierten. Gegen 2.00 Uhr wurde dann
"oben" Schluss gemacht, aber im Clubraum ging es noch laaange weiter....
Doch vor den Erfolg haben die Götter
den Schweiß gesetzt und so mussten im Vorfeld diverse Arbeiten erledigt
werden. Da wir uns im AK Feste und Feiern für das Motto "UFOs in
St.Markus" entschieden hatten, mussten entsprechende Plakate und
Eintrittskarten entworfen werden, Deko-Teile wie Roboter, Aliens usw. wurden
gebastelt, die Band und die als Überraschung auftretenden Tänzerinnen aus
Puchheim wurden engagiert. Außerdem musste Essen und Getränke vorbestellt
und eingekauft und die Dienste (Essens- und Getränkeausgabe, Kasse, Bar,
Disc-Jockey usw.) besetzt werden. Mehrere Termine an Samstagen und während
der Woche waren dann noch notwendig, um unser Pfarrheim in eine
Faschingshochburg zu verwandeln. An dieser Stelle möchten wir uns bei den
vielen Helfern und Bastlern ganz herzlich bedanken - wir hoffen auch
nächstes Jahr auf Eure Mitarbeit.
Unser Kinderfasching, der
hauptsächlich von Monika Thalmaier organisiert wurde, fand dieses Jahr vor
dem Pfarrfasching, nämlich am 30.01.2005 statt; und obwohl unsere
Nachbarpfarrei St. Konrad ihren Kinderfasching am selben Tag angesetzt
hatte, konnten wir wieder mit dem Besuch zufrieden sein. Während die Kleinen
ihren Spaß an Musik, Tanz, Spielen und Geisterbahn hatten und auch den
Auftritt der Cheerleader-Gruppe aus Neuaubing bewunderten, konnten es sich
die Eltern im Clubraum gut gehen lassen. Als die letzten Kleinen gegen 17.00
Uhr nach Hause gingen, waren sich alle einig, dass sie bestimmt nächstes
Jahr wieder kommen werden. |
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Alfred Lehmann
(veröffentlicht im Pfarrbrief
Ostern 2005) |
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Berichte aus dem Jahr 2004
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In Oberstdorf ist immer was los (Aktiven-Ausflug 2004)
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Fotos |
Mit diesen Worten erhielten die
ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter der Pfarrgemeinde St. Markus die Einladung
zum diesjährigen Aktivenausflug. Vielleicht war es unsere Neugierde, die
ehemalige Pfarrgemeinde unseres Pfarrers, Pater Geßwein, kennen zu lernen,
vielleicht war es auch das interessante Ausflugsziel Oberstdorf,
wahrscheinlich war es aber beides, das uns animierte, so zahlreich an diesem
Ausflug teilzunehmen. Pünktlich um 7.30 Uhr starteten wir mit
unserem Bus bei strahlendem Sonnenschein und mit guter Laune. Sehr bald
merkten wir, dass an diesem Tag wirklich eine Menge los war. Das mussten wir
bereits bei der Hinfahrt nach Oberstdorf erkennen, als wir uns die letzten
Kilometer vor Oberstdorf nur noch im Schritttempo vorwärts bewegten. Trotz
der verspäteten Ankunft an der Talstation der Fellhornbahn ließen wir uns
die gute Stimmung nicht vermiesen. Die Tickets für die Gondelbahn waren
schnell von unserer Pfarrsekretärin, Frau Becker, und Pater Geßwein gelöst
und schon ging es zunächst hinauf bis zur Mittelstation Schlappoldsee. Dort
feierten wir auf 1780 Meter vor der herrlichen Kulisse der Allgäuer Berge
einen Gottesdienst. Auch zahlreiche Urlaubsgäste ließen es sich nicht
nehmen, daran teilzunehmen. Anschließend labten wir uns bei einer kräftigen
Brotzeit, bevor wir die verbleibende Zeit für eine Wanderung genutzt wurde.
Die besonders Sportlichen und Schwindelfreien unter uns fuhren mit der
Gondel noch bis zur Gipfelstation auf 1967 Meter und machten uns
anschließend auf den Weg zum Gipfelkreuz in 2039 Meter Höhe. Das tolle
Wetter mit sommerlichen Temperaturen sorgte dafür, dass viel Betrieb auf dem
Weg zum Gipfel des Fellhorns herrschte. Wer trotzdem zum Gipfel
hinaufwanderte, bereute seinen Entschluss nicht. Eine sagenhafte Sicht
entschädigte den Wanderer. Um 15.30 Uhr hieß es dann Sammeln
beim Bus und weiter zur nächsten Station, der Pfarrkirche "St. Johannes
Baptist". Pater Geßwein ließ es sich natürlich nicht nehmen, uns durch
"seine" ehemalige Kirche zu führen und uns viel zur Geschichte der Kirche,
den Gemälden und Heiligenfiguren zu erzählen. Nach dieser hochinteressanten
Führung blieb noch genügend Zeit, durch die malerische Altstadt zu
schlendern und die Auslagen der vielen Schaufenster zu bestaunen, ins Kaffee
zu gehen oder die bekannte Dampfbierbrauerei zu besuchen. Nach
diesem erlebnisreichen Tag bestiegen wir dann pünktlich um 18.30 Uhr wieder
unseren Bus und machten uns auf die Heimfahrt. Gegen 21 Uhr lieferte uns der
Busfahrer gesund, etwas müde, aber auf jeden Fall beeindruckt von einem
wunderbaren Ausflug nach Oberstdorf, wieder bei unserer Kirche St. Markus
ab. Wir alle konnten bestätigen, dass in Oberstdorf etwas los war und wir,
die Aktiven von St. Markus, waren dabei. Mit der Ankündigung in der
Einladung wurde wirklich nicht zu viel versprochen. Herzlichen Dank an
unsere Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat, die uns diesen
unvergesslichen Tag bescherten. |
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Hartmut Krause
(veröffentlicht im Pfarrbrief
Weihnachten 2004) |
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Sonstiges
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Vinzenz
Pallotti (1795 - 1850)
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Vinzenz Pallotti zählt zu den
Männern, die Gott in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts mit seinen
Erleuchtungen und Gaben beschenkte, um der Kirche in der Erfüllung ihrer
Heilssendung zu helfen. Die wachsenden Glaubensprobleme der Kirche
seiner Zeit und die Fülle der Verkündigungsaufgaben in den Missionen
überzeugten Pallotti davon, wie wichtig es sei, den Glauben unter den
Katholiken zu wecken und ihre Liebe zu entzünden, um alle Menschen zur
Einheit des Glaubens in Christus zu führen. Um die apostolische
Sendung der Kirche wirksam zu fördern, war es seiner Meinung nach
erforderlich, die Hilfe aller Glieder der Kirche, der Laien und der
Priester, zu gewinnen und ihre Bemühungen zu vereinen. Zudem erkannte
er, dass viele Einzelinitiativen eine weitaus bessere Wirkung erreichen,
wenn sie zusammengefasst und auf ein gemeinsames Ziel gerichtet werden.
Deshalb gründete Vinzenz Pallotti die Vereinigung des Katholischen
Apostolates (lateinisch: Societas Apostolatus Catholici, abgekürzt: SAC).
Er stellte ihr die besondere Aufgabe, die Katholiken zu einer tieferen
Überzeugung ihrer apostolischen Berufung zu führen und ihre Liebe zu
entzünden, damit sie ihre Berufung in der Tat verwirklichen.
Vinzenz Pallotti war sehr klein von Gestalt, aber groß genug, um die Zukunft
zu tragen und zu bewegen. Er ist ein neuer Typ eines Heiligen. Er bewegte
sich mitten im Gewoge der Welt und ortete alles ins Geheimnis Gottes.
P.Roland Geßwein |
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Vinzenz Pallotti |
Leben
Geboren zu Rom am 21.April
1795.
Priesterweihe am 16.Mai 1818.
Doktorat in Philosophie und
Theologie am 15.Juli 1818.
Gründung der Gesellschaft des
Katholischen Apostolates, einer Gemeinschaft von Priestern und Laien zur
Verkündigung des Glaubens, im Jahr 1835.
Gestorben am 22.01.1850.
Seliggesprochen am 22.1.1950
durch Papst Pius XII.
Heiliggesprochen während des
Zweiten Vatikanischen Konzils am 20.01.1963 durch Papst Johannes XXIII.
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Gestalt
Bereits zu Lebzeiten zählt Vinzenz
Pallotti zu den bekanntesten und volkstümlichsten Persönlichkeiten der Stadt
Rom. Er gilt als Heiliger und trägt den Ehrennamen >>Apostel von Rom<<.
Papst Pius XI. nennt Pallotti den Bannerträger des Apostolats in Heimat und
Mission und einen großen Freund der Missionen. Papst Johannes XXIII. nennt
den Heiligen einen ausgezeichneten und überaus vorbildlichen Priester. |
Idee
Jeder Gläubige muss ein Apostel
sein. Pallotti erkannte, dass die Priester und Bischöfe allein nicht die
ganze Verantwortung für die Verkündigung des Glaubens tragen können. Auch
die Laien haben den Auftrag und die Kraft, in der Kirche mitzuwirken.
Diese Gedanken waren zu Pallottis Zeiten neu. Um sie zu verwirklichen,
gründete Pallotti sein Katholisches Apostolat. Eine Gemeinschaft von
Priestern und Laien sollte den apostolischen Geist fördern und selbst
apostolisch arbeiten in Heimat und Mission. |
Willkommen
bei den Pallottinern |
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