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Begrüßung im Pfarrsaal
Ab 10.00 Uhr erfolgte die Begrüßung der Gastvereine und
Fahnenabordnungen im Pfarrsaal von St. Markus. Dort erhielten sie
Informationen, Zugnummern sowie Festabzeichen. An den Wänden des Pfarrsaals
hatten die Vereinsmitglieder Helga Zaunrith und Hans-Joachim Dickmann selbst
fotografierte, gerahmte große Fotos aus dem Vereinsleben angebracht.
Anschießen und Einzug
Das Anschießen durch die
Böllerschützen des HuVTV „D´Würmtaler Menzing“ (leicht verspätet um ca. 10.40
Uhr) war bereits ein erster Höhepunkt, denn alle Fahnenabordnungen waren nach
einer spontanen Idee von Günter Bauer im Halbkreis um unseren Maibaum
aufgestellt - ein grandioses Bild!
Dann zogen die 21 anwesenden Fahnenabordnungen (der ESV Neuaubing fehlte zum
wiederholten Mal – der SV Aubing stieß erst zum Festzug zu uns) in die Kirche
ein und stellten sich links und rechts an der Wand auf. Vorne neben dem
Vorsitz standen unsere Abordnungen und die des Patenvereins. Leider war unsere
Fahnenabordnung, entgegen der Anweisung, zu mittig platziert, so dass sie von
den stehenden Priestern fast völlig verdeckt wurde, während die Abordnung des
Patenvereins „gut sichtbar“ daneben stand!
Festgottesdienst
Kurz nach 11.00 Uhr begann
dann der Gottesdienst, der von den Vereinsmitgliedern Pfarrer P. Roland
Geßwein SAC (Ehrenmitglied des MBV), Dekan Stefan Menzel und Pfarrer Thomas
Tauchert, zuständig für die Festpredigt, gehalten wurde. Überraschend für uns,
war auch der neue Pfarrer von St. Quirin, Pfarrer P. Abraham Nehumthakidy
dabei (für diesen musste dann vom mir noch kurzfristig ein Platz in der
Kutsche organisiert werden). Die Messe wurde gestaltet vom Kirchenchor und den
Weisenbläsern der Aubinger Dorfmusik. Kurz vor Ende des Festgottesdienstes
segnete Pater Geßwein das Geschenk unserer Schirmherrin Barbara Kuhn
(Tischbanner), den sie uns dann später auf der Bühne im Rahmen ihrer Ansprache
überreichte.
Kranzniederlegung
Anschließend an den Gottesdienst fand wiederum im Beisein aller
Fahnenabordnungen eine Kranzniederlegung zu Ehren der Verstorbenen am Kreuz vor
der Pfarrkirche statt (auch hier war es sehr schwierig, die „träge Masse der
Fahnenträger- und Begleiter“ zu positionieren).
Nach der Kranzniederlegung gedachte Günter Bauer auch Rosa Putz, die am
05.09.2009 verstorbenen war und legte zu ihrem Andenken einen Blumenstrauß
nieder. Unterdessen begann bereits hinter der Kirche, eingewiesen durch unsere
fleißigen Ordner, die Aufstellung des Festzuges. Zum Abschluss der
Kranzniederlegung erklang der "Gute Kamerad" und die Böllerschützen schossen
nochmals Salut.
Festzug
Der Abmarsch des
Festzuges mit den zwei Vorreiterinnen (auf sehr schönen, aber nervösen
Pferden), den drei Festkutschen, sowie zwei Blaskapellen und dem Aubinger
Trommlerchorps erfolgte exakt um 12.49 Uhr (nachdem wir den Bus durchgelassen
hatten) und führt uns ohne Zwischenfälle über die Wiesentfelser Straße,
Streitbergstraße und Pretzfelder Straße zum Freihamer Weg (aufgrund einer an
diesem Tag stattfindenden Großübung fiel das THW als Straßensicherungsposten
vollständig aus). Nach dem Bahnübergang, den wir glücklicherweise in einem
"Rutsch" zwischen zwei Schrankenschließzeiten passieren konnten, ging es
weiter über den Germeringer Weg und Belandwiesenweg zum Festzelt, wo wir gegen
13.20 Uhr eintrafen.
Direkt nach dem Bahnübergang hatten wir die Vorreiterinnen und die
Festkutschen nach rechts in die Georg-Böhmer-Straße ausgeleitet und vorne
neben dem Festzelt halten lassen (dies aus Sicherheitsgründen wegen der
Pferde, da es doch vor dem Zelt sehr eng zugeht).
Die Fahnenabordnungen stellten sich in der Reihenfolge des Eintreffens links
und rechts vor dem Haupteingang zum Spalier auf und die übrigen Zugteilnehmer
zogen ein und nahmen die reservierten Plätze ein (die Reservierungen hatten
Dietmar Ressel, Manfred Rickert, Kurt Budell und ich am Morgen ab 8 Uhr
gemacht). Im Zelt trat dann zunächst das Aubinger Trommlerchorps auf und dann
spielte die Aubinger Dorfmusik.
Ablauf im Bierzelt
Nach der (verlängerten)
Mittagspause begrüßte Günter Bauer die Gäste, anschließend folgt dann die
Festansprache unserer Schirmherrin Bezirksrätin Barbara Kuhn und sie
überreichte ihr Geschenk (Tischbanner). Ihre Rede war wieder sehr engagiert
und stellte die Leistungen unseres Vereins im und für unser Stadtviertel in
den Vordergrund. Dann dankte sie Günter Bauer für seine ebenfalls 30-jährige
Vereinsarbeit, dem Unterzeichner (Schriftführer Alfred Lehmann) für die
"generalstabsmäßige" Planung unseres Jubiläums und die Erstellung der
100-seitigen Festschrift, sowie den anderen Vorständen und dem Festausschuss
für die geleistete viele Arbeit. Anschließend ergriff Manfred Reis, der
Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Aubing-Neuaubinger Vereine (ARGE), das
Wort und überreichte ein Geschenk.
Dann folgt ein Wechsel der Musik – es spielte ab jetzt die Blaskapelle der
Freiwilligen Feuerwehr Unterpfaffenhofen.
Die von Frau Kuhn gelobte "generalstabsmäßige" Planung konnte dann leider
nicht so ganz umgesetzt werden, da verschiedene Ehrengäste und manche Vereine
früher weg mussten, auch begannen wir eine halbe Stunde später, der um 14.30
Uhr geplante Tanz des Patenvereins musste auf später verschoben werden, da die
Musikerin noch nicht da war usw. usw. (es war teilweise zum Verzweifeln - nur
gut, dass die Menschen im Zelt das nicht so mitbekommen haben).
Ehrungen
Um ca. 15.15. Uhr erhielten zunächst die
Gründungsmitglieder Günter Bauer und Gerd Zimmermann aus der Hand des zweiten
Vorstands Dietmar Ressel die Anstecknadeln für 30 Jahre Vereinszugehörigkeit
überreicht.
Dann zeichnete Günter Bauer die übrigen Vereinsmitglieder, die 30 Jahre dem
Verein angehören, aus: Reinhard Bauer jun., Franz Heitzer, Peter Krieger,
Alfred Lehmann, Rupert Pfeiffer, Günter Putz, Rolf Tauchert, Josef Trischler
und Fritz Wellisch. Auch diese erhielten die Anstecknadeln für 30 Jahre
Vereinszugehörigkeit. Antje Wahl nahm die Ehrung stellvertretend für ihren
Vater Alfons Heintzlmeier entgegen.
Nicht anwesend waren Ludwig Gruber, Siegfried Krecklow, Ewald Schmid und
Winfried Wahl (diese erhielten Urkunde und Nadel von Günter
Bauer zu einem späteren Zeitpunkt überbracht).
Anschließend stellten sich alle Geehrten, zusammen mit der Schirmherrin und
unserem Stadtrat Dr. Josef Assal den Fotografen der Aubing-Neuaubinger
Zeitung, des Werberspiegels, sowie HaJo Dickmann und Helga Zaunrith.
Die Ausgabe der Erinnerungsgeschenke und Blumensträuße an die teilnehmenden
Vereine und an die Ehrengäste managten wir dann so gut es ging und als dann
die Musikerin des Patenvereins endlich da war, tanzte der G.T.E.V. Almfrieden
Aubing doch noch für uns.
Danach war der offizielle Teil beendet und wir hätten uns eigentlich dem
gemütlichen Teil des Tages widmen können. Leider waren zu diesem Zeitpunkt
sehr viele unserer Vereinskameraden schon gegangen, so dass es mit der
Gemütlichkeit leider nicht mehr so weit her war.
Fazit
Im Großen und Ganzen war es aber doch ein schönes und erfolgreiches Fest, das
Zelt war gut besucht (mit einer „Durststrecke“ am späteren Nachmittag und da
wir finanziell nicht draufzahlen mussten, auch auf diesem Sektor ein Erfolg.
Alfred Lehmann
Schrift-und Protokollführer
Maibaum-Verein St.Markus München-Neuaubing e.V.
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